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| 297 | Mit dem Leben ein Team | |||
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Vorschautext: Abgefallen ist die ungeheure Last Dass du gestorben wärest fast Deine Tränen können nun rollen Du musst niemandem mehr grollen Du darfst dich endlich befreien Deine Riesenängste rausschreien Und dann für immer dankbar sein Für das Leben, das für immer ist dein Verbinde dich hier und jetzt mit ihm Sei mit ihm ein gemeinsames Team |
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| 296 | Übernimm wieder Verantwortung für dein Leben | |||
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Vorschautext: Viele haben die Verantwortung für ihr Leben Bereits mit ihrer Geburt für immer und ewig abgeben Manche haben sie dann wieder übernommen Als sie selbst haben eigene Kinder bekommen Doch viele haben ihren Kindern dann nicht beigebracht Dass diese auch haben eine ureigenste Macht Eine Macht ihr Leben ganz allein selbst zu bestimmen Denn bequem ist es, sie nur auf Gehorsam zu trimmen Aber so verlernt irgendwann auch das schlauste Kind Zu entscheiden, welche Dinge tatsächlich die eigenen sind Und welche nur wieder sind irgendwelche Sachen Die letztendlich nur den anderen Freude machen ... |
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| 295 | Lebensmittelskandale | |||
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Vorschautext: Was haben Schimmelpilze und Bakterien zu suchen Im von vielen zu Weihnachten beliebten Baumkuchen Und dann wurde auch noch der Käse zurückgerufen Weil Metallsplitter können im Inneren Verletzungen hervorrufen Und mussten nicht auch schon schließen Bäckerflialen Weil dort etliche Mäuse hausten wie die Vandalen Und könnt ihr euch noch erinnern an diesen einen Fall Der in die Geschichte einging als Gammelfleischskandal ... |
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| 294 | Traumreise | |||
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Vorschautext: Wir haben verbracht eine tolle Nacht Sanft schaukelt nun deine Luxusyacht Über das unendlich blaue Mittelmeer Ich liege bequem an Bord voller Wonne Genieße deinen Anblick in der Sonne Mit Muskeln und viel Seemannsgeschick Erscheinst du, um zu kraulen mein Genick Wie ein Kätzchen schnurre ich ganz leise Wie wunderschön ist so eine Traumreise Zärtlich flüsterst du mir süße Dinge ins Ohr Was möchtest du essen und trinken davor Du bist der liebevolle Smutje hier an Bord ... |
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| 293 | Das erste gemeinsame Jahr mit dir | |||
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Vorschautext: Das Jahr mit dir verging wie im Flug Abschiede ein jeder von uns ertrug Meistens nach fünf Wochentagen Wir uns wieder in den Armen lagen So langsam kamen wir uns näher Obwohl wir erwarteten die Liebe eher Aber sie kam noch auf leisen Sohlen Um uns nun ganz sachte abzuholen Du bist für mich ein erstaunlicher Mann Auf den man sich gut verlassen kann Du bist das genaue Gegenteil von mir Trotzdem gefalle ich immer mehr dir ... |
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| 292 | Wieder mal Ausnahmezustand in den Lebensmittelläden vorm Feiertag | |||
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Vorschautext: Warum müssen die Leute heute nur den in Lebensmittelläden rumlungern Dort einkaufen, als ob sie denken, sie müssten morgen verhungern Nur weil morgen ein Tag Feiertag ist, muss man doch nicht gleich Panik kriegen Und die ganzen Lebensmittel horten, dass sich die Vorratsregale biegen Spätestens Ende der nächsten Woche wird wieder die Hälfte weggeworfen So werden die von den Menschen der Erde versetzten Wunden nie verschorfen ... |
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| 291 | Raus aus dem Dramendreieck | |||
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Vorschautext: Früher oder vielleicht auch später Bist du mal Opfer und dann Täter Opfer zu sein, findest du gemein Fühlst dich nur mickrig und klein Täter fühlt sich an meist besser Doch wirst du immer kesser Vielleicht sogar ein Bösewicht Landest du sicher vor Gericht Wenn du meinst es sei netter Zu werden nun ein Retter Dann ist auch das ein Irrtum Weil deine Lebenszeit ist rum ... |
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| 290 | Mein Wunsch nach Anwälten mit Herz | |||
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Vorschautext: Mein Kühlschrank ist wohl noch zu groß Den finde ich nun nicht mehr grandios Ich stehe vor ihm und spüre die Kälte Wie im Gericht, wo sitzen die Anwälte Der Staatsanwalt klagt die Menschen an Der Verteidiger verteidigt diese sodann Der Richter urteilt über sie zum Schluss Bei dem Angeklagten bleibt nur Verdruss Alle haben nur über seine Tat gesprochen Nicht, wie ihm das Herz wurde gebrochen Denn nur mit einem gebrochenen Herzen Kann man anderen zufügen Schmerzen ... |
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| 289 | Relativer und wahrer Reichtum | |||
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Vorschautext: Bundesfinanzminister Scholz Empfindet sich nicht als reich Ja, das ist dann so, was soll's Er hat weniger als ein Scheich Also kann er es so empfinden Vielleicht liegt es auch am Geld Das täglich muss verschwinden Um erfolglos zu retten die Welt So ist Reichtum immer nur relativ Einer fühlt sich reich, ist aber arm Ein Reicher dagegen auf Geld schlief Doch reich ist nur, dessen Herz ist warm ... |
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| 288 | Der Abschied vom Sommer ist der Anfang vom Herbst | |||
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Vorschautext: Regen rinnt an meinem Fenster hinunter Der Sommer ist nun endgültig vorbei Diese Gedanken ziehen mich runter Warum ist mir das alles nicht einerlei Darüber grübele ich echt krampfhaft nun Manch Wunsch ist irgendwie zwecklos Dagegen kann man einfach nichts tun So lasse ich die Sommergedanken los Beobachte nur noch, wie der Regen rinnt Bemerke, wie meine Stimmung steigt Freue mich jetzt, dass der Herbst beginnt Bin ihm nun gar nicht mehr abgeneigt ... |
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| 287 | Weint die Natur um uns? | |||
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Vorschautext: Wenn es regnet, könnte man meinen Es wäre die Natur, die muss weinen Dass wir Menschen uns nicht vereinen Selbst großes Leid kann uns nicht einen Wenn wir die Liebe immer nur verneinen Wird nie Sonne in unseren Herzen scheinen |
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| 286 | Närrische Zeiten | |||
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Vorschautext: Viren in närrischen Zeiten Sich sehr schnell verbreiten Was wird noch Freude bereiten Wenn Angst wird uns leiten Alles hat immer zwei Seiten Lasst uns die Herzen weiten Und so gen Liebe schreiten |
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| 285 | Im Café zu Corona-Zeiten | |||
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Vorschautext: Jeder zweite Tisch ist frei Nun sitze ich an Tisch drei Ich möchte hier was essen Darf kurz Maske vergessen Habe sie runtergeschoben Muss mich nun mal loben Ich sie sonst brav aufsetze Schaue auf die freien Plätze War der Kaffee nicht billiger Und der Kuchen nicht fülliger Doch seit den Corona-Zeiten Höhere Preise uns begleiten ... |
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| 284 | Sperrstunde oder versteht ihr noch was? | |||
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Vorschautext: Auch Viren müssen mal schlafen geh'n Deshalb schließen Kneipen nun um zehn (23.00 Uhr reimt sich leider nicht so gut. Ich habe deshalb die Sperrstunde im Sinne der Corona-Bekämpfung vorverlegt) Am Morgen werden wir sie wiederseh'n Ach nee, sie sind ja für uns nicht zu seh'n So langsam kann ich nichts mehr versteh'n ... |
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| 283 | Oh nee, nicht schon wieder diese Toilettenpapierhorterei | |||
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Vorschautext: Könnte nicht mal jemand Toilettenpapier erfinden Das kann nach kurzer Zeit automatisch verschwinden Toilettenpapier mit einer kurzen Haltbarkeitsdauer Damit die Hamsterer sich nicht mehr legen auf Lauer Um an äußerst verschiedenen und sehr vielen Orten Wieder das Toilettenpapier nur unnütz zu horten Warum geht das einfach nicht in manche Köpfe rein Dass man zu dieser Hamsterei auch mal sagen kann: Nein Habt ihr beim letzten Mal denn echt nicht kapiert Dass man durch Hamsterei nur den Überblick verliert Erst durch die Panikattacken entsteht der Mangel Ohne Panik gibt es doch nun wirklich kein Gerangel ... |
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| 282 | Die kleine Spende | |||
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Vorschautext: Sie drückte voll Mitleid ihre kleine Spende In seine scheinbar fast leblosen Hände Sie wünschte ihm noch ein anderes Leben Er sagte: Es gibt und wird nur dieses geben Ob's besser wird, weiß und stört mich nicht Da merkte sie, dass zu ihr ein Weiser spricht |
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| 281 | Bedanke dich doch einfach mal bei deinem Körper | |||
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Vorschautext: Wenn dein Körper wird immer schlapper Und deine Lebenszeit immer knapper Dann halte einfach ganz bewusst inne Und erhebe ganz laut deine Stimme Um deinem Körper endlich mal zu danken Bevor du beginnst, ernsthaft zu erkranken Denn dein Körper fühlt sich dann geliebt Du wirst staunen, was er dir zurückgibt |
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| 280 | Katzis turbulenter Morgen | |||
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Vorschautext: Bin schon wach und du schläfst noch Obwohl ich sogar schon zu dir kroch Ich hab' mich auf deine Füße gesetzt Du hättest mir fast einen Tritt versetzt Wie kriege ich dich nur endlich wach Ich glaube, ich mache mal richtig Krach Ich klappere ganz laut mit der Schranktür Dass alles rausfällt, was kann ich dafür Siehe da, ein Glas steht auf dem Tisch Es wird runtergefegt mit einem Wisch War noch ein klein wenig Rotwein drin Nun ist leider der Teppich ziemlich hin ... |
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| 279 | Liebe schenken | |||
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Vorschautext: Ich würde dir gern meine Liebe schenken Doch gleichzeitig kommen mir Bedenken Wie kann ich denn nur die Liebe anpacken Und sie für dich als Geschenk verpacken Liebe kann man oft stark fühlen zwar Gleichzeitig ist sie aber doch unsichtbar So kann ich zwar packen viele Geschenke Kann schwören, dass ich an dich denke Doch, ob bei dir meine Liebe ankommt Und die Liebe auch wieder zurückkommt Das steht einfach nicht in meiner Macht Ich kann nur hoffen, dass sie dich entfacht ... |
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| 278 | Kaffeekannen-Nostalgie | |||
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Vorschautext: Seit es viele Kaffeevollautomaten gibt Sind Kaffeekannen gänzlich unbeliebt Doch versprühten sie einst viel Charme Als sie hielten den Jacobs-Kaffee warm Die meisten wurden einfach ausrangiert Manche noch hübsch im Café positioniert Dort stehen sie zwar ganz nutzlos rum Doch wenn ich mich schaue hier so um Kann ich Formen und Farben entdecken Mit denen man konnte die Tafel eindecken Wenn die Kannen könnten alles berichten Erzählen die vielen Kaffeetafelgeschichten ... |
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