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Gedichte über Angst - Seite 186


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Gegen Schlechte Zeiten und Gefühle

Liebe ..….,
ich versuche es mal mit dichten, Dir Deine düstere Zeit zu lichten. Geht es im Leben auf und ab, so hälst Du in Deinem Herzen einen Stab. Er ist nicht aus Holz und nicht Metall, es ist die Hoffnung überall. In Metaphern gesprochen, es wurde schon mancher Tunnel durchbrochen. Im Stollen dunkel und kalt, wartet beim Durchbruch Licht am Spalt. Nun kann die Seele wieder fliegen und schweben, dem Licht entgegen eben. Doch flieg nicht zu weit und hoch, erinnere Dich an Ikarus noch. Der flog damals der Sonne entgegen, doch wie man weiss bezahlte er es mit dem Leben. So habe ich in der Lehre erkannt, dass Spitzenwerte haben die Sicherung verbrannt. Mein Rat an Dich halt Dich fern von Spitzenwerten oder Überlastung, so such lieber in der Natur Entlastung. Sei es beim Betrachten einer Blume, deren Schönheit reicht zum Ruhme. Des Ruhmes der Dir vom Schöpfergeiste kündet, welcher vielleicht nun bei Dir ein Licht entzündet. Doch vielleicht entdeckst Du eine Schnecke, die unbeirrt und stetig zurück legt ihre Strecke. Tue es ihr gleich, und finde Dein Reich. Dein Reich, genannt Wohlfühlecke, darin gute Gefühle erwecke. Zum Beispiel liegen unter einem Baum und erkennen Deinen Raum. Deinen Raum im Erdengefüge, so dass Dich das Leben nicht betrüge. Dass Du Dich wohl fühlst in Deinem Leibe, und es weiterhin so bleibe. Wie der kleine Einblick in die Natur nun zeigt, so ist die Hoffnung weit verzweigt. So bleibt nur der richtige Blick zur Sache, darum sei offen, froh und lache. Lacher können so habe ich es vom Leben verstanden, die Medizin sein, die schon verletzte Seelen verbanden. Ich schliesse nun mein Dichten, doch auf einen lieben Gruss musst Du nicht verzichten.

Mit liebem Gruss


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