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Anzahl Gedichte: 45
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Gedichte gelesen: 9.374 mal
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Titel
45 Des Alters Kerben sind Geschichte, sind Schönheit dort im alt‘ Gesichte. 31.08.22
Vorschautext:
Es war einmal ‘ne kleine Hexe,
die zeigte täglich bunt Reflexe.
Denn heiterer als dieses Mädchen,
war nur noch ihr Essenzen-Lädchen.

Die kleine Hex‘, die war sehr lieb,
sie strahlte, tanzte Glückes Lied.
Das dunkle Haar war leicht verwuschelt,
das Wort auch mal dahin genuschelt.

Die Hex‘ war fröhlich, frohgemut,
sie sang ein Lied, sogar für Knut.
...
44 Des Bollwerk Hoffnung hellste Freude 30.08.22
Vorschautext:
Es war einmal der Mensch.
Der sagte sich: Mensch, kämpf!
Die Seel‘ zerteilt, schon fast erdrückt,
zurück er wollt‘, zu seinem Glück.

Gesenkt der Blick und fahl das Haupt,
die Zukunft leer, die Würd‘ in Staub.
Vergangenheit auf Schulter sitzend,
wie Kerben sich ins Herze ritzend.

Der Liebe hohl, der Wärme fern,
nun Dunkel droht, wo einstmals Stern.
...
43 Wenn die Liebe eine Blume wäre... 27.07.22
Vorschautext:
Wenn die Liebe eine Blume wäre,
würde sie so duften wie Du.

Wenn die Liebe eine Wolke wäre,
wäre sie so leichten Herzens wie Du.

Wenn die Liebe ein Sonnenstrahl wäre,
würde sie so wärmen wie Du.

Wenn die Liebe ein Herz wäre,
würde sie so leben wie Du.

...
42 Der Garten Liebe uns gehört 26.07.22
Vorschautext:
Still Worte in Dein Ohr gehaucht,
mit Dir in Seen der Lieb‘ getaucht.
Dich zart ich durfte stets verführ‘n ,
und konnte tiefe Sehnsucht spür‘n.

Ich bei Dir bin, egal, wie fern,
Du leuchtest mir, mein hellster Stern.
Dein Leben teilst mit jedem Tag,
Dein Strahlen ist’s, was ich so mag.

Tiefgründig, zärtlich, allerliebst,
Du mir Dein Herz zur Freude gibst.
...
41 Schwarze Seele, stiller Pein 04.07.22
Vorschautext:
Schwarze Seele, stiller Pein,
fühl mich verlassen, so allein.
Kein Mensch erkennt, was in mir schlägt,
welch‘ Wut die Liebe von mir trägt.

War es nicht wert, ein Mann zu sein,
mich stets gekümmert, Euer Heim.
War es nicht wert, geliebt zu werden,
nun kehrt sie selbst, die düst’ren Scherben.

Mein Herz ist schwarz, war einstmals rot,
von Euch zerstört, der Liebe Tod.
...
40 Wer von Euch liebt des Geistes Tiefe? 28.12.20
Vorschautext:
Wer von Euch liebt Regenbogen?
Die Farben mal'n in kleinen Wogen.

Wer von Euch liebt Sonnenschein?
Lässt Licht in traur'ge Herzen rein.

Wer von Euch liebt Wiesenduft?
So himmlisch grün, die schönste Luft.

Wer von Euch liebt Himmelstropfen?
Im Takt sie leicht im Herze klopfen.

...
39 Willst Du als Mann sein stets gesund, dann überwind' das Schwein mit dickem Hund. 26.12.20
Vorschautext:
Es war einmal ein Schweinehund,
der trieb es manchmal ziemlich bunt.
Er flüsterte dem Mensch ins Ohr,
sei doch kein Narr und sieh' Dich vor.

Zu viel Gesundes schadet Dir,
drum' bleib zuhaus und trink' ein Bier.
Danach Du becherst noch 'ne Runde,
gewinnst recht schnell die fetten Pfunde.

Und naht der Winter mit viel Schritten,
da liegen selbst des Mannes Titten,
...
38 Die Sonne scheint, es ist echt cool, zu sein der Mann, der liegt im Pool. 18.12.20
Vorschautext:
Es war einmal ein Mann im Pool,
der fand's im Pool so ziemlich cool,
die Sonne schien ihm auf den Pelz,
er sagte sich: Hach Gott, vergelt's.

Der Pool war kühl, das Wasser nass,
drum' bald der Mann die Sorg' vergaß,
die man ihm täglich auferlegte,
und stündlich manchmal ihn aufregte.

Es war so leise, wie im Traum,
im Kopf er konnt' Luftschlösser bau'n.
...
37 Kennst Du den schönsten Freund der Torte? Banane ist's, die beste Sorte! 17.12.20
Vorschautext:
Es war einmal 'ne Torte,
der fehlten glatt die Worte,
denn statt der leck'ren Sahne,
lag auf ihr 'ne Banane.

Die Torte ohne Worte,
fragt deshalb hier im Orte,
den Konditorenmeister,
was soll der Scheibenkleister?

Der Meister aller Torten,
versucht mit feinen Worten,
...
36 Du bist ein Kind, fühlst Dich allein, nimm meine Hand, ich führ' Dich heim. 17.12.20
Vorschautext:
Ein Kind zu sein, das ist nicht leicht,
schon gar nicht, wenn das Kind abweicht,
vom Zwang den Eltern zu genügen,
sie stets das Kinde sind am Rügen.

Ach Kind, Du bist uns eine Last,
das schwer verdiente Geld verprasst,
Du sollst dich bitte so verbiegen,
sonst müssen wir Dich schnell abschieben.

Das Kind versucht stets nett zu sein,
das Herz der Eltern wie aus Stein.
...
35 Die Maske, Du wirst es kaum glauben, lässt tiefer blicken durch die Augen. 14.12.20
Vorschautext:
Es war einmal die Zuversicht,
Ihr wisst schon, die uns schenkt das Licht.
Uns Hoffnung schenkt, voran zu geh'n,
denn Hoffnung ist's, lässt uns nicht steh'n.

Wir vorwärts zieh'n, niemals zurück,
denn vorne dort, dort steht das Glück.
Zurück zu schauen, das macht uns krank,
es hilft uns nicht, schenkt keinen Dank.

Doch Zuversicht wirkt heutzutage,
stattdessen schon wie eine Plage.
...
34 Die wahre Schönheit unter Blinden, die wirst Du nur im Herzen finden. 13.12.20
Vorschautext:
Es war einmal ein eitler Pfau,
der schritt herum und wusst' genau,
sein strahlend-schönes Festgewand,
ihn stets mit Glanz und Ruhm verband.

Sich niemand ihm entgegen stellte,
es war der Stolz, die Brust ihm schwellte.
Die Eitelkeit war seine Zier,
für ihn war er das schönste Tier.

Da traf er auf ein Affenkind,
und rief empört: ja, bist Du blind!
...
33 Der Regen bringt es an den Tag, was ich am Leben so sehr mag. 13.12.20
Vorschautext:
Es war einmal ein Regenwurm,
der baute sich 'nen Regenturm.
Man sah ihn darin hocken,
denn darin war es trocken.

Da kam 'ne Amsel angehüpft,
das Dach des Turms kurz angelüpft.
Was machst Du in dem Regenturm?
Mach zu das Dach, es kommt 'nen Sturm!

Die Amsel meint, Du spinnst ja wohl!
Denkst Du vielleicht, ich bin so hohl?
...
32 Geh' mit mir ein kleines Stück, ich schenk' Dir was von meinem Glück. 07.12.20
Vorschautext:
Es war einmal die Sehnsucht,
der Träumer Herzen Zuflucht.
Ein Wesen der besond'ren Art,
sie schenkt uns Träumern starken Halt.

Die Sehnsucht gibt uns allen Kraft,
behütet den, der es nicht schafft,
um Trost zu spenden jederzeit,
wenn Seele brennt, zu groß das Leid.

Sie hält Dich fest, lässt Dich nicht los,
und wenn der Schmerz auch riesengroß,
...
31 Der Schmerz kann bös' und feige sein, drum' halt mich fest, bist nicht allein. 07.12.20
Vorschautext:
Es war einmal der Schmerz,
der glühte tief im Herz.
Er brannte hoch zur Seele,
und schnürte zu die Kehle.

Der Schmerz er bohrte weiter,
nur Trübsal, nichts war heiter.
Das Stechen und die finst're Qual,
einstmals sie schön war, doch nun kahl.

Das Blut wie Lava es pulsiert,
das Lachen zur Grimass' krepiert.
...
30 Lös' Dich von Ketten und von Schranken, Dein Glück im Herz wird es Dir danken 11.11.20
Vorschautext:
Sag mir, wann willst Du endlich starten?
Wie lang willst Du denn nun noch warten?
Wann denkst Du, findest Du die Zeit,
die Zeit zu sein, für alles bereit?

Schiebst Träume ständig vor Dir her,
tust Dich mit jeder Stunde schwer.
Das Leben scheint Dich oft zu plagen,
warum nur warten, anstatt wagen?

Das Wagnis wartet auf Dich schon,
verkriechst Dich lieber, wie ein Gnom.
...
29 Ich bin des letzten Kriegers Wache 06.11.20
Vorschautext:
Ein Vöglein hoch am Himmel schwebt,
den Tag voll Lieb' und Freud' erlebt.
Es zwitschert heut' ein frohes Lied,
den Jäger dort im Wald nicht sieht.

Der Jäger packt die Büchse aus,
schieß' ich den ab, dann gibt's Applaus.
Ein Vogel ist mir Einerlei,
dem baller' ich den Kopf entzwei'.

Es knallt, das Schrot es böse kracht,
der Jäger feixt, die Büchse lacht.
...
28 Guck zweimal hin, hör auf's Gefühl. Ein Wolf mit Herz hat sehr viel Stil. 21.10.20
Vorschautext:
Es war einmal ein Wolf,
sein Name der war Rolf.
Der Rolf, der hat es satt,
er kriegt fast nie Rabatt.

Denn jeder der ihn sieht,
vor Furcht zuerst er flieht.
Dabei ist Rolf ein Netter,
viel netter als sein Vetter.

Sein Vetter, der frisst alles,
auch manchmal etwas Dralles.
...
27 Die Pestilenz oder Der Virus 20.10.20
Vorschautext:
Erst, wenn das Lachen leis' verstummt,
der klügste Mensch auf Erd' verdummt.

Erst, wenn die Maske uns entzweit,
kein Kuss für uns mehr möglich scheint.

Erst, wenn das Feiern uns verboten,
uns ganz am End' regier'n Idioten.

Erst, wenn die letzte Blume blüht,
das Gift der Denunzianten sprüht.

...
26 Verbrennt die geist'gen Gitterstäbe, die Freiheit ist's, die ich anstrebe 11.10.20
Vorschautext:
Es war einmal ein Teddybär,
der fiel beim Bootsfahr'n in das Meer.
Er trieb davon, die Wellen hoch,
das Kind es schluchzt, was mach' ich bloß?

Der Bär im Wasser tief versank,
da kam ein Pottwal, Gott sei' Dank.
Der Pottwal meint, was ist denn das?
Den pack' ich in ein Wasserglas.

Den Bär im Glas schenkt er dem Kind,
der kleine Wal es freudig nimmt.
...
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