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Gedichte über das Schicksal - Seite 411


Ein Akrobat auf hohem Seil

Ein Akrobat auf hohem Seil
Gedicht - Nr.1441
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www.leitheim-gedichte.de
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Ein Seiltänzer auf Seil, dem Hohem
hat an Akrobatik viel geboten,
stieg nun vom Seil, da alt an Jahren
vorbei all Tanz und die Gefahren.
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Will nicht mehr Tanzen in der Höhe
mit Gleichgewicht ich habe Nöte,
am Boden, Tanz treib ich zu Haus
auch brauche ich nicht mehr Applaus.
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Da riefen viele: oh wie schade
so schön war deine Seilparade,
er sprach:“ ich bin zu steif zum Seil besteigen
und darum lasse ich es bleiben“.
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Ein letztes Mal will ich mich zeigen
Auf Markplatz dort im Trommelreigen,
er noch einmal viel Possen zeigt
auf Seil wild hüpft sich keck verneigt.
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Und da der Mensch nicht fliegen kann
schaut sich solch Tun gefährlich an,
der Mensch ein Erdenwesen ist
er die Gefahr oftmals vergisst.
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Hoch in der Luft bisher mit Glück
geschieht ihm dann ein Missgeschick,
er stürzt herab vom hohen Seile
verletzt sich dabei „Wirbelsäule“.
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Das Publikum sah Unglück stumm
der Akrobat – nun schief und krumm,
all` Laufen, Tanzen nun vorüber
gelähmt sind ihm nun alle Glieder.
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So geht es dem, der unbedacht
im Alter noch solch Unfug macht,
wie kann man denn nur sein so dumm
so äußert sich das Publikum.
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Peter Leitheim: Buchautor
Reutlinger Autorenpool
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Die Winterfahrt des Freachters The Hope!

Die Winterfahrt des Frachters „The Hope“
Gedicht - Nr. 1470
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Eine wahre Seefahrt Geschichte - um 1885
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Ein Frachtschiff glitt von Ort zu Ort
die Matrosen waren sehr gläubig an Bord.
die Fahrt unter dem Kreuz am Kap - ging es vorbei
an Leuchttürmen – unterwegs - so Vielerlei.
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Die Sonne stieg täglich, empor aus dem Meer
die Tage zogen so rasch einher,
mit ihrem Glanz - der ganzen Macht
war Sonne stets voll Wärme und Pracht.
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Ein Sturm zog zu der Nacht einher
der wühlte auf, recht wild das Meer,
er blies am Tag - bis abends spät
nordwärts trieb nun der Frachter jäh.
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Dort traf man an - nur Kälte, Schnee
aus manchem Mund drang ein „0 Weh“
die Wellen drohend, viele Berge aus Eis
das Schiff sein Deck „vereist“ schneeweis.
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Den Frachter kreuzte ein Albatros
der grüßte kurz mit einem Flügelstoß,
durch den Morgennebel flog er daher,
zog rufend, schreiend über das Meer.
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Ein Wolkengrau auf dem Meeresschlauch
kein Licht drang durch den Himmelbauch.
der Nebel blieb - acht Tage lang.
dann Sternenschimmer - zur Erde drang.
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Als „Satan“ nach dem Frachter“ griff
am Ufer drohte ein tückisches Riff.
Die „Weihnachtsnacht bereits fing an
da hat ein Wunder sich aufgetan.
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Den Frachter hob das Meer sanft an das Land
wo sicheren Schutz es mit der Mannschaft fand.
Zur Weihnachtszeit war Rettung da
da Christuskind - den Menschen nah.
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So hat dereinst die Weihnachtsnacht
denn Menschen - Segen – Glück gebracht.
Dass Freude herrscht - auf der Erdenwelt
auch wenn es dem Teufel nicht gefällt.
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Leitheim-Gedichte
Gebete - Kurzgeschichten.
Historie in Versform.
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