Durch die Schneenacht
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Gedicht- Nr. 1488
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Es rieseln weiße Flocken – die Wege, Straßen ein
ein Rosenstrauch lässt frierend – noch letzte Farben winken,
im dunklen Firmament – versprengte Sterne blinken
mit Schnee und bleicher Stille – weht schon die Nacht herein.
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Das Land ist nun – von weißen Teppichen verhüllt
Nebelfetzen steigen auf – und fallen wabernd nieder,
die Vögel in den Nestern harren aus - mit frostigem Gefieder
die weißen Fluren – grenzenlos – in Dämmerlicht gehüllt.
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Aus schwarzen Wolkenbergen – erblüht ein sanfter Schein
beleuchtet Weg und Pfad – in nachtverhängter Weite,
die Welt gleicht einem Traum – mit Mondlicht an der Seite
die tanzenden Flocken rieseln, die Wünsche und Sehnsüchte ein.
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Pan spielt ein Winterlied – sitzend auf kaltem Stein
im Teich da wiegt sich sanft das Schilf, mit ihm das Rohr
Pans Lied, klingt - lieblich, zart und rein
vom Firmament her tönt Windsbraut im Himmelsflor.
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Peter Leitheim: Poesie, Märchen, Fabeln., Sagen.
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