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Gedichte Über See - Seite 20


Die Winterfahrt des Freachters The Hope!

Die Winterfahrt des Frachters „The Hope“
Gedicht - Nr. 1470
www.leitheim-gedichte.de
Eine wahre Seefahrt Geschichte - um 1885
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Ein Frachtschiff glitt von Ort zu Ort
die Matrosen waren sehr gläubig an Bord.
die Fahrt unter dem Kreuz am Kap - ging es vorbei
an Leuchttürmen – unterwegs - so Vielerlei.
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Die Sonne stieg täglich, empor aus dem Meer
die Tage zogen so rasch einher,
mit ihrem Glanz - der ganzen Macht
war Sonne stets voll Wärme und Pracht.
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Ein Sturm zog zu der Nacht einher
der wühlte auf, recht wild das Meer,
er blies am Tag - bis abends spät
nordwärts trieb nun der Frachter jäh.
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Dort traf man an - nur Kälte, Schnee
aus manchem Mund drang ein „0 Weh“
die Wellen drohend, viele Berge aus Eis
das Schiff sein Deck „vereist“ schneeweis.
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Den Frachter kreuzte ein Albatros
der grüßte kurz mit einem Flügelstoß,
durch den Morgennebel flog er daher,
zog rufend, schreiend über das Meer.
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Ein Wolkengrau auf dem Meeresschlauch
kein Licht drang durch den Himmelbauch.
der Nebel blieb - acht Tage lang.
dann Sternenschimmer - zur Erde drang.
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Als „Satan“ nach dem Frachter“ griff
am Ufer drohte ein tückisches Riff.
Die „Weihnachtsnacht bereits fing an
da hat ein Wunder sich aufgetan.
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Den Frachter hob das Meer sanft an das Land
wo sicheren Schutz es mit der Mannschaft fand.
Zur Weihnachtszeit war Rettung da
da Christuskind - den Menschen nah.
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So hat dereinst die Weihnachtsnacht
denn Menschen - Segen – Glück gebracht.
Dass Freude herrscht - auf der Erdenwelt
auch wenn es dem Teufel nicht gefällt.
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Sechs Tage und sechs Nächte lang tobte der Sturm im Meer

In einem Lied heißt es:
Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön.
Doch ist dies so? Seeleute sagen dazu - etwas ganz anderes
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Gedicht Nr.1086
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Sechs Tage und sechs Nächte lang
ein Fischerboot mit heftigen Stürmen rang.
Die Wellen brausten wild daher
die Möwen schrien laut einher.
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Am Dorf des Nachts verschwand der Strand
hinweggespült der Dünensand.
In wilder Gicht trieb auch ein Mast
Schiffsplanken und ein dicker Ast.
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Am Ufer lagert weißer Schaum
gar schaurig - schwarz der Himmelsraum.
Erloschen Licht, kein „LEUCHTTURM“ Schein
wo Seemann leuchtet Weg sonst Heim.
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Und hin zum Fischerdorfe drang
der Meereswogen - Todesgesang.
Fast einem göttlichen Gericht
als Sturm manch Mast, manch Segel bricht.
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Egal wohin der Mensch auch sieht
hat Dunkelheit das Licht besiegt.
Sechs Tage und sechs Nächte lang
das Toben machte die Fischer bang.
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Und es erlosch ihr heiteres Wort
vom Munde war ihr Lächeln fort.
Und wenn es Essensstunde war
so nahm kein einzig` Ton man war.
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Nur Wellen, Finsternis - es rauscht und braust
das Tageslicht zur Nacht getauscht.
das Meer es wogt und braust daher
als gäbe es kein Morgen mehr.
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Und in den Fischerleuten, Brust
nun Todesangst auch Not nebst Frust.
Dann endlich Meer sein Frieden fand
zerstört lag manches Boot am Uferstrand.
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Peter Leitheim: Buchautor
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