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Gedichte Über Gier - Seite 48


Blinde Gier (Steht auf!) (Song)

[Strophe 1]
Banken und Konzerne,
sie sehen es nur aus der Ferne,
wie die Natur zerstört,
die uns doch allen
zu gleichen Teil gehört.
Sie denken nur an Umsatz,
Macht, Profit und Geld,
zerstören skrupellos die Welt,
bis alles auseinanderfällt.
Ich frag mich, wann
werden sie verstehen,
dass, wenn die Welt am Ende ist,
auch sie mit untergehen.

[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.

[Strophe 2]
Banken und Konzerne,
sie stehen weit weg,
doch ihr Schatten liegt
auf jedem kleinen Fleck.
Und korrupte Machthaber,
Regierungen im Gleichschritt,
geben ihnen Gesetze,
die den Raubbau… staatlich
legalisieren, schützen.
Sie helfen ihnen dabei,
Mensch, Tier, Natur und Erde
rücksichtslos auszubeuten,
bis nichts mehr übrig bleibt –
nur Scherben, Staub und Leere.
Die Welt zerbricht
in ihrem System,
und ich frag mich,
wie lang wir noch daneben stehen.

[Refrain]
Blinde Gier – wir sehen euch!
Blinde Gier – wir wachen auf!
Ihr nehmt uns Leben, Land, Natur und Freiheit,
und nennt es Fortschritt, Demokratie –
und Wirtschaftswachstum.
Blinde Gier – ihr seid nur,
kalte Macht, Gier, Profit und Herz aus Stein.
Doch wir sind viele, laut und schwer –
und eines Tages brecht ihr ein.

[Bridge]
Wenn alles fällt,
wenn nichts mehr bleibt,
wenn selbst der letzte Vogel schweigt,
dann stehen wir da
mit leeren Händen,
doch voller Mut,
bereit, die Welt
aus Asche neu zu wenden.

Und wenn die Mächtigen uns drohen,
wir werden trotzdem weiter gehen.
Denn Straßen lernen,
was Paläste nie verstehen.

[Final‑Refrain]
Blinde Gier – wir stehen jetzt auf!
Blinde Gier – wir brechen euren Todeslauf!
Ihr nehmt uns Zukunft, Freiheit und Licht,
doch heute schreien wir… und schweigen nicht.
Blinde Gier – euer Spiel ist aus,
wir treiben euch aus jedem Haus –
aus jedem Land, von unserer Erde.
Denn wir sind viele, laut, stark und schwer –
und morgen schon, da brecht ihr ein.

Blinde Gier – wir brechen eure Gier!
Blinde Gier – wir brechen eure Macht!
Das Volk erwacht!
Das Volk steht auf!
Steht endlich auf!

© Horst Bulla
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Wehrt euch endlich! (Song)

[Strophe 1}
Das dumme deutsche Volk, so rufen sie von oben,
der Steuerzahler zahlt die dreisten Gehälter für uns da oben.
Hohe Pensionen, unverschämte Diäten, dreiste Privilegien,
und wir sollen dafür schuften, Tag für Tag, ohne zu treten.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

Bundespräsident, Kanzler, Minister, monatliche Gesamtbezüge —
zweiunddreißigtausend bis achtunddreißigtausend Euro.
Bundestagsabgeordnete monatliche Gesamtbezüge siebzehntausend Euro
plus — monatliche siebendzwanzigtausend Euro für Mitarbeiter
und Büro-Material.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

Goldene Füllhalter, Designer-Schreibpapier, —
Marken-Smartphons und Laptops, —
Erste Klasse Bahncard, Flüge, Reisen, Empfänge, —
Luxus-Hotels, Essen und Trinken, —
Zweitwohnung alles zahlen wir!
(Nichts ist zu Schade und nichts ist zu teuer für sie)
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Strophe 2}
Wir zahlen die kompletten Rentenbeiträge,
fünfzig bis achtzig Prozent der Kranken- und Pflegeversicherung.
Für Regierungen, Bundespräsident, Kanzler, Minister im Licht,
für siebzehn Minister — und wir tragen die Pflicht.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Strophe 3]
Ein bis fünf Staatssekretäre pro Minister im Staat,
sechzehn Ministerpräsidenten — und wir zahlen die Tat.
Sechshundertdreißig Abgeordnete im Bundestag, Landtage daneben,
tausendachthundert Abgeordnete — wir halten sie am Leben.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Strophe 4]
Zehntausendsiebenhundertachtzig Bürgermeister im Land,
2 Millionen Beamte — alles in unserer Hand.
Auch die Privatkrankenversicherung zahlen wir mit,
doch wir sollen still sein, brav bleiben, Schritt für Schritt.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Pre‑Chorus]
Und dann nach ihrem Willen bis siebzig arbeiten gehen,
eine gesetzliche Hungerrente — kaum zum Leben zu sehen.
Höhere Medikamentenzuzahlungen, höhere Steuern, Beiträge immer mehr,
doch wir sollen weiter zahlen, weiter tragen, immer schwer.
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

Regierung, Abgeordnete, Staatsdiener, Beamte -
nie in der Rente eingezahlt - alles zahlen wir!
Fette Pensionen, fette Witwenrenten,
prunkvolle Ehrengräber, — für sie.
Armutsrenten, Armutsgräber, Hartz-4-Almosen,
Hartz-4-Sanktionen, Kinderarchen, Tafeln und Suppenküchen,
tote Obdachlose auf deutsche Straßen, das gibt es für uns —
für das deutsche Volk!
(Und wir sollen schweigen!)
(Und nicht treten nach oben!)

[Refrain]
Schluss damit — wehrt euch endlich!
Schluss damit — steht endlich auf!
Schluss damit — wir sind viele!
Schluss damit — genug ist genug!
Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich,
für unser Leben, unsern Lauf!
(Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich)
(Nimmt nicht länger, den Betrug in Kauf!)

[Bridge]
Wie lange wollt ihr warten, wie lange wollt ihr schweigen,
wie lange soll das Volk sich vor den Mächtigen verneigen?
Wir tragen dieses Land, wir halten es am Leben,
doch sie nehmen uns die Kraft — und wollen niemals etwas geben.

[Final-Refrain]
Schluss damit — wehrt euch endlich!
Schluss damit — steht endlich auf!
Schluss damit — wir sind viele!
Schluss damit — genug ist genug!
Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich,
für unser Leben, für unsern Lauf! —
Für unser Leben, für unser Land!
(Wehrt euch!)
(Wehrt euch endlich, wehrt euch endlich)
(Nimmt nicht länger, den Betrug in Kauf!)
(Wehrt euch endlich!)
(Wehrt euch endlich — und steht endlich auf!)

© Horst Bulla

https://youtu.be/SA12L5GZPDs
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Blues, für die armen Leut’ (Song)

[Strophe 1]
Ich sitze betrunken in der Bar,
Whiskey im Glas, und der Abend wird klar.
Das Glas ist halb leer, mein Herz ist es auch,
kein Cent in den Taschen, nur Kälte im Bauch.
Ich starre ins Dunkel, das vor mir steht,
ein Leben, das fällt, bevor es versteht.

[Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.

[Strophe 2]
Ihr Leben ist selten von Freude geprägt,
ein schweres Leben, das man kaum lebt.
Die Regierenden hören das Leid nicht mehr,
sie zählen die Steuern, die Kassen so schwer.
Die Bosse, sie lachen, die Armen, sie schuften,
bis sie am Ende in Armut verbluten.
Ein Grab ohne Namen, ein Sarg ohne Licht —
und niemand, der sagt: *„Wir vergessen dich nicht.“*

[Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.

[Bridge]
Nur Nebel der Armut poliert ihren Sarg,
kein Weinen, kein Blumen, kein Funken, kein Tag.
Doch ich trag’ ihre Namen in Händen und Herz,
sing’ ihren Schmerz, ihren Kummer, ihren Schmerz.
Die Welt soll es hören, das traurige Lied,
von Reichen und Armen, vom Unrecht, das blieb.

[Final-Refrain]
Und ich singe das Lied, den Blues, für die armen Leut’,
kein Geld, keine Zukunft, viele Sorgen und Not.
Viel Kummer und Ängste um das tägliche Brot.

Doch ich sing meinen Blues,
damit ihr, ihn hört....
Und ihr niemals vergisst,
was menschliches Recht und Unrecht ist.
Was leben und Freude,
oder leben, lebendig begraben, in Armut ist.

(Doch ich sing meinen Blues)
(damit ihr, ihn hört....)
(Doch ich sing meinen Blues)
(damit ihr, ihn hört....)

© Horst Bulla

https://youtu.be/CbtKxwmZoF0
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Der Tanz um die Seelen (Song)

[Strophe 1]
Trag ich meine goldene Maske
auf dem Ball der Eitelkeiten.
Spiel ich Gott, Minister, König,
kann das ganze Volk verwalten.
Oh, wie herrlich ist mein Glanze,
auf, Musiker – spielt mir zum Tanze.
Spiel ich mit Seelen, Herzen
und den Geistern dieser Nacht.

[Pre‑Chorus]
Das Spiel der Macht und auch der Gier,
ich bin des Volkes großer Meister hier.

[Refrain]
Denn eure Seelen – gehören jetzt mir.
Eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ich tanze im Kreis, ich regiere das Spiel,
ich nehm’ mir zu wenig, ich nehm’ mir zu viel.
Oh, eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ha... - ha, ha,

[Strophe 2]
Trag ich meine goldene Maske,
seh euch taumeln, seh euch gleiten.
Auf dem Ball der Eitelkeiten
kann ich Welten neu bereiten.
Jeder Blick von mir ein Urteil,
jedes Lächeln eine Klinge.
Und ihr tanzt, weil ihr nicht merkt,
wie ich euch längst niederzwinge.

[Pre‑Chorus]
Das Spiel der Macht und auch der Gier,
ich bin des Volkes großer Meister hier.

[Refrain]
Denn eure Seelen – gehören jetzt mir.
Eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ich tanze im Kreis, ich regiere das Spiel,
ich nehm’ mir zu wenig, ich nehm’ mir zu viel.
Oh, eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ha... - ha, ha,

[Bridge]
Und wenn die Masken fallen,
und ihr erkennt mein Reich,
dann wisst ihr, dass ihr tanztet
für einen Herrscher, aus dem goldenen Reich.
Kein Weg zurück, kein letzter Schritt,
ihr tanzt den Takt, den ich euch gib’.

[Final-Refrain]
Denn eure Seelen – gehören jetzt mir.
Eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ich dreh an den Fäden, ich lenke das Spiel,
ihr fallt in den Rhythmus, ich nehm’ mir zu viel.
Oh, eure Seelen – gehören jetzt mir.
Ha... - ha, ha,
Ja, eure Seelen – gehören jetzt mir.
(Eure Seelen – gehören jetzt mir)
(Eure Seelen – gehören jetzt mir)

© Horst Bulla

https://youtu.be/MJXmzWm7t2M
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