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Gedichte über den Menschen - Seite 8


Lied vom Tod

Ist die Sanduhr abgelaufen, deine Koffer längst gepackt.
All das, was du einst getan, all das, was du einst gedacht.
All der Hoffnung Funken glimmen, Zweifel bleiben, Glut intakt.
Manche Briefe ungeschrieben, manche Geste angebracht.

Deine Gärten längst vergangen, viele Worte Schall und Rauch.
Quälen hart wie Peitschenhiebe, tausend Scherben, Traum zu Staub.
Diener auf der großen Bühne, Ass und Joker in Gebrauch.
Vorhang auf, dem Leben frönen, Beifall bitte, mit Verlaub!

Teile einen letzten Blick.
Sag adieu, ich lieb dich sehr.
Teile einen letzten Kuss.
Abschied ohne Wiederkehr.

Gebettet warm, doch du bist kalt.
Tränen rinnen vom Gesicht.
Deine Hand für ewig halten,
doch harrt der Tod schon seiner Pflicht.

Würde gern Sekunden kaufen, doch ein Scheck liegt nicht bereit.
Suche nach dem Stein der Weisen, suche nach Unsterblichkeit.
Leben geben, Leben nehmen, Abschied sorglos mit gebucht.
Ewigkeit, der Dinge streben, Zeit erstehen umsonst versucht.

Worte die grad ausgesprochen, Worte die man gleich bereut.
Worte tief ins Herz getroffen, Narbe die für immer bleibt.
So verschieden Mensch zu Mensch, bunt gemischt das Leben streut.
Bleibt der Tod treu dein Begleiter, harrt der Zeit, für dich bereit.

Teile einen letzten Blick.
Sag adieu, ich lieb dich sehr.
Teile einen letzten Kuss.
Abschied ohne Wiederkehr.

Gebettet warm, doch du bist kalt.
Tränen rinnen vom Gesicht.
Deine Hand für ewig halten,
doch harrt der Tod schon seiner Pflicht.

Der eine Spross sprießt makellos, der andere jämmerlich.
Der eine wühlt im Müll, der andere Gott erkoren.
Den einen trägt das Wasser fort, dem anderen stillt es Durst.
Dem einen lacht das Glück, das „Große Los“ gezogen,
dem anderen Missgeschick, um seinen Sieg betrogen.

Teile einen letzten Blick.
Sag adieu, ich lieb dich sehr.
Teile einen letzten Kuss.
Abschied ohne Wiederkehr.

Gebettet warm, doch du bist kalt.
Tränen rinnen vom Gesicht.
Deine Hand für ewig halten,
doch harrt der Tod schon seiner Pflicht.
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Schwesterlein

Hey du,liebes Schwesterlein!
Ich möcht' dir schenken diesen Reim.
Und dir offen,ehrlich sagen,
es ist schön,jemanden wie dich zu haben.

Du hilfst mir in den schwersten Zeiten,
wirst mich auch hoffentlich weiter begleiten.
Zu wissen,jemand hält zu mir,
zähmt in mir das böse Tier.

Manchmal hab' ich mich nicht im Griff,
lebe dann gern mal im Siff.
Versinke oft in meiner Welt,
ich fall und fall,bis man mich hält.

Das kannst du besonders gut,
besänftigst mich in meiner Wut.
Tröstest mich,wenn ich traurig bin,
erst dann hat's wieder einen Sinn.

Im Teufelskreis bin ich gefangen,
musst manchmal um mein Leben bangen.
Komm' da alleine nicht mehr raus,
befinde mich in Saus und Braus.

Du nimmst mich so,wie ich bin,
und wenn ich komme zu dir hin,
öffnest du mir Tür und Tor,
lädtst mich lachend,herzlich vor.

Doch manchmal weiß ich nicht genau,
warum ich manchmal bin so rau.
Bin öfters bös' und fies zu dir,
Ich will das nicht,so glaube mir!

Es ist echt nicht so gedacht,
für Jemand,der sich Sorgen macht.
So bitt' ich dich,verzeihe mir,
wenn ich Unrecht tue dir!

Du weißt,ich besitze diese Gaben,
ich muss dich einfach gerne haben.
Bist das Beste in mei'm Leben,
will dich echt nie mehr hergeben.

Was Besonderes,ja das bist du,
Gibst hier auch nicht eher Ruh',
bis ich mich wieder besser fühlt,
und nicht mehr bin so aufgewühlt.

Durch und durch für dich,
das war mein klein's Gedicht.
Ich,deine kleine Schwester,
vergiss mich bitte nicht!


Für die beste Schwester der Welt! <3
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