Sortieren nach:

Gedichte über Einsamkeit - Seite 7


Anzeige


Die Eisprinzessin

Durchlaufe die Nacht, finde den Weg,
zur Festung des Eises, blau, grau, kalt und weiß glitzernd wie Schnee.
Hinter hohen Mauern, und Türmen, verborgen,
lebte ein Mädchen dort, unverfrohren, einsam.
Die Eisfestung ward nie verlassen, nie einsam, allein,
das Mädchen stets an seiner Seite wachte.

Doch dies Mädchen, es ward für alle Zeiten allein,
verlassen, vergessen vom Reste der Welt.
Denn die Festung ward im tiefen Walde verborgen,
unerreichbar, untastbar, doch standhaft und stark.
Kein Jüngling, kein wesen dort ein und auskehrte,
die festung stets blieb verborgen.

Einsamkeit war steter begleiter der Eisprinzessin,
sie sehnte sich nach einem Leben in Glück und Freude.
Warden bücher ihr Erzähler, ihre Stimme ihr Barde,
das Eis ward ihr bester Freund.
Hoch oben im Norden, in der Kälte des ew'gen Winters,
in der tiefe des Nordwaldes, sie ward zuhaus, in der Festung des Eises.

Sehnsucht fraß sie auf, Einsamkeit verschlang sie,
doch sie blieb einsam, wahrscheinlich auf ewig.
So wandelte sie durch die glänzenden Gänge,
Tanzte einsam im Ballsaal, Musik nur dank ihrer Stimme, so lieblich, melodisch und rein.
Und auf ewig,wird sie immer allein sein.

Die Eisprinzessin, wunderschön, kalt und weiß wie Schnee,
niemandes eigentum, niemandes Freund.
Wundervolles, schneeweißes Haar, Augen, so schwarz wie die Nacht und eine Haut, so weich und eisig, man meint, sie wäre aus eisblumen geformt.
Allein sich selbst sie gehört, allein sich selbst sie gehorcht.
Niemandem ihre Gefühle sie offenbart, niemandem ihre Schwächen zeigt.
Denn sie bleibt standhaft und stark, wie die Eisfestung, die Festung des Eises.
Denn sie allein ist der Winter.
Denn sie ist Chyo, die Eisprinzessin, die Prinzessin des Eises.
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen


Anzeige