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Gedichte über Liebe - Seite 2175


Du bist ein Kind, fühlst Dich allein, nimm meine Hand, ich führ' Dich heim.

Ein Kind zu sein, das ist nicht leicht,
schon gar nicht, wenn das Kind abweicht,
vom Zwang den Eltern zu genügen,
sie stets das Kinde sind am Rügen.

Ach Kind, Du bist uns eine Last,
das schwer verdiente Geld verprasst,
Du sollst dich bitte so verbiegen,
sonst müssen wir Dich schnell abschieben.

Das Kind versucht stets nett zu sein,
das Herz der Eltern wie aus Stein.
Du musst erreichen was wir wollen,
nur dann wir Dir Respekt verzollen.

Doch reichst Du nicht, mein liebes Kind,
dann wirst Du fliegen wie der Wind.
Und zwar aus uns'rer Bauspar-Hütte,
da hilft kein Flehen, kein Gebitte.

Die Eltern, die nur dumm im Kopfe,
die packen Kinder hart am Schopfe,
und prügeln sie fast windelweich,
als ob das Kind nur wäre Fleisch.

Das Kind sich niemals wehren kann,
den Blick zur Tür, wahrhaftig bang.
Ob Vater oder Mutter fluchend,
das Kind mit Gürtel stets besuchend.

Die Eltern sich den Kopf versoffen,
das Kind ganz still, es kann nur hoffen,
das irgendwann das Leid erkannt,
ein Retter kommt im hell' Gewand.

Der Retter ist 'ne Retterin,
sie hat nur Gutes stets im Sinn.
Sie hilft den Kindern in der Not,
sie teilt sogar ihr letztes Brot.

Die Stief-Mama, der liebste Mensch,
sie ist die Seel' von der Essenz,
die Menschen erst zu Menschen macht,
sie weint, sie bangt, mit Kindern lacht.

Sie ist, nun wag' ich den Vergleich,
des Kinder's Träume bunter Reich.
Hab' dank, lieb' Mami, danke schön,
Du hilfst Kaputtes zu versteh'n.

Du bist der Kinder Sonnenschein,
bei Dir, da fühlt sich jeder heim.
Du bist ein Wunder, ohne Dich,
des letzte Hoffnung Kind entwich.

Wir drücken und wir herzen Dich,
Du lässt die Kinder nie im Stich.
Und selbst im allergrößten Schmerz,
die Stief-Mama zeigt großes Herz.
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Ich bin bei dir alle Zeit

Was einst geschah in einem fernen Land.
Vorüber die Zeit des Erwartens und Besinnung.
Alles hat bis zum heutigen Tage Bestand.
Neues Leben fand seine Bestimmung.

Niemand konnte erahnen was kommen wird.
Eine Schriftrolle wurde damals an Land gespühlt.
Vertrauend dem Gefühl, man wird geführt.
Nicht ahnend, was sich offenbarte, was war verhüllt.

Niemand steht gerade, wenn er nur auf seinen Füßen steht.
Wenn man mit offenem Herzen durch das Leben geht.
Nur dann, man die wahre Botschaft versteht.
Du stehst erst gerade, wenn du die Last des Anderen
auf eigener Schulter trägst.

Fest verbunden und dennoch frei.
Der Preis ist hoch, ohne Dich durch`s Leben zu gehen.
Zuversichtlich - ich habe dich im Herzen dabei.
Manche Dinge unerwartet geschehen.

Nicht nur Freude wurde einem beschert.
Verloren was vermeintlich wertlos war?
Manche Dinge sanken im Wert.
Gewonnen, das Unsichtbar ist so nah?

Rückblickend fragend: „Was war alles geschehen?“
Von wem wurde man in schweren Stunden begleitet?
Wohin wird der Weg in Zukunft gehen?
Du bist da, wenn man das letzte Tor durchschreitet.

Der Glaube an das was wir nicht sehen.
Für alles muß man irgendwann bezahlen.
Schwer fällt das Unfaßbare zu verstehen.
Ohne Liebe erleidet man Höllenqualen.

Geld, Macht, Status so manch`einer vermißt.
Was ist noch umsonst in dieser Welt?
Alles wird wertlos wenn man dich/mich einmal vergißt.
Die Liebe kostet kein Geld.

Die Liebe selbst ist der Preis.

Liebe kann man nicht bezahlen oder kaufen!
Liebe kann man nur gegen Liebe tauschen.

Ich bin bei Dir alle Zeit - bis in alle Ewigkeit.
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