Silbern der Mond am Himmel steht;
hell schimmert das Wolkenband.
Wann immer er des Nachts aufgeht,
reicht er den Menschen die Hand.
Zieht mit seinem silbernen Glanz
ein jedermann in seinen Bann.
Funkelt zwischen der Sterne Tanz,
freundlich, wie nur er es kann.
***
… Doch …
weicht er dann dem Morgenrot,
wenn leise erst der Tag erwacht,
flüstert er uns sacht Lebewohl,
bis er erneut die Welt bewacht.
© Birgit Klingebeil
[2026]