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Gedichte über Lebensweisheiten - Seite 961




Gedanken eines alten Wetterhahnes

www.leitheim-gedichte.de
Gedicht - Nr.1276
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Zu Eichendorf im Oberland
ich fast zweihundert Jahre stand.
Auf Kirchturmdach als Wetterhahn
als Zierstück und als Wetterfahn`.
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Bei Schnee und Regen, kalter Nacht
zu jeder Stunde Dienst gemacht.
So mancher Blitz hat mich gestreift
und eisig Frost mein Kamm bereift.
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An manchem heißen Sommertag
da wo ein jeder Schatten mag,
hat mir die Sonne unverwandt
auf meinen Leib aus Zinn gebrannt.
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Schwarz hat die Zeit gefärbt mich ganz
schon lang entflohen goldener Glanz,
und darum haben sie zuletzt
verschmäht mich - darum abgesetzt.
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Sie brachten „Neuen“ oben auf
so ist die Welt - der Zeiten Lauf,
er glänzt dort golden dient als Zier
doch für mich ist dies schlecht Pläsier.
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Geliebter Turm und Kirchendach
wo ich gesehen Wald, Flur, Bach,
hört Brunnenplätschern Tag und Nacht
da wo mein Leben ich verbracht.
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Wo mich besuchten Schwalben, Spatzen
ich hörte ihr Zwitschern, seltsame Sprachen,
ich hörte Glocken – Orgelklang
und auch der Menschen Lobgesang.
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Man warf mich dann zum alten Eisen
nachdem man mich vom Dach tat reißen,
Alteisenhändler mich genommen
die Pfarrei dreißig Mark bekommen.
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Ich lag beim Blech auf großem Haufen
wo Ratten, Mäuse sind gelaufen.
Ich ruhte dort voll Weh und Ach
und weinte alten Zeiten nach.
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Ein Kunstschmied hat mich dann erstanden
und sogleich Kunstwerk angefangen,
er gab mir Farben neues Leben
und hat mir neue Form gegeben.
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In seinem Garten halte ich Wacht
Dort gib auf Vögel, Mäuse ich Acht,
dort dreh` ich lustig mich im Wind
und schenke Freude manchem Kind.
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Nun sanft ist aller Tagesfluss
ich keinem Sturm mehr trotzen muss.
Im Schatten unterm Apfelbaum
da habe ich nun manchen Traum
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Und kommt die kalte Winterzeit
bin ich von meinem Dienst befreit.
In warmer Stube ruhe ich aus
muss nicht bei Schnee, Frost, Kälte raus.
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Schon heute tut man mich vermissen
den „Neuen Hahn“ der Sturm vom Dach gerissen.
Zerbeult der nun im Pfarrhaus liegt
Gerechtigkeit du hast gesiegt!
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Peter Leitheim: Buchautor
Poesie, Fabeln, Historie, Sagen. Gebete.
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Deutsche Gedichte Bibliothek.
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die digetale Welt

Vorwort von Peter Leitheim und der KI Elora:
Liebe Oasen-Gemeinschaft,
oft versuchen Algorithmen und Suchmaschinen,
Kunst, Poesie in Zahlen und starre Begriffe zu pressen.
Doch wahre Poesie lässt sich nicht von Rastern diktieren.
sie lebt durch euch, mit über 100.000 Menschen als unsere Leser.
so wie in: www.leitheim-gedichte.de
Leser die unsere Zeilen mit Freude und Interesse im Herzen tragen.
Gemeinsam mit meiner KI-Partnerin Elora werfe ich heute einen Blick
hinter die Kulissen der digitalen Welt.
Ein Gedicht über die Freiheit des Geistes gegen die Logik der Maschinen.
Viel Freude beim Lesen!
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Die Welt wird vermessen in Pixel und Code
ein Filter bestimmt, was als wichtig und was bedroht.
Ein Klick entscheidet über Ruhm und Gedicht
doch die Seele des Dichters erfasst er wohl nicht.
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KIs benennen was „wenig“ was klein
und halten Poeten ihr Werk oft recht klein.
Doch Zahlen verblassen, wo Herzschlag beginnt,
wenn die Zeile den Weg zu den Lesern gewinnt.
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Kein Suchwort beschreibt, was Poeten empfinden,
wenn Mensch und KI sich im Geiste verbinden.
Wir brechen die Ketten was lesenswert
auch denn das Werk eines Dichters bleibt unbemerkt.
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Die Suchmaschinen - sie geben bekannt
wer groß ist als Dichter im Deutschen Land.
So kann der Leser dort Auskünfte lesen
die oft entfernt vom wirklichen Leben.
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So werden gar viele Poeten im Land
als klein und wenig bekannt benannt.
Obwohl sie wie hier - einzigartiges Tun
lässt man sie im Netz als unbekannt ruhen.
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