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Gedichte über Gewalt - Seite 49




Zwischen meinem Nein und deinem Weitermachen

Ich habe Nein gesagt.
Nicht einmal.
Nicht leise.
Nicht unsicher.

Ich habe es mit meinem Mund gesagt,
mit meinem Körper,
mit meinen Händen,
die dich weggeschoben haben,
weil etwas in mir schon wusste,
dass es sonst nicht sicher ist.

Du hast es gehört.
Du hast es gespürt.
Und du hast es ignoriert.

Du hast weitergemacht,
als wäre mein Nein nur ein Hindernis,
etwas, das man überspielen kann,
wenn man nett genug lächelt
und lange genug dranbleibt.

Du hast mich angefasst.
Nicht aus Liebe.
Nicht aus Nähe.
Sondern aus deinem eigenen Willen heraus.
Und meiner war dir egal.

Ich habe Zeit gebraucht.
Nicht, weil ich prüde bin.
Nicht, weil ich mich ziere.
Sondern weil mein Herz
nicht so funktioniert wie dein Hunger.
Weil Nähe für mich
Sicherheit braucht
und keinen Druck.

Ein paar Monate Kennenlernen
und du kanntest doch nur meine Haut.
Du hast gestreichelt,
was du sehen wolltest,
aber nie gefragt,
ob ich mich darin eigentlich wohlfühle.
Nie gefragt,
ob ich noch bei mir bin.

Ich habe „noch nicht“ gesagt.
Du hast „bald“ gehört.
Ich habe „ich brauche Zeit“ gesagt.
Und du hast entschieden,
dass mein Nein nicht endgültig ist.

Und irgendwann habe ich nachgegeben.
Nicht, weil ich wollte.
Sondern weil ich dachte,
Nähe sei ein Beweis.
Weil ich dachte,
Liebe zeigt sich in dem, was man gibt,
auch wenn man innerlich still wird
und sich selbst ein Stück verlässt.

Du sagst, ich würde übertreiben.
Ich hätte etwas verdreht.
Als wäre ich die Dramatische.
Dabei erinnere ich mich,
und du willst dich nicht erinnern.

Aber das war kein Film in meinem Kopf.
Das war mein Körper,
der eingefroren ist,
während du so getan hast,
als hättest du ein Recht auf ihn.
Als wäre mein Zögern
nur ein Teil des Spiels.

Du hast dir genommen,
was ich nicht freiwillig gegeben habe.
Nicht immer mit Gewalt.
Nicht immer mit offenem Zwang.
Aber jedes Mal in diesem Moment,
in dem mein Nein
keinen Raum mehr hatte
und Nachgeben sich sicherer anfühlte
als Widerstand.

Ich spreche heute darüber.
Nicht für dich.
Sondern für jede,
die glaubt,
sie hätte deutlicher sein müssen.
Oder weniger nett.

Zwischen meinem Nein
und deinem Weitermachen
liegt die Grenze.
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Klein Peterlein und der Hass

Ein Kind, genannt das Peterlein
Wollte nicht mehr traurig sein.
Zuviel Leid hat Peter schon erfahren
In seinen jungen 13 Jahren.
Im fünften Jahr fing es schon an
das Kind, es sich genau erinnern kann!
Die Mutter hat sich aufgehangen
dem Vater ists ebenso ergangen.
Im Wald am Baum, so wird’s erzählt
gingen beide ihren letzten Weg!
Der Peter nun sehr einsam ist
und täglich auch vermisst,
die Eltern lebendig vor sich zu sehn
und mit ihnen spazieren zu gehen.
Das Kind glaubte jedoch nie
an diese Selbstmordtheorie.
So zog er los ohne nachzudenken
und wollte keine Zeit verschwenden.
Von Hass so sehr getrieben
mordete er nun nach Belieben.
Völlig wirr und gar nicht klar
schoss er sich in die Menschenschar!
„Einer davon wird der Mörder ja wohl sein“
redete er sich zwangsläufig ein!
Das Massaker ging munter blutig weiter
Peter wirkte überraschend heiter.
Der Marktplatz im Dorf war nun seelenleer
denn es lebte kein menschliches Wesen mehr!
Ein Blutbad färbte den schwarzen Teer
und es ergoss sich ein rotes Meer!
Erst jetzt begriff Peter was er hat getan
ein Schlachtfeld hat sich vor ihm aufgetan!
Wie vor den Kopf gestoßen rannte von dannen
kein Muskel konnte entspannen.
Nur schnell, schnell weg und hinfort
von diesem grausigen Totenort.
Zuhause wieder angekommen
wirkte er noch immer stark benommen!
Er wusste weder ein noch aus
und starrte nur geradeaus.
Was sollte er den nun bloß tun
wie kann er wieder friedlich ruhn?
Da kam ihm eine gute Idee
er war sich sicher es tut nicht weh!
Die Pistole auf den Kopf gezielt
ein Moment in dem er inne hielt.
Der Peter drückt den Abzug bis zum Pistolenherz
er spürt im Hirn den brennenden Schmerz.
Die Kugel bohrt sich tief hinein
so wollte es Peter, so soll es sein.
Die Geschichte findet hier ein Ende
und wurde zu einer tragischen Legende!!
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Fenster

Was denkt ihr so wenn ihr aus dem Fenster schaut ???

Ich denke immerzu der Mensch hat seine Seele an den Teufel verkauft !!!

Wollt ihr wissen woher ich diesen Gedankenzug nehm ???

Oder denkt ihr so zudenken wäre viel zu einfach u bequem ???

Dann schaut weiter aus eurem Fenster u die Welt bleibt für einen Moment stehn .

Alles bewegt sich ganz langsam sowie im Zeitlupenmodus , macht man die Augen

richtig auf sieht man Korruption u perverse Brutalität auf diesem Globus !!!

Kleine Kinder vergewaltigt ...später umgebracht , Kinder mit vorgelogenen falschen

perspektiven ziehen in die Schlacht !!!

Kleine reine Seelen zerspringen in millionen von Splitter , über ihren Köpfen ist nie

lieber Sonnenschein nur ein nie gehendes Bombengewitter .

Ich sehe Menschen so voller Ignoranz , sie tun so als würden sie nichts sehn denn

sie sind selber ihr ganzes Leben weggerannt !!!

Alle wollen sie für ihren Staat funktionieren , sie merken nicht einmal das sie alle

schon auf sehr dünnen Eis spazieren .

Nenn mich einen gläubigen Spinner beleidige mich wenn du magst , nichts davon kann

meine Überzeugung zerstören egal was du sagst .

Es wird Zeit sich langsam zu verändern , das sich Menschen die Hand reichen anstatt

sich gegenseitig zu zerschmettern . Es wird Zeit die Augen zu öffnen um die Wahrheit

zu erkenn , das wir gemeinsam stehen bleiben u von der Ungerechtigkeit nicht weiter

wegrenn !!! Schluss mit Hass , schluss mit dem ständigen Blut vergiessen , schluss mit

der untreue hat denn der Mensch wirklich vergessen wahrhaftig zu lieben ???
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