Ich träume dich wach in der Dunkelheit,
so liebevoll, zärtlich und unendlich weit.
In mir ein Wunsch, der mein Herz zerreißt:
Dass du einmal ganz mein Eigen seist.
Ich sehne mich, dich sacht zu berühren,
die Wärme der Haut ganz nah zu spüren.
Zu atmen den Duft, der nur dir gehört,
von keinem Gedanken der Welt gestört.
In deinen Armen, da wär' ich zuhaus,
dort finde ich Frieden und ruhe mich aus.
Das tiefe Verlangen, das uns beide ereilt;
ein Augenblick, der in der Ewigkeit weilt.
Doch öffne ich dann die Augen am Morgen,
bleibt nur die Sehnsucht, tief in mir verborgen.
Es ist nur ein Traum, der schmerzhaft verblasst,
weil du einer anderen dein Herz geschenkt hast.
© Birgit Klingebeil
[2026]