Kreise der Macht
Ein Gedicht von
Max Vödisch
Man sagt, dass Gold stets hell erglänzt
und wahres Glück sich nie begrenzt.
Doch hinter all den stolzen Fassaden
lag früher wie heute derselbe Schaden.
Die Systeme wandeln sich, Namen fliehen,
doch Macht wird weiter Kreise ziehen.
Der Gierige greift nach dem, was er braucht,
während die Ehrlichkeit langsam verraucht.
Es gab schon immer jene Hand,
die Grenzen zog durchs weite Land.
Und jene, die den Rücken beugen,
um trügerische Siege zu erzeugen.
Doch wer die Wahrheit niederschreibt,
ist der, der in der Zeit verbleibt.
Denn Schatten gab es, Schatten bleiben,
solang’ wir Menschen Geschichte schreiben.
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