| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 201 | Der Sommer weicht ... | 25.09.25 | ||
|
Vorschautext: Der Sommer weicht. Einen schwachen Gruß sendet noch die Sonne ! Ob sie unser Inneres erreicht ? Kurz wird der lichtvollen Zeiten Spanne und abenteuerlich des Wetters Launen, mit kräftigem Heulen, Sausen, Raunen. Ich kann nur über himmlische Aktivitäten staunen: Naturgewalt Farbenvielfalt Veränderungsgestalt ... |
||||
| 200 | Triggerthemen | 20.09.25 | ||
|
Vorschautext: Etwas wurde gesagt ! Das Herz des Zuhörers jagt, bis es aus ihm herausbricht. Erst scheint er noch ruhig und klar, dann verzieht sich wütend sein Gesicht. Gewaltbereit naht die Gefahr ! Die Botschaft erreicht den Adressaten nicht, weil Wut die Brücke zur Erkenntnis bricht. Was er nie lernte: Es wurde ein Saatkorn gepflanzt, ... |
||||
| 199 | Moderne Kommunikationsmethoden und -sprachen: Iaisch | 08.09.25 | ||
|
Vorschautext: Kommuniziert man auf Iaisch mit Dir, ob gesprochen oder auf Papier, vermeide intensive Aufmerksamkeit und wertvolle Ruhe-, Lebenszeit ! Deine Worte würden sie zwar lesen oder hören, doch würden sie sie verstören und somit verhallen unverstanden, als dissonanter Schwingungstanz, im leeren Weisheitsraum der Resonanz ! Willst Du auch Verständnis erreichen, ... |
||||
| 198 | Sie sind Schuld ! | 03.09.25 | ||
|
Vorschautext: Sie haben das getan, im Wahn ! Wissen sie denn nicht, was sie tun ? Sind sie besoffen oder dun, unfähig, töricht oder dumm ? Ich nehme ihnen das sehr krumm, denn ich bin selbst betroffen, kann nur auf ein Wunder hoffen ! Eine Stimme in mir erklingt, die mit scharfer Zunge singt: “Bevor Dir Schlechtes widerfährt, ... |
||||
| 197 | Der Eisberg des Bösen | 28.08.25 | ||
|
Vorschautext: Er stand auf dem Eisberg. Um ihn herum das weite, offene Meer. Er schaute nach unten und dachte: „Das wird ein hartes Stück Arbeit“. Dann kniete er sich nieder, zog seine Handschuhe aus und legte seine Hände auf die schroffe Oberfläche. Seine Absicht war, mit der Wärme seiner Hände den Eisberg zum Schmelzen zu bringen. Langsam erzielte er erste Erfolge. Die Oberfläche begann sich zu verflüssigen und ebnete die leichten Unebenheiten. * Er setzte sich auf den Stuhl, der hinter dem Tisch im Untersuchungsraum Zwei stand. Auf der anderen Seite saß der mutmaßliche Täter. Freundlich aber bestimmt drang der stechende Blick des Kriminalkommissars in die Augen seines Gegenübers, der in der unbekannten Umgebung wie ein Häuflein Elend wirkte und daraufhin schnell zur Seite blickte. „Ich weiß, dass sie es getan haben.“ sagte der erfahrene Kommissar und ergänzte: „Wenn ich sie überführt haben werde, was nur eine Frage der Zeit sein wird, wird die Welt von einem Teil des Bösen erlöst sein!“ Dann legte er seine Hände, zur Faust geballt, auf den Tisch. Sein Gegenüber schien in sich zu versinken und man sah ihm an, dass es für ihn eine große Anstrengung war, vor dem Kommissar zu bestehen. ... |
||||
| 196 | Das schlechte Gemälde - Eine Kritik an der Kritik | 18.08.25 | ||
|
Vorschautext: Ich ging durch eine alte Häusergasse. Beide Hände entspannt in die Hosentasche gesteckt, schaute ich mir die Gärten an. Plötzlich sah ich ein Bild auf einer Fensterbank, an ein Fenster gelehnt, stehen. Ich schaute es mir genau an. Das Bild zeigte ein einfaches, graues Gebäude auf einer grünen Wiese. Darüber war ein dunkler Himmel zu sehen. Es war nicht so, dass mir das Bild gefiel, trotzdem blieb ich stehen und betrachtete es genau. Die Darstellung war flach, keine Schatten, keine Tiefe und keine Struktur, die den Betrachter durch das Bild geleitete. Die Sonne sollte das Gebäude wohl anstrahlen, denn es war heller als der Rest des Gemäldes. Das Grün der Wiese war in groben Strichen, gerade mal mit zwei Grüntönen, gemalt worden. ... |
||||
| 195 | Inselkind | 05.08.25 | ||
|
Vorschautext: Unerwartet menschenleer: Der Strand, den ich weit abseits, des belebten Fußwegs fand. Nur eine keltische Schönheit seh ich dort durchtrainiert durch Fitness, Sport, sehnsuchtsvoll suchend nach einem Ort blickt sie anmutig und stolz aufs weite Meer. Ich frage mich, wer ist sie ? .. Wer ? Ihre modische Kleidung legt sich in leichten Falten um Ihre zarte, weiche Haut. Vor ihr rauschen schäumende Wassergewalten, ... |
||||
| 194 | Die Schmuckschatulle der guten Gedanken | 15.07.25 | ||
|
Vorschautext: Ich ging schnellen Schrittes im Wald spazieren und erfreute mich an der Vielfalt der Schöpfung. Vögel zwitscherten, ein leises Rauschen ging von den sich aneinander reibenden, windbewegten Ästen aus, Gedanken kamen und gingen. Ich schaute nach oben und sah, wie sich die Baumspitzen gemächlich hin und her bewegten. Über mir durchbrach ab und zu ein heller, weißer Lichtstrahl das Blätterdach und fand seinen Weg in meine Augen. Ich atmete ihn freudig ein. Dann kam ein Gedanke, der mir gar nicht gefiel. Wie konnte er sich einen Weg in mein Bewusstsein bahnen ? Woher kam er ? War es ein unterbewusst schlummerndes Gefühl. das ihm den Impuls gab, sich in meinen Geist zu schleichen ? Vielleicht war er nicht von mir und wollte mich belasten ? Das war nicht der Zeitpunkt und auch nicht mein Wunsch und Wille, dass ich mich von so etwas herunterziehen lasse. Mit einem offenen Herzen wirken negative Gedanken besonders negativ und zerstörerisch. ... |
||||
| 193 | "Ich will doch nur Dein Bestes !" | 08.07.25 | ||
|
Vorschautext: Sie quält ihn und er hasst es "Ich will nur Dein Bestes !" sagt häufig sie mit stets gleicher Melodie ! Was ist sein Bestes ? Etwas Geistiges oder Festes ? Etwas Gutes für ihn oder von ihm ? Sind sie ein Team ? Was bedeutet: "Ich will nur Dein Geld !" Ich höre, wie der Groschen fällt ! ... |
||||
| 192 | Heimatsuche | 03.07.25 | ||
|
Vorschautext: Ursprungsfrage Schicksalstage Wissensküche Lügenflüche Königssuche Sieben Sonnenblüten zum behüten Weisheit verstehen ... |
||||
| 191 | Betonkugel und Seelenwunsch | 01.07.25 | ||
|
Vorschautext: Ich zog das rechte Bein nach. Kein Wunder! An einer stabilen Kette hing ja auch eine große, schwere Betonkugel. Eine Betonkugel, die ich tagtäglich spürte und die mir zuzurufen schien: „Du kommst nicht mehr von mir los .. nie mehr !“ Beschwerlich quietschend zog ich sie auf dem Boden hinter mir her. Wohin ich auch ging. Sie war da: Grau, häßlich, kalt und gefühllos ! Dabei hat sich vor kurzem vor mir eine Tür angedeutet. Eine Tür, durch die ich gerne gegangen wäre. Hinter der Tür vermutete ich ein lebenswertes Leben. ... |
||||
| 190 | Die große und die kleine Liebe | 11.06.25 | ||
|
Vorschautext: Der Verstand sollte leise leben den Verzicht, wenn die Seele weise, durch das Herz nun spricht ! * “Das Gefühl der großen Liebe umarmt die natürliche Schöpfung in Zuneigung, Freude, Hingabe und Akzeptanz Das Ausatmen und Einatmen der Quelle allen Seins ... |
||||
| 189 | Das Laufgitter | 28.04.25 | ||
|
Vorschautext: Am frühen Morgen prophezeite ein blauer Himmel einen schönen Tag. Ein kühler, leichter Wind spielte mit den Blättern der hohen Bäume auf dem Bergrücken. Tina Eipas Hund bellte. Sie setzte ihre Teetasse ab, schaute ihn an und sagte: „Ja, lass uns heute mal ins Dorf gehen. Ich möchte gerne mal ein paar Menschen um mich haben.“ Jugendlich spielerisch gingen sie den Berg hinab ins Dorf. Dort angekommen, setzte sie sich auf eine Bank und streichelte, ganz in Gedanken versunken, ihren Hund. Die Menschen wuselten herum, unterhielten sich aufgeregt miteinander. Alles wirkte unharmonisch hektisch. Getrieben, unruhig, gelangweilt, gebückt, belastet, lärmend. So wirkten sie auf Tina. ... |
||||
| 188 | Schweigen ist die größte aller Lügen | 24.04.25 | ||
|
Vorschautext: Tina Eipas wurde auf dem Marktplatz gesagt: „Die größte aller Lügen ist das Schweigen !“ Sie antwortete: „Dem stimme ich nur bedingt zu ! Jede Wahrheit hinter dem Schweigen hat ihre Zeit und ihren Kontext“ Sie überlegte kurz und ergänzte: „Allerdings is es mit der Wahrheit, wie mit einer Frucht. Wenn sie unreif ist, sollte sie in Ruhe weiter reifen. Wenn sie jedoch überreif ist, vergammelt sie und wird weggeworfen ! Sie hilft dann niemandem mehr, sich zu sättigen.“ ... |
||||
| 187 | Lebe Glücklich | 19.04.25 | ||
|
Vorschautext: Lebe glücklich, lebe froh wie der Floh im Katzenkloh |
||||
| 186 | Auf dem dunklen Grunde dreh’n sie ihre Runde | 03.04.25 | ||
|
Vorschautext: Dem Widdertier folgt wild der Stier Es läuft nach wilden Zwillingen der Krebs mit großen Scherenklingen Gefolgt vom Löwen der schlecht sieht weil er vor 'ner schönen Jungfrau flieht Sie fasst plötzlich hinter sich und fand eine Waage in ihrer Hand Des Skorpions Stachel in Himmelsmeere sticht dahinter stört das den Schützen nicht Dessen Pfeil vom Bogen kommt recht schnell geflogen ... |
||||
| 185 | Alwei und Jule im Sturm | 21.03.25 | ||
|
Vorschautext: Die junge Weide blicke in den Himmel. Ein alter Eichenbaum stand in ihrer Nähe. Sie nannte ihn “Alwei” und meinte damit “alte, weise Eiche”. Der alte, stämmige Eichenbaum schien gedankenverloren in die Ferne zu blicken. Er hatte vor ein paar Jahren der jungen Weide den Namen “Jule” gegeben. Das stand für “junges Leben”. Die Weide wandte sich der alten Eiche zu und sprach “Alwei, der Himmel verdunkelt sich !”. Der alte Eichenbaum war gedankenversunken, wartete einen Augenblick und sagte dann: “Ja Jule, eine schöne Zeit findet ihr Ende und weicht einer Zeit der Herausforderungen”. “Wie meinst Du das ?” fragte die Weide. Alwei antwortete: “Wir hatten eine wundervolle Zeit der Wärme, des liebevollen, lebendigen Licht- und Schattenspiels der Natur, der ergiebigen Fülle, des Wachstums und des Wohlbefindens. Nun wird sich das alles in sein Gegenteil verkehren.” Jule erwiderte: “Du meinst es gibt einen Grund, Angst zu haben ?” ... |
||||
| 184 | Anmut | 10.03.25 | ||
|
Vorschautext: Aus dem grauen Nebel heraus schwebte sie sanft herab. Ihr weisser Umhang umhüllte sie so ruhig und flüssig schwingend, wie sie sich selbst harmonisch im Takt einer imaginären beruhigenden Musik bewegte. Ihre Hände, Arme und ihr Oberkörper bewegten sich graziös und weiblich fließend, wie wenn ein leichter Wind durch sie hindurch wehen würde. Ich konnte meinen Blick nicht von ihr abwenden, so fesselnd, betörend, sinnlich war ihr ganzes Erscheinungsbild. Eine zarte, jugendliche Schönheit, von innen her leuchtend. Sie bewegte sich langsam und annmutig auf mich zu. Mit jedem Schritt nahm ich ihr Antlitz klarer und wacher in mich auf. Wie wenn mit jedem Atemzug ich auch einen Teil ihrer Schönheit in mich einatmete. ... |
||||
| 183 | Des Schatten Ehegatten ist das Leben | 06.03.25 | ||
|
Vorschautext: Die Sonne sagt: „Ich verstehe den Spruch nicht: ‚Wo Licht ist, ist auch Schatten !‘ Wo ich bin, ist nur Licht !“ Der Schatten sagt: „Ich verstehe den Spruch nicht: ‚Wo Licht ist, ist auch Schatten !‘ Wo ich bin, ist auch Licht !“ Die Dunkelheit sagt: „Ich verstehe den Spruch nicht: ... |
||||
| 182 | Die Medaille: Krieg und Frieden | 25.02.25 | ||
|
Vorschautext: Was ist Frieden ? Was ist Krieg ? Sind Frieden und Krieg die zwei Seiten einer Medaille ? Ist Frieden die Zeit zwischen zwei Kriegszeiten ? Ist Krieg die Zeit zwischen zwei Friedenszeiten ? Bedingt das eine zeitlich das andere ? Wie heißt die Medaille ? Wann demonstriert man für Frieden ? Die harmloseste Variante des Krieges ist der Diskurs ! Energie folgt der Aufmerksamkeit ! ... |
||||