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Anzahl Gedichte: 397
Anzahl Kommentare: 108
Gedichte gelesen: 109.381 mal
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Titel
297 Mit dem Leben ein Team
Vorschautext:
Abgefallen ist die ungeheure Last
Dass du gestorben wärest fast
Deine Tränen können nun rollen
Du musst niemandem mehr grollen
Du darfst dich endlich befreien
Deine Riesenängste rausschreien
Und dann für immer dankbar sein
Für das Leben, das für immer ist dein
Verbinde dich hier und jetzt mit ihm
Sei mit ihm ein gemeinsames Team
296 Übernimm wieder Verantwortung für dein Leben
Vorschautext:
Viele haben die Verantwortung für ihr Leben
Bereits mit ihrer Geburt für immer und ewig abgeben
Manche haben sie dann wieder übernommen
Als sie selbst haben eigene Kinder bekommen
Doch viele haben ihren Kindern dann nicht beigebracht
Dass diese auch haben eine ureigenste Macht
Eine Macht ihr Leben ganz allein selbst zu bestimmen
Denn bequem ist es, sie nur auf Gehorsam zu trimmen
Aber so verlernt irgendwann auch das schlauste Kind
Zu entscheiden, welche Dinge tatsächlich die eigenen sind
Und welche nur wieder sind irgendwelche Sachen
Die letztendlich nur den anderen Freude machen
...
295 Lebensmittelskandale
Vorschautext:
Was haben Schimmelpilze und Bakterien zu suchen
Im von vielen zu Weihnachten beliebten Baumkuchen

Und dann wurde auch noch der Käse zurückgerufen
Weil Metallsplitter können im Inneren Verletzungen hervorrufen

Und mussten nicht auch schon schließen Bäckerflialen
Weil dort etliche Mäuse hausten wie die Vandalen

Und könnt ihr euch noch erinnern an diesen einen Fall
Der in die Geschichte einging als Gammelfleischskandal

...
294 Traumreise
Vorschautext:
Wir haben verbracht eine tolle Nacht
Sanft schaukelt nun deine Luxusyacht
Über das unendlich blaue Mittelmeer
Ich liege bequem an Bord voller Wonne
Genieße deinen Anblick in der Sonne
Mit Muskeln und viel Seemannsgeschick
Erscheinst du, um zu kraulen mein Genick
Wie ein Kätzchen schnurre ich ganz leise
Wie wunderschön ist so eine Traumreise
Zärtlich flüsterst du mir süße Dinge ins Ohr
Was möchtest du essen und trinken davor
Du bist der liebevolle Smutje hier an Bord
...
293 Das erste gemeinsame Jahr mit dir
Vorschautext:
Das Jahr mit dir verging wie im Flug
Abschiede ein jeder von uns ertrug
Meistens nach fünf Wochentagen
Wir uns wieder in den Armen lagen
So langsam kamen wir uns näher
Obwohl wir erwarteten die Liebe eher
Aber sie kam noch auf leisen Sohlen
Um uns nun ganz sachte abzuholen
Du bist für mich ein erstaunlicher Mann
Auf den man sich gut verlassen kann
Du bist das genaue Gegenteil von mir
Trotzdem gefalle ich immer mehr dir
...
292 Wieder mal Ausnahmezustand in den Lebensmittelläden vorm Feiertag
Vorschautext:
Warum müssen die Leute heute nur den in Lebensmittelläden rumlungern

Dort einkaufen, als ob sie denken, sie müssten morgen verhungern

Nur weil morgen ein Tag Feiertag ist, muss man doch nicht gleich Panik kriegen

Und die ganzen Lebensmittel horten, dass sich die Vorratsregale biegen

Spätestens Ende der nächsten Woche wird wieder die Hälfte weggeworfen

So werden die von den Menschen der Erde versetzten Wunden nie verschorfen

...
291 Raus aus dem Dramendreieck
Vorschautext:
Früher oder vielleicht auch später
Bist du mal Opfer und dann Täter
Opfer zu sein, findest du gemein
Fühlst dich nur mickrig und klein
Täter fühlt sich an meist besser
Doch wirst du immer kesser
Vielleicht sogar ein Bösewicht
Landest du sicher vor Gericht
Wenn du meinst es sei netter
Zu werden nun ein Retter
Dann ist auch das ein Irrtum
Weil deine Lebenszeit ist rum
...
290 Mein Wunsch nach Anwälten mit Herz
Vorschautext:
Mein Kühlschrank ist wohl noch zu groß
Den finde ich nun nicht mehr grandios
Ich stehe vor ihm und spüre die Kälte
Wie im Gericht, wo sitzen die Anwälte
Der Staatsanwalt klagt die Menschen an
Der Verteidiger verteidigt diese sodann
Der Richter urteilt über sie zum Schluss
Bei dem Angeklagten bleibt nur Verdruss
Alle haben nur über seine Tat gesprochen
Nicht, wie ihm das Herz wurde gebrochen
Denn nur mit einem gebrochenen Herzen
Kann man anderen zufügen Schmerzen
...
289 Relativer und wahrer Reichtum
Vorschautext:
Bundesfinanzminister Scholz
Empfindet sich nicht als reich
Ja, das ist dann so, was soll's
Er hat weniger als ein Scheich
Also kann er es so empfinden
Vielleicht liegt es auch am Geld
Das täglich muss verschwinden
Um erfolglos zu retten die Welt
So ist Reichtum immer nur relativ
Einer fühlt sich reich, ist aber arm
Ein Reicher dagegen auf Geld schlief
Doch reich ist nur, dessen Herz ist warm
...
288 Der Abschied vom Sommer ist der Anfang vom Herbst
Vorschautext:
Regen rinnt an meinem Fenster hinunter
Der Sommer ist nun endgültig vorbei
Diese Gedanken ziehen mich runter
Warum ist mir das alles nicht einerlei
Darüber grübele ich echt krampfhaft nun
Manch Wunsch ist irgendwie zwecklos
Dagegen kann man einfach nichts tun
So lasse ich die Sommergedanken los
Beobachte nur noch, wie der Regen rinnt
Bemerke, wie meine Stimmung steigt
Freue mich jetzt, dass der Herbst beginnt
Bin ihm nun gar nicht mehr abgeneigt
...
287 Weint die Natur um uns?
Vorschautext:
Wenn es regnet, könnte man meinen
Es wäre die Natur, die muss weinen
Dass wir Menschen uns nicht vereinen
Selbst großes Leid kann uns nicht einen
Wenn wir die Liebe immer nur verneinen
Wird nie Sonne in unseren Herzen scheinen
286 Närrische Zeiten
Vorschautext:
Viren in närrischen Zeiten
Sich sehr schnell verbreiten
Was wird noch Freude bereiten
Wenn Angst wird uns leiten
Alles hat immer zwei Seiten
Lasst uns die Herzen weiten
Und so gen Liebe schreiten
285 Im Café zu Corona-Zeiten
Vorschautext:
Jeder zweite Tisch ist frei
Nun sitze ich an Tisch drei
Ich möchte hier was essen
Darf kurz Maske vergessen
Habe sie runtergeschoben
Muss mich nun mal loben
Ich sie sonst brav aufsetze
Schaue auf die freien Plätze
War der Kaffee nicht billiger
Und der Kuchen nicht fülliger
Doch seit den Corona-Zeiten
Höhere Preise uns begleiten
...
284 Sperrstunde oder versteht ihr noch was?
Vorschautext:
Auch Viren müssen mal schlafen geh'n

Deshalb schließen Kneipen nun um zehn
(23.00 Uhr reimt sich leider nicht so gut.
Ich habe deshalb die Sperrstunde im Sinne der Corona-Bekämpfung vorverlegt)

Am Morgen werden wir sie wiederseh'n

Ach nee, sie sind ja für uns nicht zu seh'n

So langsam kann ich nichts mehr versteh'n

...
283 Oh nee, nicht schon wieder diese Toilettenpapierhorterei
Vorschautext:
Könnte nicht mal jemand Toilettenpapier erfinden
Das kann nach kurzer Zeit automatisch verschwinden
Toilettenpapier mit einer kurzen Haltbarkeitsdauer
Damit die Hamsterer sich nicht mehr legen auf Lauer
Um an äußerst verschiedenen und sehr vielen Orten
Wieder das Toilettenpapier nur unnütz zu horten
Warum geht das einfach nicht in manche Köpfe rein
Dass man zu dieser Hamsterei auch mal sagen kann: Nein
Habt ihr beim letzten Mal denn echt nicht kapiert
Dass man durch Hamsterei nur den Überblick verliert
Erst durch die Panikattacken entsteht der Mangel
Ohne Panik gibt es doch nun wirklich kein Gerangel
...
282 Die kleine Spende
Vorschautext:
Sie drückte voll Mitleid ihre kleine Spende
In seine scheinbar fast leblosen Hände
Sie wünschte ihm noch ein anderes Leben
Er sagte: Es gibt und wird nur dieses geben
Ob's besser wird, weiß und stört mich nicht
Da merkte sie, dass zu ihr ein Weiser spricht
281 Bedanke dich doch einfach mal bei deinem Körper
Vorschautext:
Wenn dein Körper wird immer schlapper
Und deine Lebenszeit immer knapper
Dann halte einfach ganz bewusst inne
Und erhebe ganz laut deine Stimme
Um deinem Körper endlich mal zu danken
Bevor du beginnst, ernsthaft zu erkranken
Denn dein Körper fühlt sich dann geliebt
Du wirst staunen, was er dir zurückgibt
280 Katzis turbulenter Morgen
Vorschautext:
Bin schon wach und du schläfst noch
Obwohl ich sogar schon zu dir kroch
Ich hab' mich auf deine Füße gesetzt
Du hättest mir fast einen Tritt versetzt
Wie kriege ich dich nur endlich wach
Ich glaube, ich mache mal richtig Krach
Ich klappere ganz laut mit der Schranktür
Dass alles rausfällt, was kann ich dafür
Siehe da, ein Glas steht auf dem Tisch
Es wird runtergefegt mit einem Wisch
War noch ein klein wenig Rotwein drin
Nun ist leider der Teppich ziemlich hin
...
279 Liebe schenken
Vorschautext:
Ich würde dir gern meine Liebe schenken
Doch gleichzeitig kommen mir Bedenken
Wie kann ich denn nur die Liebe anpacken
Und sie für dich als Geschenk verpacken
Liebe kann man oft stark fühlen zwar
Gleichzeitig ist sie aber doch unsichtbar
So kann ich zwar packen viele Geschenke
Kann schwören, dass ich an dich denke
Doch, ob bei dir meine Liebe ankommt
Und die Liebe auch wieder zurückkommt
Das steht einfach nicht in meiner Macht
Ich kann nur hoffen, dass sie dich entfacht
...
278 Kaffeekannen-Nostalgie
Vorschautext:
Seit es viele Kaffeevollautomaten gibt
Sind Kaffeekannen gänzlich unbeliebt
Doch versprühten sie einst viel Charme
Als sie hielten den Jacobs-Kaffee warm
Die meisten wurden einfach ausrangiert
Manche noch hübsch im Café positioniert
Dort stehen sie zwar ganz nutzlos rum
Doch wenn ich mich schaue hier so um
Kann ich Formen und Farben entdecken
Mit denen man konnte die Tafel eindecken
Wenn die Kannen könnten alles berichten
Erzählen die vielen Kaffeetafelgeschichten
...