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Gefühle
Seite 529
Gedichte über Gefühle - Seite 529
Dem Frieden mich hingeben
Gefühle sich im Dunste reiben
Glück scheint so weit fort
Die Zeit lässt die Gedanken treiben
An einen fernen Ort
Einig über hell und klar
Vergessen und vorbei
Gewesenes ist nicht mehr wahr
Manch Wort auch einerlei
Mein Traum gibt klare Linien vor
Die einst noch ganz verschwommen
Bewusst wird mir, ich war ein Thor
Herunter bin gekommen
Was die Zukunft bringen mag
Steht auf 'nem and'ren Blatt
Die Wahrheit bringt es an den Tag
Nur Spruch, ich hab sie satt
Erleben werde ich bestimmt
Was einmal wird aus mir
Ich bin es, die es hinnimmt
Zur Last will fallen ich nicht Dir
Mit Tapferkeit und mit viel Mut
Will ich mein Leben leben
Auf meinem Stern steht, es war gut
Dem Frieden mich hingeben
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Kerstin Davidsen
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Gedicht zur Merkliste
Eines Tages
Eines Tages werd ich sehen
Was hinter mir einst war
Eines Tages kann ich gehen
Wohin ist nur nicht klar
Eines Tages werd ich fühlen
Meine Haut wird kalt
Eines Tages mich verkühlen
Finde keinen Halt
Eines Tages werd ich sagen
Bis hier war es gut
Eines Tages etwas wagen
Braucht es auch viel Mut
Eines Tages werd ich weinen
Tränen, dick und schwer
Eines Tages uns vereinen
Fällt es mir auch schwer
Eines Tages wird es wahr
Was ich geträumt einst hatte
Eines Tages, viele Jahr
Möcht schweben ich auf Watte
Eines Tages wird es sein
Dann ist der Traum vorbei
Eines Tages zählt der Schein
Bricht meine Welt entzwei
Eines Tages ist's mir gleich
Wird jedem es so gehen
Eines Tages bin ich reich
Gefahren werd bestehen
Eines Tages werd mir borgen
Glück und Deine Liebe
Eines Tages hab ich Sorgen
Ob es auch stets so bliebe
Eines Tages werd ich fliegen
Meine Flügel weit ausbreiten
Eines Tages mich verbiegen
Auf einem Ross stolz reiten
Eines Tages werd ich wachen
Von oben seh hinab
Eines Tages nicht mehr lachen
Lieg ich erst stumm im Grab
Eines Tages ist es wahr
Was ich hab grad beschrieben
Eines Tages schön sogar
Sind Erinnerungen nur geblieben
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Kerstin Davidsen
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Gedicht zur Merkliste
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Wenn ich von dir geh
Draußen regnet es –
Draußen stürmt mein Meer
Tränen sind die Sterne
Fallen immer mehr
Ach es rauscht und weht
Mein Sturm, nie ruht die See
Welle stöhnt um Welle
Wenn ich von dir geh
Die Welt hat mir verraten
Ihre Pläne, ihre Bahn
Will nicht mit ihr gehen
Diesem wilden Wahn
Sanft liegen meine Tränen
Auf dem Kissensaum
Niemand wird erwähnen
Diesen kleinen Traum
Was ich sah und fühle
An diesem jenen Ort
In der fremden Kühle
Trugen sie dich fort
© Marcel Strömer
(Bad Frankenhausen, 31.05.2013)
Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
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Marcel Strömer
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Gedicht zur Merkliste
DDR
Dunkel deine Straßen
oft böse ist dein Blick
auch an Sonnentagen
entgleitet dir das Glück
Wolkenflug aus Osten
atmest du und Staub
Wendezeiten wussten
von deinem Seelenraub
Niemals wirst du schweigen
die Elbe träumt vom Meer
spricht dir leise Zeilen
Geliebte Heimat DDR
Die Mauer musste fallen
dein Schicksal doch so schwer
Geld und Gunst bezahlen
gabst deinen Namen her
© Marcel Strömer
(Magdeburg, 08.11.2014)
Alle Rechte vorbehalten,besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung,sowie Übersetzung.Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!
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Marcel Strömer
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Gedicht zur Merkliste
Tränen
Eine Träne wandert ihren Weg,
Nach unten,
hat ein paar Freunde dabei,
zu viert wandern sie davon.
Vorbei an der Nase,
dem Mund,
dem Kinn.
Die eine trifft es schwer,
Eine Hand kommt nieder,
Wischt sie ab
Nadine Gedichteschreiberin
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Gedicht zur Merkliste
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