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Gedichte über Humor - Seite 1531


Die intellektuelle Einheit

(M * G / K)

Laut neuer Überlegung
Laut Denkanstrengung
Kraft Nullbewegung
Kraft Gedankenlängung
Könnte man den Strom
Den unbekannten Götterklon
Anders messen und bezeichnen
Sich auf ein neues Maß hin eichen

Nicht Stunde, Watt, nicht Volt, Amperè
Damit Rechnen fällt doch manchem schwer
Sondern Macht mal Genie durch Kompetenz
Als neue, ultramoderne Wissens-Reagenz
Wird, so wurde heut am Tage, fest beschlossen
Intelligenz zukünftig als Einheit von uns genossen
Speiste der Strom den Ofen sauber und modern
Ists morgen die intellektuelle Einheit, I.E., nah wie fern

Erzeugt sie bald hellstes Licht in unserer Stube
Die intellektuelle Einheit strahlt in jede Grube
Waschmaschinen, Spülmaschinen, die Mikrowelle
Intellektuelle Einheiten heizen auf die Schnelle

Sie rechnen, denken für uns mit
Ohne I.E. ist doch alles bloßer Shit
Videos und Gehalt an Wahrheit
Lohnabrechnung, geistige Klarheit

Ob Kaffeemaschine oder Babyfon
Das Solarpanel auf dem Hausbalkon
Der Thermomix, der Rasenmäher
I.E., kräht selbst der Eichelhäher
Das Musikstück, der Avatar
Die Zukunft und selbst das, was war
Was links von dir und sehr weit rechts
Des Doktors Hirn, die Kraft des Knechts
Selbst der PKW saugt sie übers Kabel auf
Der Akku braucht sie schon vorm Kauf
Sie dreht den Motor bringt den Moment
Ist des trüben Fischens Komplement

Sie erhebt sich schleichend aus dem Unsichtbaren
Führt zur Einsicht, einer zugegeben Sonderbaren
Dass der plumpe Strom zum Schluss
Uns führt zu wohlverdientem Überfluss

Erzeugt wird die intellektuelle Einheit im Modul
Dem sonnenbeschienenen Götterstuhl
Sie strahlt und schwebt und wird empfangen
An Bits und Bytes gleich hinten angehangen
Reflektiert und durch Fasern, Glas geleitet
Von tiefschwarzer dunkler Nacht begleitet
Dem Menschensinn zu Gesicht gebracht
Als Ungedicht für heut' die letzte Fracht

Möge die Intellektuelle Einheit den belohnen
Dem die heeren Wissensmächte innewohnen
Und den Belohnten dazu führen
Der Belohnung nachzuspüren. –

© Auris cAeli
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Ein Mops ging...

,, Frei nach einer Mär, aus einem alten deutschen Volkslied,
unter Berücksichtigung der Weiterentwicklung
unsere hochgepriesenen demokratischen Gesellschaft.''


Ein Mops konnte Einen nicht leiden,
drum tat er sich schwarz verkleiden.
Heimlich schlich er in des Anderen Haus
und machte ihm brutal den Garaus.

Eine junge Welpin sah das Ganze,
die nahm nun eine moderne Lanze.
Sie erstach den Mörder in ihrer kalten Wut,
an ihren kleinen Pfoten klebt noch viel Blut.

Ein Mops ....... .....


,,Und die Moral von der morbiden Geschichte,
ich hier nun fröhlich weiter dichte.
Also hört genau zu, ihr deutschen Wichte,
betrachtet es einfach mal im sozialen Lichte.“


Ein Mops konnte einen Anderen nicht leiden,
dem musst du aber keinen Garaus machen.
Trefft euch doch am Zaun, ihr wütenden Beiden.
Nach klugen Worten und einem Bier,
dürft ihr jetzt herzhaft lachen.

Ein flotter Welpe verfolgte das Ganze,
er sang sein schönstes Liebeslied,
dann führte er die Nachbar Welpin zum Tanze.
Genau, man ist ja seines Glückes
eigener Schmied.

Ein Mops <><><><>

Ein Mann kam in die Küche,
der hatte sehr schlechte Manieren.
Mit seinen dreckigen Stiefeln,
wollte er im Brei marschieren.

Da kamen viele kluge Frauen
und bliesen ihm den Marsch.
Sie stellten ihm ein Bein
und der Typ viel auf den Arsch.

Ein Mann…. …….


Ein Fiesling kam in die Küche,
er wollte den Schokopudding stehlen.
Damit verärgerte er ganz mächtig,
die guten germanischen Küchen Seelen.

Da kamen all die guten Seelengeister,
die steckten Ihn in einen großen Topf.
Sie duschten dann mit Abwaschwasser,
seinen vermaledeiten Wasserkopf.

Ein Fiesling…. …..

Ein General kam in eine Armenküche,
er wollte Soldaten rekrutieren,
die später in den sicheren Tod,
für Deutschland in die Welt marschieren.

Da kamen all die jungen Köche,
sie steckten ihn in den süßen Brei.
Dort musste er nun 100 Jahre singen,
,,Der Scheiß Krieg ist endlich vorbei.“

Ein General…. …...

(c) Ernestine Freifrau von Mollwitz

25 Feb. 2026


mageba
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