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Gedichte über Macht - Seite 8


Schöne neue Welt

Willkommen in dieser brandneuen Welt!
Im Jahr 2025,
falls das Gültigkeit behält !?

Ob man die Wahrheit sagt oder lügt:
Alles, was man denkt, tut, anklagt,
hängt schlicht davon ab,
wessen Narrativ einem genügt...

"Das Volk"
ist polarisiert gespalten,
Familien, Freundschaften
zerstritten, entfremdet,
nur noch sporadisch
wird Kontakt gehalten.

Unbeirrt davon...
... die Brandstifter uneinsichtig!
Querdenken ... das war und ist wichtig...
Fakenews wird es vermehrt geben,
KI "bereichert" da sicher unser Leben.

So langsam hört man Klagen,
von denen, die das AfD Brandmal tragen.
Sie wollen es so gar nicht verstehen,
wieso SIE am Pranger stehen !?

Sie kämpfen doch für diese neue Welt!
Es ist die Freiheit, die für sie zählt ...
Man sollte ihnen doch dankbar sein,
stattdessen holt sie die Realität ein.

Nur, weil sie wagten, all das zu sagen,
was andere niemals so klar taten,
ihre alternativen Fakten zwar unbewiesen,
aber selbst Lügen werden laut gepriesen.

Und wieder wird bekannt gejammert,
an die Meinungsfreiheit sich geklammert,
dabei können sie weiter alles sagen,
doch die Folgen wollen sie nicht wahrhaben.

Wenn eine freie Meinung was enthält,
was einen Gesetzesverstoß darstellt,
hat man wie jeder mit Anzeigen zu rechnen,
man ist nicht mehr gut auf sie zu sprechen.

Und in der Politik herrscht völliges Chaos.
Autokraten breiten sich weiter ungeniert aus.
Wahlversprechen nur billiges Taktik-Lippglos,
Lobbyismus bestimmt das oberste Haus.

Willkommen im Jahr 2025 !
Die Welt schmeckt etwas herber, ranzig...
Die Hoffnung bleibt auf einen tollen Sommer.
Die Menschheit selbst sorgt für Kummer...

© meteor 2025
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Das Licht in uns

Unsere Augen suchen Wahrheit in einer Welt,
die ihre Lügen geschniegelt auf goldene Podeste erhebt.

Wir gehen durch den Schmutz der Zeit,
durch Städte voller kalter Münder,
durch Menschen,
die ihre Seelen an Macht, Geld und Aufmerksamkeit veräußern
wie Knechte eines sterbenden Systems.

Auf hohen Stühlen wird Gewalt zelebriert
wie ein sakraler Feiertag.
Männer in Anzügen sprechen von Frieden
und nähren zugleich die Maschinen des Todes.

Wem willst du noch glauben,
wenn selbst die Sprache verwest?
Wenn jedes Wort gebogen, gekauft und vergiftet wird?

Sie missbrauchen Vertrauen
wie schwache Körper.
Sie pressen Angst durch Bildschirme, Schlagzeilen und Melodien,
die längst kein Herz mehr tragen,
sondern nur noch Egos mästen,
Narzissten krönen
und die Leere vergolden.

Und wir?

Wir wühlen mit bloßen Händen
im Schlamm dieser Epoche,
im Sand,
im trüben Wasser,
auf der Suche nach dem letzten unverfälschten Rest Wahrheit.

Alles kippt.
Links. Rechts.
Zurück ins Nichts.

Die Masse skandiert Parolen,
doch niemand hört mehr zu.
Liebe wird gegen Lüge eingetauscht,
Wahrheit zur Illusion verspottet.
Und wer noch empfindet,
wird zum Schweigen gebracht.

Doch unsere Seelen,
so klein sie erscheinen mögen,
schlagen trommelnd gegen den Himmel
wie Fäuste gegen Mauern.

Denn wir glauben nicht daran,
dass im hohlen Klang verstimmter Trompeten
und groteskem Putengesang
Clowns der Gier,
diese Händler der Angst,
wirklich über das Schicksal der Welt verfügen dürfen.

Geld ist kein Gott.
Macht ist keine Wahrheit.
Und ein Mensch ohne Liebe
ist nichts weiter
als ein elegant verkleideter Abgrund.

Sie wollen, dass wir schweigen.
Dass wir knien.
Dass wir vergessen, wer wir sind.

Doch wir tragen noch Feuer in uns.

Während ihre Welt
an ihrer eigenen Kälte erstickt,
werden wir brennen.

Nicht für Ruhm.
Nicht für Parteien.
Nicht für ihre falschen Könige.

Sondern füreinander.

Denn am Ende dieser kranken Zeit
bleibt nur eines unzerstörbar:

Das Licht in uns


© Marcel Strömer
[Magdeburg, 09.05.2026]
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