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Gedichte über Liebe - Seite 2566




Gebet den Armen - eine urchristliche Predigt

Was ist ein Gebet ?
Ein Gespräch mit Gott ?
Oder ein herzliches Gespräch mit einem Wunsch ?
Oder beides ?

*

Was ist ein Gebet ?
Ein Gespräch mit Gott !

Gott war im Ursprung gleichanteilig weiblich wie männlich.
Wer zu Gott spricht, spricht zum Ursprung!
Gott teilte sich in einen weiblichen und männlichen Anteil:
Allmutter und Allvater!

Ein Gespräch mit Gott spricht zu einem weiblichen und männlichen Freund.
Ein Gespräch mit einem Freund versucht zu ergründen, wie er sich wahrhaftig fühlt.
Ein Gespräch mit einem Freund ist einfühlsam, empathisch.
Ein Gespräch mit einem Freund ist sehr persönlich.
Ein Gespräch mit einem Freund nennt seinen Namen oder einen Spitznamen.
Welchen Namen gibst Du Gott ?
Ich empfehle: Nenne Gott nicht Gott,
denn der Begriff ist verunreinigt.
Gott, Anu, Manu, Danu, Manitou, Mani, Aton, Annunaki, Brahma, Buddha,
Götter, Götzen, anmaßende Engel wie Satan, El Shaddai, Ahriman
Ich meine mit Gott den Schöpfer des Universums, aus dem alles entstand!
Den Schöpfer, der ein Gleichgewicht der Kräfte in der ersten Schöpfung,
der Natur der Dinge, im Universum schuf.
Ich werde ihn hier weiter Gott nennen, denn der Begriff ist in Dir fixiert !
Ich selbst gab Gott einen individuellen Namen, mit dem ich ihn anspreche.
Gott nennt alle bewussten Wesen, die aus ihm entstanden, Engel.
Ihr erkennt die Menschenengel an dem EL im Namen: Annabel, Daniel, Michael, Manuel
Frauennamen haben häufig noch ein „A“ angehängt: Daniela, Manuela, Michaela

Ein Gespräch mit Gott lässt Deinen Worten Zeichen folgen.
Es liegt an Dir, diese zu deuten und daran zu wachsen !
Du weisst es nicht, Du glaubst es nicht und doch ist es so: Gott wächst mit Dir !
Ein Gespräch mit einem Freund bittet und fordert nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund ist geben und nehmen.
Ein Gespräch mit einem Freund bietet und gebietet nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund führt und verführt nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund hört und überhört nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund sieht und übersieht nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund ist fokussiert.
Es geht aus der Oberflächlichkeit in die Tiefe einer starken Verbindung.
Ein Gespräch mit einem Freund ist ehrlich und offen.
Ein Gespräch mit einem Freund ist respektvoll, verständnisvoll, hilfsbereit und dankbar.
Ein Gespräch mit einem Freund kann still sein,
.. forme Deine inneren Worte im Geist der Liebe.

*

Was ist ein Gebet ?
Ein herzliches Gespräch mit einem Wunsch !

Hier ein Gebet als herzlichen Wunsch an Euch:
Gebet den Armen

Euer Verstand sagt: „Ja, gebet den Armen: Geld, Dinge des täglichen Lebens,
eine lebenswerte Unterkunft, Essen, Trinken, Kleidung und auch ein wenig Luxus“

Mein Herz sagt: „Arm sind die, die ihr Herz verschlossen haben.
Sie leben nicht, sie funktionieren, deterministisch, ignorant, lieblos !
Sie reduzieren ihr Sein auf den Verstand.
Sie fühlen, sagen sie, doch sie meinen Schmerz, Hunger und Gier.
Sie lieben, sagen sie, doch sie meinen Sex.
Sie hören, sagen sie, doch sie leben in ihren,
oftmals von der Wahrheit verschobenen Glaubenskonstrukten.
Sie sehen, sagen sie, doch sie erkennen nur Muster,
denen sie ein beschränktes Bild zugewiesen haben.
Sie denken, sagen sie und es stimmt!
Es ist das einzige, was sie können.
Doch der Verstand wird sterben,
während die Seele, aus dem Herzen heraus, überleben wird !
Was wird nach ihrem Tod bleiben ? .. Erinnerungen, die verblassen ?
.. oder doch mehr ? .. Ich glaube nicht !
Das Herz ist der Wohnsitz der Seele, der Generator des Lichts der Liebe,
des Vergebens, der Freude, der Erkenntnisse, des Wissens im wahrhaftigen Glauben.
Was ist Wissen ?
Wissen ist der Glauben, dass Glaubenssätze wahr sind.

Man sagt, dass jeder in seiner Wahrheit lebt!
Das ist unwahr !
Jeder lebt in seinem Weltbild und glaubt, dass seine Glaubenssätze der Wahrheit entsprechen.
Das ist wahr ! .. jeder glaubt, dass er weiss und dass sein Wissen wahr ist !
Die Herzmenschen erkennen das Wissen im wahrhaftigen Glauben.
Die Wahrheit ist der Glauben, an dem die Wahrheit haftet und nicht das,
was man sich vorstellt, was sie sein könnte, als von außen aufgepresste,
auswendig gelernte Glaubenssätze !
Wer seine Glaubenssätze in Frage stellt und bereit ist, sie durch andere zu ersetzen,
hat die Möglichkeit, sein Weltbild, in das Licht der Wahrheit der Realität, zu verschieben.

So sage ich:
Gebet den Armen Liebe !
Denn Liebe ist Leben
Liebe ist Freude
Liebe ist Zuneigung
Liebe ist Verzeihen
Liebe ist staunen, hüpfen, springen, tanzen, lachen
.. aus vollem, überquellendem Herzen !
Liebe öffnet das Tor zum Herzen, zur Seele !
Liebe vermehrt sich, wenn man sie gibt.
Gebe, doch lebe in der Fülle, denn Du hast es verdient !
Durch dein übermäßiges Dienen, als Diener des Wohls Aller !
Doch bedenke: Du definierst selbst, was „das Wohl Aller“ ist .. und Du kannst Dich irren !
Jedoch wird Dir das verziehen ! .. Von wem ? .. rate mal !

© jogdragoon
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FREYJA

Die Göttin der Liebe, der Schönheit, Magie
der Krieger doch auch und der Toten ist sie
Gesicht des Frühlings, eine Göttin mit Charme
Mit einem segnenden mächtigen Arm

Zwei Katzen zogen den Wagen der Wanin
Zuhause war sie des Odr Gattin
Sie ritt den Eber, flog mit dem Falken
Die Herrin war sie unter den Göttern, den alten

Geliebte des Odin, so wird erzählt,
war sie in einer vergangenen Welt
Der König herrschte mit Weisheit und Macht,
gab Njördr und Freyja den Tempel zur Wacht

Einst wandelte sie durch das Land allein,
und kam vorbei am offenen Stein
Da schmiedeten Zwerge, derer vier,
ein prächtiges Halsband von güldener Zier

Da war nichts zu machen, es zog sie hinein
Sie bot ihnen Silber und Gold - allein,
damit konnte sie ihnen nicht dienen
Ihr Preis: vier Nächte mit jedem von ihnen

Der Schmuck war so herrlich anzuseh'n
Vier Nächte, die könnte man übersteh'n
So sagte sie schließlich Ja und Amen
und bekam zum Lohn den Brisingamen

Sie kehrte zurück in ihr stilles Gemach,
als wär' nichts gescheh'n, und sie sprach
zu keinem ein Wort, Geheimnis blieb's -
bis Loki was hörte - Himmel vergib's!

Am Ende musste sie doch etwas büßen
und konnte sich Odin nicht verschließen
Sie musste noch einen Preis bezahlen:
Ihr Wort zu werfen in Schicksals Schalen

Zwei Könige sollte sie verzaubern,
zu kämpfen auf immer, ohne zu zaudern
bis neuer Glaube das Feld übernimmt
Die Zeit anbricht, die das Schicksal bestimmt

Die Liebe, die sollte noch weiter greifen,
den Nächsten erfassen, der uns'resgleichen,
die Pflanzen, die Tiere, ja Mutter Erde,
Gemeinschaft wachse, Friede werde!

Anm.: Die Göttin Frey(j)a, was "Herrin" bedeutet, ist das germanische Pendant zur römischen Venus und zur schaumgeborenen Aphrodite - Njörd, der Meeresgott, ist Freyas Vater. Sie ist Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings, des Glücks und der Liebe sowie magischer Künste. Freya besitzt ein von Zwergen geschmiedetes Halsband, den Brisingamen, einen von Waldkatzen gezogenen Wagen und ein Falkengewand, mit dem man wie ein Falke durch die Lüfte gleiten kann. Wie ihr Bruder reitet sie auch auf einem Eber mit goldenen Borsten. Freya gilt als die „berühmteste von den Göttinnen.“ Sie tritt meist alleine auf, in anderen Quellen ist sie mit Odr verheiratet und hat zwei Töchter.
https://youtu.be/fAvjeLImRRM
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