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Gedichte über Energie - & Seelenvolles - Seite 302


Am Anfang 1

Was mir die Menschen so sagen: „Du kleiner Prolet!
Du weißt nichts! Du bist nichts! Du kennst nichts.
Du hast nichts!“ Und ich denke so: Wie war der Anfang?
Wie war der gedacht? Was sollte es da geben? Wie
sollte das Leben sein?“ Und ich träume so: „Am
Anfang gab es Liebe. Am Anfang gab es Gott! Am
Anfang gab es Glauben. Am Anfang gab es Wahrheit.
Und ich sehe so die Welt. Und das was aus Ihr
geworden ist. Und ich denke mir: „Etwas hat Sie
verloren.

Was mir die Welt so sagt: „Du armer Mensch! Du
zerstörst mich nur! Du nimmst nur! Du willst nur!“ Und
ich denke mir so: „Wie war die Welt gedacht? Was
sollte es da geben? Wie sollte das Leben sein?“ Und
ich träume so: „Am Anfang gebe es Wissen! Am
Anfang gab es Erkennen! Am Anfang haben es die
Menschen gewusst: „Die Welt ist das Paradies. Und
ich sehe so die Welt. Und das was aus Ihr geworden ist. Und ich sehe so den Mensch. Und ich denke mir:
„Etwas hat er verloren!“

Was mir das Leben so sagt! Was es mir so erzählt.
Über den Mensch. Über das Denken. Über die Liebe.
„Es ist das Wunder! Es ist das Paradies! Es ist das
Beste. Komm: „Sieh und glaube mir. Komm: „Träume
und rette Dich!“ Komm: „Liebe und rette Dich!“
Komm: „Verstehe und rette Dich!“ Komm: „Denke
und rette Dich!“ Denn das alles war am Anfang. Das
alles hast Du verloren. Und ich sehe so die Welt. Und
ich sehe was aus Ihr geworden ist. Und ich sehe was
sie Sein kann!

Klaus Lutz

Das ist die erste Fassung! Die ich evtl. noch einmal
überarbeiten werde! K. Lutz
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Am Anfang 2

Ich hänge in der Wohnung rum. Sehe mir Pornos an.
Lese irgendwelchen Blödsinn. Stopfe Schokolade in
mich rein. Und Plätzchen! Und Kuchen! Hoffe auf
einen Besuch! Warte auf einen Anruf. Total gelangweilt!
Und vereinsamt! Und verblödet. Und denke mir so,
was ich mal wollte. Jeden Tag was lernen. Jeden Tag
mich mit etwas interessantem beschäftigen. Und so
aus dem Leben etwas sinnvolles machen. Aber ich
bin wie die Anderen. Wie Alle. So irgendwo am
Anfang hatte jeder mal gute Pläne.

Ich liege so auf dem Bett. Sehe mir das Chaos im
Zimmer an. Überall nur Dreck. Und Kleidung die
gewaschen werden muss. Und Fenster die geputzt
werden müssen. Und warte auf eine Idee. Und bin
total verkümmert. Seelisch ein Wrack. Ohne Ziel.
Ohne Leben. Nur noch gleichgültig Allem gegenüber.
Und ich erinnere mich so was ich mal wollte. Eine
Wahrheit! Die Liebe! Das Glück. Und ein gutes Leben.
Aber ich bin wie die Anderen. Wie Alle. So irgendwo
am Anfang hatte jeder mal gute Absichten.

Ich sehe so mein Leben. Fett und träge geworden.
Ungewaschen! Unrasiert! Möpselnd! Blind für die
Welt. So einfach nur Da: „Essen! Trinken! Toilette!
Schlafen!“ Verstaubte Bücher vor mir. Nur noch
perverse Gedanken, den Kühlschrank und komische
Kneipen im Kopf. So alles vergessen was zählt.
Ohne Freunde! Ohne Freude! Weit weg von allen
Träumen. Von einem Glauben und jedem Wunder.
Und ich sehe so die Anderen .Und ich sehe so Alle.
Und denke so nach. Über die Liebe. Und wie das
am Anfang so war.

Klaus Lutz
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