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Gedichte Über Gier - Seite 32


Höre mein Lied (Song)

[Verse 1]
Höre mein Lied,
von Kindern, die hungern,
von Müttern, die weinen,
von Vätern, die schuften,
von Menschen, die bettelnd
an Tafeln stehen,
von einsamen Alten
ohne Wasser und Strom,
von Menschen, die schuften
für kargen Lohn,
von Menschen ohne Dach über dem Kopf,
die anderen sitzen auf goldenen Thron.

[Pre-Chorus]
Kein Geld für die unten,
die oben werden reich.
Sie reden und lügen,
wir alle wären gleich.
Kein Volk, das regiert,
solange ein Mensch noch
auf kalten Straßen erfriert.
Demokratie – nur eine Lüge,
als Menschenfalle.
Wie dumm ist das Volk?
Wie dumm du und ich?
Wie dumm sind wir alle?

[Chorus]
Ein Mensch ohne Geld
lebt kein Leben in Würde,
er ist nur Knecht
für all die da oben!
Sie fressen, saufen, lachen
und feiern
auf Volkes Kosten,
die Brut von Geiern!

[Verse 2]
Höre mein Lied,
von Armen und Reichen,
Regierungen, die lügen,
uns alle betrügen,
von reichen Bossen,
die nicht mit dir teilen.
Du sollst nur schuften
und dich noch beeilen,
von Armutsgräbern
hinter der Stadt.
Oh Gott, oh mein Gott,
ich hab es so satt.

[Pre-Chorus]
Kein Geld für die unten,
die oben werden reich.
Sie reden und lügen,
wir alle wären gleich.
Kein Volk, das regiert,
solange ein Mensch noch
auf kalten Straßen erfriert.
Demokratie – nur eine Lüge,
als Menschenfalle.
Wie dumm ist das Volk?
Wie dumm du und ich?
Wie dumm sind wir alle?

[Chorus]
Ein Mensch ohne Geld
lebt kein Leben in Würde,
er ist nur Knecht
für all die da oben.
Sie fressen, saufen, lachen
und feiern
auf Volkes Kosten,
die Brut von Geiern!

[Bridge]
Höre mein Lied,
lass uns Brücken bauen,
eine neue Welt,
für uns alle bestellt.
Kein Arm, kein Reich,
für alle Geld.
Goldene Herzen
statt goldene Mauern,
Menschen voll Freude,
die nicht mehr trauern.
Regierungen und Bosse,
die brauchen wir nicht,
sie rauben unser Geld
und nehmen uns das Licht.

[Final Chorus]
Lasst uns bauen eine neue Welt,
die für alle ist bestellt,
machen Schluss mit Arm und Reich,
machen alle endlich gleich.
Du und ich, wir müssen’s wagen,
packen diese Brut am Kragen,
nehmen ihnen Thron und Macht,
weil das Volk endlich erwacht.

Steht alle auf
und brecht euer Schweigen,
kein Mensch soll länger
Armut, Not und Leid erleiden.
Geht auf den Straßen, durch die Gassen,
und wagt euch endlich, laut zu hassen.
(„laut zu hassen“)
(„laut zu hassen“)

© Horst Bulla
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Jann Nimmersatt

Jann Nimmersatt, wird niemals satt er rafft in einem fort.
Er schreckt auch nicht vor Krieg zurück nicht vor Betrug und Mord. Für Macht und Geld, wird Nimmersatt auch krumme Wege gehen.
Für Geld kann ich, sagt Nimmersatt den Teufel tanzen sehen.

Er sieht nicht wie es grünt und blüht, er hört nicht wie es klingt,
wenn die kleine Lerche ihr Morgenliedchen singt.
Am kleinen See steht die Fabrik, die Folgen sind ihm gleich.
Er will immer mehr und mehr er ist doch schon so reich!

Die kleine Lerche singt nicht mehr, der schöne See ist tot,
dort kippte er den Abfall rein, das Gift und auch den Kot.
Das große Geld, sagt Nimmersatt, liegt in dem Luftverkehr,
Darum muss noch in diesem Jahr, eine Riesen Startbahn her
.
Ein schöner Wald stirbt für die Bahn, der Natur zum Hohn.
Jann Nimmersatt, Jann Nimmersatt, was willst du für einen Lohn?
Mein Lohn, es ist ein Batzen Geld, es ist ein Phänomen,
dafür, kann ich, Jann Nimmersatt, den Teufel tanzen sehn.

Die Düsenjets und die Fabrik, vergiften Wald und Flur.
Krank macht er die schöne Welt, die herrliche Natur.
Vom Rauch ist jetzt der Himmel grau, zu spüren ist kein Wind,
hier ringt ein alter Mann nach Luft und dort ein kleines Kind.

Ärzte, Feuerwehr und Polizei, sie haben ihre Not.
Doch als man hört, es ist Smokalarm, da ist das Kind schon tot.
Nimmersatt, dem trifft der Schlag! Nichts ist noch wie vorher.
Plötzlich steht er splitternackt vor dem Luzifer.

Listig dann der Teufel spricht, da bist du ja, mein Sohn,
Freude hast du mir gemacht, dein Preis ist Höllenlohn.
Dein Geld geht wieder auf die Welt, ich will den Rest verderben,
Nimmersatts gibt’s ohne Zahl und jeder will was Erben.

Seid achtsam, wenn der Teufel kommt, ihr Großen dieser Welt.
Was ihr durch ihn verdienen könnt, ist Nimmersatt sein Geld.
Vermeidet darum jeden Krieg, dafür gibt`s zu viel Not.
Gebt doch den Ärmsten von den Armen, dafür ein Stückchen Brot.

Macht gesund die kranke Welt, bringt in das Dunkle Licht.
Der Teufel tanzt im Dunkeln nur, das Helle mag er nicht.

Rolf Grebener
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