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Gedichte über Weisheit - Seite 127


Wir sind eins, wir sind eins

Wir kamen auf die Welt mit leeren Händen,
Keiner wusste, wo die Wege enden.
Verschiedene Namen und Sprachen,
Doch die Sonne bringt uns zum Lachen.

Unter derselben Erde ruhen wir einst,
Unter demselben Himmel träumen wir meist.
Was uns trennt, sind Mauern aus Gedanken,
Doch die Wahrheit lässt sie alle schwanken.

Wenn das Herz die Augen öffnet,
Und die Seele wieder sieht,
Dann erkennen wir das Licht,
Das durch jeden Menschen zieht.

Wir sind eins, wir sind eins,
Unter tausend Farben scheint dasselbe Licht.
Wir sind eins, wir sind eins,
Liebe kennt die Grenzen dieser Erde nicht.

Hand in Hand durch Raum und Zeit,
Menschlichkeit macht Herzen weit.
Egal wohin der Wind uns trägt,
Wir sind eins – weil Liebe lebt.

Die Pupille ist bei jedem Menschen schwarz,
Ein Fenster zur Seele, stärker als jedes Herz.
Und das Blut, das durch die Adern fließt,
Erinnert uns daran, dass keiner anders ist.

Kein Pass und keine Fahne dieser Welt,
Sind mehr wert als ein Mensch, der zu dir hält.
Denn am Ende zählt nicht, wer wir waren,
Sondern wie wir miteinander gefahren.

Wenn das Herz die Augen öffnet,
Und die Seele wieder sieht,
Dann erkennen wir das Licht,
Das durch jeden Menschen zieht.

Wir sind eins, wir sind eins,
Unter tausend Farben scheint dasselbe Licht.
Wir sind eins, wir sind eins,
Liebe kennt die Grenzen dieser Erde nicht.

Hand in Hand durch Raum und Zeit,
Menschlichkeit macht Herzen weit.
Egal wohin der Wind uns trägt,
Wir sind eins – weil Liebe lebt.

Lass den Hass nicht stärker werden,
Lass uns Brücken bauen auf Erden.
Jeder Mensch ist Teil vom Ganzen,
Lass die Herzen wieder tanzen.

Wenn wir lernen zu vergeben,
Beginnt ein neues, besseres Leben.
Eine Zukunft voller Licht,
In der kein Mensch den anderen bricht.

Wir sind eins, wir sind eins,
Wie die Sterne in der Nacht vereint.
Wir sind eins, wir sind eins,
Weil das Gute in uns allen scheint.

Dein Glück ist mein Glück,
Dein Erfolg ist mein Erfolg.
Deine Sorgen sind meine Sorgen,
Denn ohne dich gibt es für mich keinen Morgen.

Wir sind eins... Wir sind eins... Wir sind eins...

Önder Demir
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Jemand erreichte heiter, das Ende seiner Entwicklungsleiter

Wer über das Ende seiner Entwicklungsleiter steigt,
dem sich eine Plattform zeigt.
Müde lächelnd wird ihm dann klar,
dass das nicht das Ende war.
Denn die Reise ins Licht geht heiter,
auf einer weiteren Leiter weiter.
*
Jemand schaute tief in sich
und erkannte sein innerstes Ich.
Er sah Vater, Mutter und das Kind,
die durch: “Ich liebe mich !”
drei zu eins verbunden sind:

“Nach vielen Jahren voller Bürden,
meisterte ich viele Hürden.
Gedanklich verleih ich mir 'nen Orden:
Ich bin zu meiner besten Version geworden !
Einer Version, die nicht sein sollte,
jedoch ich selber werden wollte.

Egal was andere denken, sagen, meinen,
ich erschuf die Vision des Einen,
mit Tugenden, die nicht nur gut erscheinen
und liebevollen Gedanken, den guten, reinen,
konnte ich mich mit mir selbst vereinen.”

Und auf Gedanken folgten Worte, Taten,
bis Wünsche in die Realität eintraten.

“Im gesamten Sein, nicht nur auf Erden,
will ich eine Version aller meiner Selbste werden.
Ohne okkulte Bücher mühevoll zu wälzen,
werde ich mich mit mir verschmelzen.
Ich verbrenne im Phönix und trete neu in's Leben ein.
Aus dieser Vision wird mein neues Ich dann sein.
In allen Räumen und zu allen Zeiten,
werde neue Wege ich beschreiten.
Mein Schlachtruf wird durchs All erschallen:
‘Zum Wohle von mir und möglichst allen !’ ”
*
Gott schaute auf die Erde herunter.
Er wurde munter,
indem er sich über ihn neigte
und mit dem Finger nach unten zeigte.

Doch Jemand erkannte,
das Gott ihm einen Tipp zu sandte.
Auch wenn es wie eine Drohung erschien,
so zeigte doch nur der Daumen auf ihn.
Ein Finger zeigte in die dunkle Unterwelt,
die Wesen des Lichtes nie gefällt.
Doch drei Finger zeigten gekrümmt nach oben,
wo verantwortungslose Geister toben !

© jogdragoon
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