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Gedichte über Lustiges - Seite 166


Rosenmontag...

Rosenmontag...
habe ich den Peter getroffen, und wir haben zusammen ges…nein…was getrunken.

Die Füße hoch, ich lehn mich zurück,
noch habe ich den klaren Blick.
Hast du wie ich die Nachrichten geseh`n?
Die Trumpf Praline kann keiner versteh`n.
Der Wetterbericht sagt Orkanböen an,
erst wenn`s passiert, glaube ich dran.
Gedankenverloren leere ich mein Glas,
erst den kurzen, dann die Mas.

Die Füße hoch, ich lehn mich zurück,
findest du auch mein Kostüm so schick?
Gleich setz ich mir eine rote Nase auf,
denn heute bin ich super drauf.
Wollen wir gleich ein Tänzchen wagen?
Oder musst du erst die Inge fragen?
Lächelnd nehme ich mein Glas,
trinke erst den kurzen, dann die Mas.

Die Füße hoch, man sind die schwer,
wieso ist denn mein Glas so leer?
Heute gehen alle Weiber los,
darf ich mal kurz auf deinen Schoß?
Hast du oder ich den Schnaps bestellt?
Du musst aber bezahlen, ich hab kein Geld.
Mit Doppelblick greife ich zum Glas,
zuerst den kurzen, dann die Mas.

Die Füße hoch, was sind die klein!
jetzt muss ich rülpsen wie ein Schwein.
Kannst du auch die Flasche dreimal seh`n?
Ich glaub ich muss nach Hause geh´n.
Ein Absacker darf es doch noch sein,
willst du Bier oder lieber Wein?
Trinke den Rest aus meinem Glas,
erst den kurzen, dann die Mas.

Die Füße hoch, ich sehe sie nicht,
verlier auf einmal mein Gleichgewicht,
auch der Saal beginnt sich zu dreh`n,
und den Kellner kann ich doppelt seh`n.
Jetzt muss ich aber wirklich geh`n,
ich kann kaum auf meinen Beinen steh`n.
Zum letzten Mal leere ich mein Glas,
zuerst den kurzen, dann die Mas.

Meine Füße haben Bodenkontakt,
heut bin ich aber total versackt.
Wir werden uns sicher Wiederseh`n,
denn der Abend der war Wunderschön.
Bringst du mich jetzt nach Haus,
gebe ich dir noch einen aus.
Ich lasse steh`n mein Glas,
trink keinen kurzen und auch kein Mas…

denn das war`s.
Ps. hatte beim Dichten viel Spass...grins
©Gaby Geng. (schon einmal gesendet)
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Guck zweimal hin, hör auf's Gefühl. Ein Wolf mit Herz hat sehr viel Stil.

Es war einmal ein Wolf,
sein Name der war Rolf.
Der Rolf, der hat es satt,
er kriegt fast nie Rabatt.

Denn jeder der ihn sieht,
vor Furcht zuerst er flieht.
Dabei ist Rolf ein Netter,
viel netter als sein Vetter.

Sein Vetter, der frisst alles,
auch manchmal etwas Dralles.
Das letzte Mal ein Rotgewand,
er lecker es im Walde fand.

Der Rolf, er kommt ins Grübeln,
denkt nach sogar beim Bügeln.
Tagaus, tagein, sinniert er tief,
ich bin doch nett, was läuft da schief.

Er trabt zu seinem Freund, dem Schaf,
der Rüdiger, der grast ganz brav.
Hey Rüdiger, was kann ich machen,
möcht' gute Laune gern entfachen.

Doch laufen alle mit Geschrei,
als säh' ich aus wie weiß der Hai.
Ich bin doch nur der Isegrim,
bin total lieb und gar nicht schlimm.

Das Schaf rückt nah an Rolf heran,
und flüstert leis': ich bin dein Mann.
Für Fragen rund um Heiterkeit,
guck mich nur an, stets ich bereit.

Komm' morgen nochmal kurz vorbei,
ich hab' seit gestern 'nen Verleih.
Ich biete für sehr wenig Geld,
genau das Outfit, was gefällt.

Am nächsten Tag der Wolf geschwind,
das Wort des Schafs beim Worte nimmt.
Das Schaf dem Wolf aus erster Hand,
es reicht ihm flugs ein Schafsgewand.

Der Wolf, verblüfft und ganz erstaunt,
dem Schafe sanft ins Ohre raunt:
Oh, das ist hübsch, sogar in Weiß,
das Beste dran ist wohl der Preis.

Der Rolf er schlüpft ins neue Kleid,
er läuft herum und niemand schreit.
Hach endlich, freut sich Rolf, der Wolf,
und kauft am nächsten Tag 'nen Golf.

Nun kann er brettern durch den Wald,
die Hupe laut durch's Dickicht hallt.
Er warnt die Unschuld vor dem Vetter,
dank Schafspelz er nun ist noch netter.

Und die Moral von meinem Reim,
ob Wolf, ob Schaf, ob wildes Schwein,
das Äußere nicht immer stimmt,
der Wolf dir oftmals gut gesinnt.
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