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Gedichte über das Leben - Seite 1229


Lasst uns leben - jetzt!

Lasst uns leben, lasst uns lieben, lasst uns tanzen, lasst uns sein.
Lasst uns leben, was wir träumen, statt nur träumen von dem Leben.
Lasst uns hier und jetzt erleben, was wir nur zu träumen wagen.
Hier und jetzt ist unser Leben, später ist die Chance vorbei.
Unser Herz schreit jetzt nach uns, will erfahren, fühlen, lachen.
Doch wir sagen: "Wart, noch nicht. Muss noch and`re Dinge machen."
Wir verschieben uns`re Wünsche, unser Sehnen, das Verlangen.
Bis wir sie nicht mehr beachten, nicht mehr spüren unbefangen.
Hier und jetzt ist unser Leben, doch wir warten nur darauf.
Schmieden wundervolle Pläne, schieben diese jedoch auf.
Statt zu sein und jetzt zu leben, kommen wir mit x Ausreden.
"Kann doch nicht." "Das geht jetzt nicht." "Müsste erst." "Später vielleicht."
Doch verschoben ist verloren, ist vergessen, ist bald weg.
Unser Leben fliegt dahin ... solang wir träumen, hoffen, denken.
... solang wir von der Zukunft träumen, was wir später alles machen, alles haben, alles werden.
... solang wir denken, dass wir jetzt müssen, damit wir später endlich können.
... solang der Weg als Weg zum Ziel und nicht der Weg das Ziel selbst ist.
... solang wir reden statt zu leben, solang wir wollen statt zu machen.
... solang wir sagen, was nicht geht, anstatt zu machen, was wir können.
... solang wir uns als Opfer sehen - von Situationen, Menschen, Schicksal.
... solang wir noch nicht anerkennen, des Lebens eigener Herr zu sein.
Ja, solang ... solang zieht das Leben weiter, immer weiter, weiter fort.
Und wir verfolgen es von weitem, wir sind hier, das Leben dort.
Und wenn das Ende naht, stellen wir erschrocken fest:
Wo ist das Leben hin? Was war denn bloß der Sinn?
So lasst uns leben, lieben, lachen,
im hier und jetzt erneut erwachen.
Lasst uns auf der Straße tanzen oder frische Blumen pflanzen.
Lasst uns heut die Welt umreisen oder mit `nem Einrad kreisen.
Lasst uns in die Pfütze springen, während wir "Imagine" singen.
Lasst uns einen Berg erklimmen oder mit Delfinen schwimmen.
Lasst uns neue Wege finden - unsere Ängste überwinden.
Lasst uns alten Frust vergessen und mehr lachen nun stattdessen.
Lasst uns endlich Frieden schliessen, dann kann die Liebe besser fließen.
Lasst uns mehr wir selber sein, statt aufzubauen falschen Schein.
Das Leben lädt uns heut zum leben ein.
Was wird unsere Antwort darauf sein?
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Der Clown

Heute habe ich am Computer gesessen.
Und hatte dabei diese Hoffnung. Das
ich irgendwie einen Clown entdecke.
Der ein Lied für mich singt. Mich an
der Hand nimmt. Und es mir sagt: „Wie
ich Reich werde! Wie ich Macht besitze.
Und die Liebe erobere. Und die Welt
verändere. Und ein Gewinner bin.
Und neue Gedanken finde. Und neue
Kontinente entdecke. Nur mit den
Worten: „Ich liebe Dich!“ Die ich dem
Leben sage!


Heute habe ich am Computer gesessen.
Und hatte dabei diese Hoffnung. Das
ich irgendwie einen Clown entdecke.
Der ein Lächeln für mich hat. Mich an
der Hand nimmt. Und es mir zeigt: „Wie
ich Freunde finde! Wie ich die Liebe
entdecke! Und das Leben erobere!
Und ein Sieger bin! Und neue Küsten
erreiche! Und neue Kontinente entdecke!"
Nur mit den Worten: "Ich liebe Dich"
Die ich dem Leben sage!


Heute habe ich am Computer gesessen.
Und hatte dabei diese Hoffnung. Das
ich irgendwie einen Clown entdecke.
Der mir etwas von Kunst erzählt.
Mich an der Hand nimmt. Und es mir
erklärt. Wie die Liebe herrscht. Und die
Worte täumen. Und wie die Wahrheit
tanzt. Und wie eine Reise beginnt. Und
ich das Abenteuer wage. Und neue
Kontinente entdecke. Nur mit den
Worten: „Ich liebe Dich!“ Die ich dem
Leben sage!




Anmerkungen von Klaus Lutz zum Gedicht:

Der Clown ist so ein Ideal. So, der Glaube an das Gute und Schöne. Er ist die Erinnerung, an den Blick eines Kindes, für die Welt. Und er ist die Erinnerung daran das es falsch ist, diesen Blick, zu verlieren. Denn, das ist der Blick mit Poesie. Der Blick des Wissens, um dieses Paradies, das in jedem Mensch leben will. Und der Clown ist diese Klarheit die mir sagt, das jeder Mensch nur Liebe will. Und das das die Wahrheit des menschl. Lebens ist. Und wer weiss wie diese Welt funktioniert. Und welche Mächte, wirklich auf dieser Welt, bestimmen. Und dann trotzdem diesen Blick, des Kindes, nicht veliert. Der hat so die Kraft des Widerstandes gefunden. Mit dem Denken das den Glauben, an die Liebe, nicht verliert. Und dann den Mensch mit diesem Wissen sieht dem es klar ist. Das der Mensch nur Liebe will. Und immer nur mit Liebe ein Sieger sein kann. Und nur mit fehlender Liebe scheitert. Dann, wenn er die Erinnerung an den Blick des Kindes verliert. Den Blick für das gute und schöne des Clowns. Der Wissende, der um all die Abgründe des Menschen weiß. Aber in dem auch die Kraft, der Liebe, lebt. Es ist dieses Wissen das ein Lächeln die Sonne sein kann. Dann wenn es keine Auswege mehr gibt. Mit allem Denken. Und mit allen Ideen die ein Mensch besitzt. So sehe ich das! Grüße Klaus
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