Kreise der Macht

Ein Gedicht von Max Vödisch
Man sagt, dass Gold stets hell erglänzt
und wahres Glück sich nie begrenzt.
Doch hinter all den stolzen Fassaden
lag früher wie heute derselbe Schaden.

Die Systeme wandeln sich, Namen fliehen,
doch Macht wird weiter Kreise ziehen.
Der Gierige greift nach dem, was er braucht,
während die Ehrlichkeit langsam verraucht.

Es gab schon immer jene Hand,
die Grenzen zog durchs weite Land.
Und jene, die den Rücken beugen,
um trügerische Siege zu erzeugen.

Doch wer die Wahrheit niederschreibt,
ist der, der in der Zeit verbleibt.
Denn Schatten gab es, Schatten bleiben,
solang’ wir Menschen Geschichte schreiben.

Informationen zum Gedicht: Kreise der Macht

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12.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Max Vödisch) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.