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Gedichte über Liebe - Seite 1897


"Liebe auf den ersten Blick"

Ich habe nie, an Liebe auf den ersten Blick geglaubt
und trotzdem hast Du mir meine Sinne geraubt.
Ich habe Dich nicht ausgewählt, aus einen von vielen.
Ich musste nur auf Dein Herz zielen.

Ich sah Dich einfach nur an und dann gab es keinen Weg zurück.
Mein Herz ist nicht mehr in einem Stück.
Es ist wie mit allen Dingen, an die man nie geglaubt,
von Anfang an hast Du meinen Verstand geraubt.

Sie geschehen plötzlich und unerwartet
und in meinem Leben wird neu durchgestartet.
Du hast gelächelt, weil Du genau wusstest, was hier gerade geschehen ist.
Du wusstest, dass es um mich jetzt geschehen ist.

Du, der mein Herz dazu bringt, nach Hause kommen zu wollen.
Und nicht sonst wo herum zu trollen.
Nach Hause zu Dir.
Nie habe ich geglaubt, sowas passiert nicht mir.

Nie dachte ich, dass ich jemals einem Menschen begegnen könnte,
der mich mit meinem eigenen Leben versöhnte.
Ja, ich denke viele Menschen suchen
und versuchen ein Ticket ins Glück zu buchen.

Was ich in diesem Moment gefunden habe, als ich Dich sah,
das war für mich auf den ersten Blick klar.
Liebe und das ganz große Vertrauen,
zusammen werde ich mit Dir unser Haus der Liebe aufbauen.

Als ich zum ersten mal Dein Lächeln sah,
da wurde es mir schon ziemlich ums Herz herum warm.
Als ich zum ersten mal Dein Lachen hörte,
wusste ich das mich an Dir nichts mehr störte.

Ja... ich habe nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt
aber nach unserer ersten Begegnung bin ich wie berauscht.
Ich liebe Dich, an jedem einzelnen Tag,
keiner nie es vermag,
dies auch abzuändern.
Wenn es Dich nicht geben würde ich Dich suchen in allen herrgotts Ländern.
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Es ist schlimm

Es ist schlimm,
dir sagen zu müssen,
dass ich dich so sehr liebe,
zu wissen, dass es dich null berührt,
dass du sogar darüber lachst.

Es ist schlimm,
bittere Tränen zu weinen,
die du niemals siehst, noch fühlst,
sinnlos Bäche und Flüsse gefüllt,
endlos - bis ins Tote Meer.

Es ist schlimm,
ein Herz sterben zu sehen,
das nur eines im Sinn hat,
zu lieben, um geliebt zu werden,
allein - um der Liebe willen.

Es ist schlimm,
wenn es das eigene Gefühl ist,
ein Stück selbst, das man ist,
was ins tiefe Tal geführt,
das Lächeln zu Eis gefriert.

Es ist schlimm - doch ist es so!
Du siehst mich nicht,
fühlst den Sommer nicht,
der dazu liebevoll befähigt,
die Arme um eine Seele zu schliessen.

Ich hielt es für mutig,
legte mich in deine Wunden,
war dir ergeben,
deiner dunkle Schattenwelt,
den faulen Deals,
und Unempfindlichkeiten,
all da was ich zutiefst verachte
hilflos ausgeliefert.

Ich fürchte mich sehr,
vor jeder Lügen, jedem Schmerz
der daraus resultierenden Enttäuschung.
Jetzt bin ich zu müde,
dir noch ein einzig liebes Wort
zu sagen!

Über mir sind dunkle Himmel
samt ihren Sternen eingestürzt,
all die Lichter und Wunder,
die ich so sehr liebe!
Ich vermisse von nun an
die Sehnsucht,
die einen Sommer
zum Aufblühen bringt!

Ich dachte mir:

Zwei Körper
Zwei Seelen
Ein Atem -
der Brücken baut.

Und nicht im Traum
zweifelte ich je
an deiner Unschuld!



© Marcel Strömer
(Magdeburg, den 09.10.2017)

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