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Gedichte über das Schicksal - Seite 410


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Das Fenster zum Hof

*****

Ein alter Mann lebte in einem maroden Haus,
sehr einsam und alleine;
vom Schicksal war er gezeichnet,
traurig blickte er aus dem kleinen Küchenfenster raus.

Wenige Meter waren es bis zum Spielplatz,
auf dem er immer einen kleinen Buben sah.
Jeden Tag spielte das Kind dort;
Gedanken holten den Mann in die Vergangenheit zurück,
er war den Tränen nah.

Im Herbst des Lebens war er angekommen,
verlor durch einen harten Schicksalsschlag seinen einzigen Sohn.
Jeden Tag kamen neue Erinnerungen auf,
sein eigenes Leben nahm durch den Verlust seiner Familie
einen tragischen Verlauf.

Der Junge genoss mit anderen Kindern das fröhliche Kinderglück,
auch er sah den alten Mann am Fenster zum Hof,
jeden Tag winkte das Kind ihm zu,
der alte Mann winkte zurück.

Viele Jahre vergingen, der Knabe wurde älter
und klingelte irgendwann an seiner Tür.
Der alte Mann traute seinen Augen nicht und fragte:
"Bist du der kleine Mann vom Spielplatz, der da heute steht vor mir ?"

Er bat ihn herein und in der Folge war er immer wieder dort,
gemeinsame Treffen setzten sich fort.
Beide lachten und tauschten sich aus,
der junge Mann erkannte schnell des alten Mannes Leid
und besuchte in später regelmäßig im alten maroden Haus.

Die Gesundheit meinte es alles andere als gut mit ihm,
er war gebrechlich und wurde schwer krank.
Das letzte Treffen war wohl das Schönste noch in seinen alten Jahren,
sein Herz war voller Dank.

Als der inzwischen erwachsene Bub von damals ihn eines Tages
zu sich nach Hause holen wollte,
blieb nur noch die Erinnerung
und das letzte verstaubte Bild auf seinem Schrank.
Das Grab pflegt er immer noch, alleine,
er ist der einzige, der noch an ihn denkt.
Dass es diese Freundschaft gab,
"Gott sei Dank !"
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Die Winterfahrt des Freachters The Hope!

Die Winterfahrt des Frachters „The Hope“
Gedicht - Nr. 1470
www.leitheim-gedichte.de
Eine wahre Seefahrt Geschichte - um 1885
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Ein Frachtschiff glitt von Ort zu Ort
die Matrosen waren sehr gläubig an Bord.
die Fahrt unter dem Kreuz am Kap - ging es vorbei
an Leuchttürmen – unterwegs - so Vielerlei.
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Die Sonne stieg täglich, empor aus dem Meer
die Tage zogen so rasch einher,
mit ihrem Glanz - der ganzen Macht
war Sonne stets voll Wärme und Pracht.
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Ein Sturm zog zu der Nacht einher
der wühlte auf, recht wild das Meer,
er blies am Tag - bis abends spät
nordwärts trieb nun der Frachter jäh.
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Dort traf man an - nur Kälte, Schnee
aus manchem Mund drang ein „0 Weh“
die Wellen drohend, viele Berge aus Eis
das Schiff sein Deck „vereist“ schneeweis.
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Den Frachter kreuzte ein Albatros
der grüßte kurz mit einem Flügelstoß,
durch den Morgennebel flog er daher,
zog rufend, schreiend über das Meer.
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Ein Wolkengrau auf dem Meeresschlauch
kein Licht drang durch den Himmelbauch.
der Nebel blieb - acht Tage lang.
dann Sternenschimmer - zur Erde drang.
……………………….
Als „Satan“ nach dem Frachter“ griff
am Ufer drohte ein tückisches Riff.
Die „Weihnachtsnacht bereits fing an
da hat ein Wunder sich aufgetan.
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Den Frachter hob das Meer sanft an das Land
wo sicheren Schutz es mit der Mannschaft fand.
Zur Weihnachtszeit war Rettung da
da Christuskind - den Menschen nah.
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So hat dereinst die Weihnachtsnacht
denn Menschen - Segen – Glück gebracht.
Dass Freude herrscht - auf der Erdenwelt
auch wenn es dem Teufel nicht gefällt.
……………………………………
Leitheim-Gedichte
Gebete - Kurzgeschichten.
Historie in Versform.
www.leitheim-gedichte.de
Deutsche Gedichte Bibliothek.
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