Sortieren nach:

Gedichte über das Schicksal - Seite 333


Jahreswechsel

Der Jahreswechel steht bevor,
so dringt es leis' an mein Herz und an mein Ohr.
Was wird das neue Jahr nur bringen...
ich bin am Händeringen.

Mir ist als wenn's nichts Gutes wird,
habe Angst das mein Geist sich verirrt,
hab' das Gefühl es wird mir was schlimmes wiederfahren,
möchte mich selbst am liebsten vor -was auch immer- bewahren.
Will mich unter einer Decke verstecken
und will nirgend wo an-ecken.
Wenn ich mein Horoskop durchlese,
verstärkt sich meine These:
-Es soll ein Jahr voll Hindernissen werden -jedenfalls für mein Sternzeichen-
wenn man sie bewältigt, wird der dunkle Schatten einem tollen Regenbogen weichen-
Ich fühle mich schwach und dafür nicht wirklich bereit
aber so schnell vergeht die Zeit...
Das neue Jahr lässt nicht auf sich warten,
ich muss mich dem stellen, denn -nur die Harten kommen in den Garten-

Vielleicht findet man den richtigen Weg im neuen Jahr,
vielleicht ist die Angst nur unwirklich und bizarr.
Vielleicht wir das Jahr auch super laufen und starten
und man hat keine großen Hindernisse zu erwarten.
Jeder ist seines Glückes Schmied' im eigenen Licht,
so heißt es doch oft im Gedicht.
Demnach sollte man auf sich selbst vertrauen,
es wird schon alles gut werden und alles hinhauen.
Man sollte vielleicht das neue Jahr optimistisch angehen,
dann ist bestimmt alles leichter zu bestehen.
Mit viel Mut und Kraft und Hoffnung wird man das neue Jahr am besten starten,
was tatsächlich wird, ist nun abzuwarten.

Der Jahreswechel steht bevor,
so dringt es leis' an mein Herz und an mein Ohr.
Was wird das neue Jahr nur bringen...
ich bin am Händeringen.
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen




Den Gefallenen

Den Gefallenen

©Hans Hartmut Karg
2018

Verführt durch Propagandatreibereien,
Durch lauthalsigen Siegerwillen
Wird die verführte Jugend danach schreien,
Mit Waffen Kampfbereitschaften zu stillen.

Doch wird im Taumel ganz vergessen:
Ein jder Krieg bedeutet immer Tod und Blut,
Denn wild entschlossen und versessen
Auf Kampf sieht da der alte Landser Mut.

Lass' Dir vorher ja nicht erzählen,
Wie Deine Vorfahren mutig gelebt,
Was man ertragen hat, wo sie nicht wählen
Den Frieden, weil der Krieg erstrebt.

Der spitze Stahl erreicht immer die Ader
Und löscht einmalig' dieses Leben aus.
Wo ist da noch ein Gott, wo ist ein Vater,
Der schützt das Leben und Dein schönes Haus?

Wo sind Heroen und Beschützer,
Wenn es um Dich, Dein Leben geht,
Doch Herrschaften und Machtausnützer
Längst wissen, wie man Dich verdreht?

Einmalig bleibt doch die Person,
Doch wo die Mörderhorden rasen,
Erhält der Sensenmann den Lohn,
Mit Blutzoll wird er auch Dein Leben fassen.

Was hilft ein Orden, was ein Grab,
Wenn Deine Seele niedersinkt,
Sie nicht mehr wirklich bringt auf Trab,
Weil ihr der Knochenmann schon winkt?

Die Kugel streckt den Freund zur Seite,
Auch links ist längst ein Mann gefallen.
Ich will nicht, dass ich hier noch streite,
Doch Kriegshetze wird weiter schallen.

Gefallen sind die Jungen, wollten feiern,
Gar keiner wollte wirklich in den Krieg.
Und selbst wo die Gewinnler fleddernd geiern,
Wollte der Tote doch den Lebenssieg.

Was sollen denn die Kriegerbrunnen,
Was Orden und was Auszeichnung,
Wenn Herzen elendig verstummen
Und gehen muss, was einmal selig jung?

*
... hier klicken um den ganzen Text anzuzeigen