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Gedichte über Begeisterung - Seite 2


Liebe schöne Macht...

Du hast mich gefangen. ..eingefangen
Wir beide im Herzen verwurzelt und manche Gefühle kommen ungestüm herausgepurzelt.
Stille sehnsuchtsvolle emotionale Signale senden deine Blicke.
Du betörst und benebelst mich
mehr als jeder Wein ja ich bin dein.
Willenlos ergeben hingebungsvoll  erlegen...gemeinsam entschweben ohne Raum und Zeit vergessen süßer und sinnlicher als jeder Traum. Ein verlangender begehrender Kuss fordert noch mehr als die Sinne es erwarten. ..
die ich langsam nicht mehr kontrollieren kann.
Nein es betäubt meine Gedanken. ..schieben Sie sacht in die Ferne der Nacht. ..
Welch eine schöne besinnliche Himmelsmacht.
Draußen höre ich  leise das nächtliche Lied des Windes  der mit den Blättern der Bäume spielt.
Es ist wie eine magische Synphonie des Herzens im gleichen Takt derSeele musizieren sie gemeinsam diese Melodie. ...
So verschwindet Alles  rund herum was zählt  sind wir der Rest verstummt. Wahrlich kein Schmeicheln nur sanftes Streicheln lieblosen  in verschiedenen Posen. Versinken ohne Nachzudenken hingeben ohne Reue und Bedenken...fallen lassen und genüsslich sich darauf einlassen nur das zählt. .gut gewählt. Zartes Liebesgeflüster eingehaucht und eingetaucht kaum merklich dennoch richtig da...
die Liebesmacht ins Herz geschrieben
und immer wieder ein Teil von unserem Leben. Ein toller Pakt im gleichen Takt des Herzens und der Seele wunderbar gepaart mit Herz und Verstand jetzt und immer wieder ein toller Genuß  besiegelt mit einem zärtlichen innigen Kuss.

 


© K.J

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Der Zug der fröhlichen Leute

Ob als Gruppe, Verein oder Einzelmeute,
das war stundenlang ganz egal,
denn der große Karneval war heute.
Auf der Straße, nicht im Saal.

Das Wetter ließ zwar Schminke laufen,
doch wetterfest die Stimmung war,
und das störte keinen Haufen
rund um jedes Prinzenpaar.

Ein Karnevalist ist immer auf dem Posten,
selbst beim größten Zug im Osten.
Neben schwarz/rot/gold, des Staates Farben,
Regenbogen für Gesang und Tänze warben.

Von weitem man die Farben sah,
doch der Ton war eher da.
Alaf, Helau und Schlachtrufe aller Art erklangen,
bei Schlagern und Schunkelliedern alle sangen.

Heißer Grog und kalte Brause,
an den Pranger genagelte Politik .
Keinen hielt es da zu Hause,
man warf nicht nur einen Blick.

Umzugswagen, groß wie Schiffe,
mobile Mauern, auch ein Dreifach-Klo,
Prinzen in der Pferdekutsche,
wo sieht man das anderswo?

Selbst beim saure Gurke essen,
einem hier üblichen Brauch,
wurde das Küssen nicht vergessen,
es ersetzt den Tabakrauch.

Es tanzten schlanke Beine, dicker Po
und mollig gefüllte Busen sowieso.
Große Kanonen Papierkrieg spielten,
mit Konfetti auf die Rathausbande zielten.

Kurze leichte Röckchen wippten,
gut genährte Engel schwebten,
manche an der Flasche nippten,
aber alle den Umzug belebten.

Ballette, Clubs, Vereine,
Einzelkämpfer ganz alleine,
alle strebten Richtung Zelt,
dort traf sich zum Schluss die Welt.

Essen, Trinken, Füße kühlen,
singen, tanzen, Mieder fühlen.
Mancher kaum noch die Stimme fand
bei „Märkische Heide, Märkischer Sand“.

05.03.2019 © W.R.Guthmann
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Paddellehrgang

Vergiss fürs Boot nicht einen Namen,
sonst kriegt das Amt dich an den Kragen.
Kommst nicht zurecht mit deinem Kahn,
fahr' lieber mit der Bundesbahn.

Lass dein Paddel nirgends liegen,
wird’ s kein anderer zu fassen kriegen.
Steigst du mal ohne Paddel ein,
rudere mit den Armen heim.

Du musst die Strömung richtig nutzen,
dann brauchst du auch das Boot nie putzen.
Wenn du über die Steine tanzt,
verleiht’ s dem Boot ein‘ neuen Glanz.

Lass das Paddel kräftig fliegen,
du wirst das Wasser nicht verbiegen,
Verreist dein Boot einmal alleine,
nimm das nächste Mal 'ne Leine.

Wenn das Wasser fließt an dir vorbei,
ist bestimmt das Paddel nicht entzwei,
denn du sitzt auf einer Bank,
allgemein als Sand bekannt.

Stürzt du dich in ein Wellental,
ist das dem Boot total egal,
gib es dann ‘nen lauten Krach,
fällst du wahrscheinlich in den Bach.

Hat das Boot ‚nen großen Schaden,
war der Dampfer überladen.
Kippt das Boot dir seitlich weg,
liegt‘ s bestimmt an deinem Speck.

Stellt sich dein Boot mal dämlich an,
schimpf mit ihm so dann und wann,
läuft es dann noch aus dem Ruder,
nenn' es höflich „blödes Luder“.

Ist das Wasser plötzlich weg,
krieg nicht gleich ‚nen großen Schreck,
fliegst du dann noch durch die Luft,
war bestimmt ein Wehr der Schuft.

Wenn Schwerpunkts Kräfte sich verschieben,
lernst du bald das Paddelwasser lieben.
Wenn deine Paddelkünste nichts mehr nützen,
hilft nur noch eines: stützen, stützen, stützen.

Nur ein ganz Besessener,
stürzt sich in die Felsennester.
Nur ein ganz bekloppter,
paddelt wie ein Helikopter.

Kommt ein Dampfer auf von hinten,
Hilft es nichts mit ihm zu schimpfen.
Weich ihm lieber ganz weit aus,
sonst zerquetscht er dich wie eine Laus.

Brummst du auf ‘ne Insel rauf,
stelle gleich dein Zelt dort auf,
setze Flagge, nimm sie in Besitz,
damit sie jetzt dein Eigen ist.

Kommt vorbei ein schöner Schwan,
nutze deinen ganzen Charme,
nimm ihn zärtlich in den Arm,
denn er hält dich nächtens warm.

Paddeln ist ein Hochgenuss,
sing dazu aus voller Brust.
Packt dich mal die Liebeslust,
gib dem Paddel einen Kuss.

Holt dich der große Zampano,
beim letzten Paddelschlag,
so paddle in das Nirgendwo,
sag' der Welt ade und frag:
ob sich das tolle Paddelfest,
dort oben wiederholen lässt.

Rei©Men
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