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Gedichte über Liebe - Seite 2562


Gebet den Armen - eine urchristliche Predigt

Was ist ein Gebet ?
Ein Gespräch mit Gott ?
Oder ein herzliches Gespräch mit einem Wunsch ?
Oder beides ?

*

Was ist ein Gebet ?
Ein Gespräch mit Gott !

Gott war im Ursprung gleichanteilig weiblich wie männlich.
Wer zu Gott spricht, spricht zum Ursprung!
Gott teilte sich in einen weiblichen und männlichen Anteil:
Allmutter und Allvater!

Ein Gespräch mit Gott spricht zu einem weiblichen und männlichen Freund.
Ein Gespräch mit einem Freund versucht zu ergründen, wie er sich wahrhaftig fühlt.
Ein Gespräch mit einem Freund ist einfühlsam, empathisch.
Ein Gespräch mit einem Freund ist sehr persönlich.
Ein Gespräch mit einem Freund nennt seinen Namen oder einen Spitznamen.
Welchen Namen gibst Du Gott ?
Ich empfehle: Nenne Gott nicht Gott,
denn der Begriff ist verunreinigt.
Gott, Anu, Manu, Danu, Manitou, Mani, Aton, Annunaki, Brahma, Buddha,
Götter, Götzen, anmaßende Engel wie Satan, El Shaddai, Ahriman
Ich meine mit Gott den Schöpfer des Universums, aus dem alles entstand!
Den Schöpfer, der ein Gleichgewicht der Kräfte in der ersten Schöpfung,
der Natur der Dinge, im Universum schuf.
Ich werde ihn hier weiter Gott nennen, denn der Begriff ist in Dir fixiert !
Ich selbst gab Gott einen individuellen Namen, mit dem ich ihn anspreche.
Gott nennt alle bewussten Wesen, die aus ihm entstanden, Engel.
Ihr erkennt die Menschenengel an dem EL im Namen: Annabel, Daniel, Michael, Manuel
Frauennamen haben häufig noch ein „A“ angehängt: Daniela, Manuela, Michaela

Ein Gespräch mit Gott lässt Deinen Worten Zeichen folgen.
Es liegt an Dir, diese zu deuten und daran zu wachsen !
Du weisst es nicht, Du glaubst es nicht und doch ist es so: Gott wächst mit Dir !
Ein Gespräch mit einem Freund bittet und fordert nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund ist geben und nehmen.
Ein Gespräch mit einem Freund bietet und gebietet nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund führt und verführt nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund hört und überhört nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund sieht und übersieht nicht.
Ein Gespräch mit einem Freund ist fokussiert.
Es geht aus der Oberflächlichkeit in die Tiefe einer starken Verbindung.
Ein Gespräch mit einem Freund ist ehrlich und offen.
Ein Gespräch mit einem Freund ist respektvoll, verständnisvoll, hilfsbereit und dankbar.
Ein Gespräch mit einem Freund kann still sein,
.. forme Deine inneren Worte im Geist der Liebe.

*

Was ist ein Gebet ?
Ein herzliches Gespräch mit einem Wunsch !

Hier ein Gebet als herzlichen Wunsch an Euch:
Gebet den Armen

Euer Verstand sagt: „Ja, gebet den Armen: Geld, Dinge des täglichen Lebens,
eine lebenswerte Unterkunft, Essen, Trinken, Kleidung und auch ein wenig Luxus“

Mein Herz sagt: „Arm sind die, die ihr Herz verschlossen haben.
Sie leben nicht, sie funktionieren, deterministisch, ignorant, lieblos !
Sie reduzieren ihr Sein auf den Verstand.
Sie fühlen, sagen sie, doch sie meinen Schmerz, Hunger und Gier.
Sie lieben, sagen sie, doch sie meinen Sex.
Sie hören, sagen sie, doch sie leben in ihren,
oftmals von der Wahrheit verschobenen Glaubenskonstrukten.
Sie sehen, sagen sie, doch sie erkennen nur Muster,
denen sie ein beschränktes Bild zugewiesen haben.
Sie denken, sagen sie und es stimmt!
Es ist das einzige, was sie können.
Doch der Verstand wird sterben,
während die Seele, aus dem Herzen heraus, überleben wird !
Was wird nach ihrem Tod bleiben ? .. Erinnerungen, die verblassen ?
.. oder doch mehr ? .. Ich glaube nicht !
Das Herz ist der Wohnsitz der Seele, der Generator des Lichts der Liebe,
des Vergebens, der Freude, der Erkenntnisse, des Wissens im wahrhaftigen Glauben.
Was ist Wissen ?
Wissen ist der Glauben, dass Glaubenssätze wahr sind.

Man sagt, dass jeder in seiner Wahrheit lebt!
Das ist unwahr !
Jeder lebt in seinem Weltbild und glaubt, dass seine Glaubenssätze der Wahrheit entsprechen.
Das ist wahr ! .. jeder glaubt, dass er weiss und dass sein Wissen wahr ist !
Die Herzmenschen erkennen das Wissen im wahrhaftigen Glauben.
Die Wahrheit ist der Glauben, an dem die Wahrheit haftet und nicht das,
was man sich vorstellt, was sie sein könnte, als von außen aufgepresste,
auswendig gelernte Glaubenssätze !
Wer seine Glaubenssätze in Frage stellt und bereit ist, sie durch andere zu ersetzen,
hat die Möglichkeit, sein Weltbild, in das Licht der Wahrheit der Realität, zu verschieben.

So sage ich:
Gebet den Armen Liebe !
Denn Liebe ist Leben
Liebe ist Freude
Liebe ist Zuneigung
Liebe ist Verzeihen
Liebe ist staunen, hüpfen, springen, tanzen, lachen
.. aus vollem, überquellendem Herzen !
Liebe öffnet das Tor zum Herzen, zur Seele !
Liebe vermehrt sich, wenn man sie gibt.
Gebe, doch lebe in der Fülle, denn Du hast es verdient !
Durch dein übermäßiges Dienen, als Diener des Wohls Aller !
Doch bedenke: Du definierst selbst, was „das Wohl Aller“ ist .. und Du kannst Dich irren !
Jedoch wird Dir das verziehen ! .. Von wem ? .. rate mal !

© jogdragoon
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FREYJA

Die Göttin der Liebe, der Schönheit, Magie
der Krieger doch auch und der Toten ist sie
Gesicht des Frühlings, eine Göttin mit Charme
Mit einem segnenden mächtigen Arm

Zwei Katzen zogen den Wagen der Wanin
Zuhause war sie des Odr Gattin
Sie ritt den Eber, flog mit dem Falken
Die Herrin war sie unter den Göttern, den alten

Geliebte des Odin, so wird erzählt,
war sie in einer vergangenen Welt
Der König herrschte mit Weisheit und Macht,
gab Njördr und Freyja den Tempel zur Wacht

Einst wandelte sie durch das Land allein,
und kam vorbei am offenen Stein
Da schmiedeten Zwerge, derer vier,
ein prächtiges Halsband von güldener Zier

Da war nichts zu machen, es zog sie hinein
Sie bot ihnen Silber und Gold - allein,
damit konnte sie ihnen nicht dienen
Ihr Preis: vier Nächte mit jedem von ihnen

Der Schmuck war so herrlich anzuseh'n
Vier Nächte, die könnte man übersteh'n
So sagte sie schließlich Ja und Amen
und bekam zum Lohn den Brisingamen

Sie kehrte zurück in ihr stilles Gemach,
als wär' nichts gescheh'n, und sie sprach
zu keinem ein Wort, Geheimnis blieb's -
bis Loki was hörte - Himmel vergib's!

Am Ende musste sie doch etwas büßen
und konnte sich Odin nicht verschließen
Sie musste noch einen Preis bezahlen:
Ihr Wort zu werfen in Schicksals Schalen

Zwei Könige sollte sie verzaubern,
zu kämpfen auf immer, ohne zu zaudern
bis neuer Glaube das Feld übernimmt
Die Zeit anbricht, die das Schicksal bestimmt

Die Liebe, die sollte noch weiter greifen,
den Nächsten erfassen, der uns'resgleichen,
die Pflanzen, die Tiere, ja Mutter Erde,
Gemeinschaft wachse, Friede werde!

Anm.: Die Göttin Frey(j)a, was "Herrin" bedeutet, ist das germanische Pendant zur römischen Venus und zur schaumgeborenen Aphrodite - Njörd, der Meeresgott, ist Freyas Vater. Sie ist Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings, des Glücks und der Liebe sowie magischer Künste. Freya besitzt ein von Zwergen geschmiedetes Halsband, den Brisingamen, einen von Waldkatzen gezogenen Wagen und ein Falkengewand, mit dem man wie ein Falke durch die Lüfte gleiten kann. Wie ihr Bruder reitet sie auch auf einem Eber mit goldenen Borsten. Freya gilt als die „berühmteste von den Göttinnen.“ Sie tritt meist alleine auf, in anderen Quellen ist sie mit Odr verheiratet und hat zwei Töchter.
https://youtu.be/fAvjeLImRRM
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Dämon der Liebe

Mein Herz hat mehr Platz als man so glaubt
hat verborgene Kammern, manche verstaubt
eine gleicht einem alten Verließ
in denen ich das fest verschloß
was ich ungeklärt zurückließ
was mich so heftig abschoß
mich zum Gefühlsdämonen werden ließ
weil die rote Flut in mir sich ergoß
mir schwer verletzt mein Blut hochstieß

In mir verkramte sich ein Monster
das ich nicht zu bezwingen vermochte
nichts als diese Wunden waren umsonster
wie Verzweiflung einen doch erdolchte

Wenn die große Liebe einen erwürgt
alles was mir noch lebenswert schien
mit meinem Leben habe ich für sie gebürgt
herzlos warf sie mich den Wölfen hin

Und die kannten wahrlich kein Erbarmen
zerrissen in mir was an Gefühlen flehte
zerfetzten unerbitterlich meine Blutbahnen
bis die grausame Bestie in mir sich regte

Auf Jahre hin war sie in mir tätig
bestimmte meine Zeit der Dunkelheit
machte mich für Emotionen unflätig
in mir war nichts Herzliches weit und breit

Als einsamer Wolf strich ich fortan durch Tag & Nacht
die Erinnerung an sie hielt den Schmerz frisch
hielt ihren Liebesmord an mir lebendig wach
ließ mich zappeln wie einen erstickenden Fisch

Als wir uns trafen, hätte ich nie gedacht
dass es jemals nochmal so sein würde
du warst seltsam, anders, hast mich angelacht
besänftigste die Bestie in mir, meine Bürde

Ich sagte dir, dass ich Dämonen habe
Ich habe dir nie gesagt, dass ich selbst der Dämon bin!
Doch du hattest diese einmalige Gabe
bezwangst meinen Fluch, so verschloß ich ihn...

Doch ich war noch nicht dazu bereit
über das in mir Lauernde mit dir zu reden
zu schön war mit dir diese Anfangszeit
ich konnt uns nicht jetzt schon gefährden!

Du lerntest mich kennen, sahst darin einen Sinn
weiterhin bei mir zu bleiben, das verfing
begannst langsam mich so zu lieben, wie ich bin
meine Gefühlskälte wich durch dich dahin

Ich wusste, der Moment der Wahrheit rückte näher
noch warst du dir meiner Vergangenheit unbewusst
und das Monster war im Verließ immer noch zäher
es endgültig mit dir zu töten, wäre kein Verlust

Doch dazu braucht es einen klugen Plan
damit der Dämon nicht von Neuem ausbricht
und ich zurückverfall in diesen kalten Wahn
der nicht nur mich jetzt durchs Herz sticht!

Viel zu kostbar wurdest du mir mit der Zeit
ein Geschenk des Schicksals bist du mir
zu einem Neuanfang war ich längst bereit
heut soll es sein, ich offenbar mich dir...

Doch was liegt hier für ein Duft
um dich herum, vernebelt mir die Sinne!
Es ist doch nicht etwa was davon in der Luft
was meiner Liebe einst verschlug die Stimme...

Oh nein! Warum nur reizt mich dieses Gas!?
Der Dämon in mir scharrt mit seinen Hufen!
Oh unschuldiges Weib du, bitte unterlass's
du hast ihn in mir unbewusst wachgerufen ...

Und wieder stobt er in mir hoch!
Reisst seine Kerkertür weit auf ...
Brennt sich durch mich ein Fluchtloch
das Unheil nimmt seinen Lauf ....

Das Ungeheuer zwingt mich fasst in die Knie!
Bringt mich gleich dazu, dir zu schaden!!!
So tobend erlebte ich es niemals nie
es scheint sein eigenes Dasein nicht zu ertragen...

Ich seh dich vor mir mit Angst in deinen Augen
du bist doch mein Engel in der Dunkelheit
mir wird klar, mein Dämon ist am Schnauben
weil du es bist, die mich von ihm befreit!

Ich brauchte diesen Ausbruch, um zu erkennen
die Verzweiflung hatte meine Seele gefesselt
mit ihr mein Herz, das sich nun nach dir am sehnen
der Dämon der Liebe war von dir eingekesselt!

So ringe ich diesen letzten Zweikampf mit mir
wälze mich mit mir innerlich hart am Boden!
Niemals darf es raus aus mir hin zu dir
das ist ihm ein für alle Mal verboten!

Derart geschunden wird das Monster nichtig klein
übrig bleibt von ihm nur noch ein flüchtiger Ort
mein Engel der Dunkelheit, für dich trat ich ein
ich liebe dich... das allein jagte den Dämon fort!

© meteor 2024
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