Jemand erreichte heiter, das Ende seiner Entwicklungsleiter
Ein Gedicht von
jogdragoon
Wer über das Ende seiner Entwicklungsleiter steigt,
dem sich eine Plattform zeigt.
Müde lächelnd wird ihm dann klar,
dass das nicht das Ende war.
Denn die Reise ins Licht geht heiter,
auf einer weiteren Leiter weiter.
*
Jemand schaute tief in sich
und erkannte sein innerstes Ich.
Er sah Vater, Mutter und das Kind,
die durch: “Ich liebe mich !”
drei zu eins verbunden sind:
“Nach vielen Jahren voller Bürden,
meisterte ich viele Hürden.
Gedanklich verleih ich mir 'nen Orden:
Ich bin zu meiner besten Version geworden !
Einer Version, die nicht sein sollte,
jedoch ich selber werden wollte.
Egal was andere denken, sagen, meinen,
ich erschuf die Vision des Einen,
mit Tugenden, die nicht nur gut erscheinen
und liebevollen Gedanken, den guten, reinen,
konnte ich mich mit mir selbst vereinen.”
Und auf Gedanken folgten Worte, Taten,
bis Wünsche in die Realität eintraten.
“Im gesamten Sein, nicht nur auf Erden,
will ich eine Version aller meiner Selbste werden.
Ohne okkulte Bücher mühevoll zu wälzen,
werde ich mich mit mir verschmelzen.
Ich verbrenne im Phönix und trete neu in's Leben ein.
Aus dieser Vision wird mein neues Ich dann sein.
In allen Räumen und zu allen Zeiten,
werde neue Wege ich beschreiten.
Mein Schlachtruf wird durchs All erschallen:
‘Zum Wohle von mir und möglichst allen !’ ”
*
Gott schaute auf die Erde herunter.
Er wurde munter,
indem er sich über ihn neigte
und mit dem Finger nach unten zeigte.
Doch Jemand erkannte,
das Gott ihm einen Tipp zu sandte.
Auch wenn es wie eine Drohung erschien,
so zeigte doch nur der Daumen auf ihn.
Ein Finger zeigte in die dunkle Unterwelt,
die Wesen des Lichtes nie gefällt.
Doch drei Finger zeigten gekrümmt nach oben,
wo verantwortungslose Geister toben !
© jogdragoon
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