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Gedichte über Liebe - Seite 1729


John und sein zugeschneiter Weg..

John und sein zugeschneiter Weg..

Mensch, verdammt!“
Verdammt!"
Was fluchste denn?"
Was fluchste denn so brüllte Vic lautstark aus der Haustüre, wass fluchste denn soooo..
John liess sein Autotürfenster ganz sachte runterfahren.
Was, ich fluche..
Ich?!"
Das bist wohl eher du, du Raubkatze!"
John sein schelmisches selbstgerechtes Grinsen entgang Vic rein garnicht.
Rein garnicht!"
Vic drückte ihr nasses Haar nur recht ungern aus der Haustüre, aber sie musste es einfach tun.
Du Idioooot..
Du Idioooot..
John ermahnte sie mit einem frech aufgesetzten Grinsen, ich geb dir gleich Idiot!"
Idiot, tzzzzz..
Vic streckte schnurstraks ihre Zunge raus..
Oh ja Baby, bin gleich da.
Vic knallte die Haustür einfach zu.
Na, so war sie nun mal.
Für jene neue Überraschung gut.
Was ein Ass!"
John wiederfand sich in einer ewig bleibenden Grinsschiene wieder, dass er ganz zu vergessen schien, dass sie heute eigentlich noch in Wien ankommen wollen und nicht erst morgen oder so.
Verdammt, alles zu..
John war zu faul nun wahrhaftig aus seinem dicken Audisitz aufzustehen.
Er denkte nicht mal dran!"
Nicht mal ansatzweise.
Stattdessen drehte er viel viel lieber Vic ' s Black - Musik Tape auf anschlag und genoss einfach nur das warme Gebläse derer Heizung im Auto.
Er lehnte sich zurück wie ein Pascha und genoss einfach nur.
Der Weg ums Haus war komplett zugeschneit, locker 1 Meter..
Aber dies schien John nicht sonderlich zu stören?"
Oder wollte er es einfach nur nicht mehr wissen?!"
Hey!"
Hey!"
Hey John, kannst du mir mal bitte sagen, wass das nun hier soll, werden soll?"
Vic ' s Blick, sagte schon alles..
Mensch süsse, komm setz doch ganz einfach erst einmal zu mir.
John hatte wie immer, ganz grandiose Einfälle.
Vic fand sich des Grübelns wieder.
Was hab ich mir da blos angelacht?!"
Psssst..
John packte sie beim Handgelenk und zog sie einfach zu sich ins Auto, auf seinen Schoss.
Was fällt dir ein?!"
John, mensch..
Ich dachte wir wollten nach Wien?"
Aber dies war ihm ganz gleich..
John drückte ihr einfach ganz genussvoll mehrere Küsse auf die Wange, auf den Mund, auf den Hals, sowie auf ihr Ohrläppchen.
John..
John, wass machst du denn?"
John..
... Na, wass schon, ich folter dich.
Nun konnte Vic garnichts mehr sagen..
Ausser:„ und der Weg?“
Der Weg?“
Der Weg?“
... ... ...
Der Weg, bist du.

-Ende-

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gez.: Mareike Rauh
©
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immer leis zu lieben

Ich schluchze laut, ich wimmer leise,
allein mein Herz weint niemals aus,
birgt dich auf nimmermüde Weise
sacht in seinem Schoß zuhaus.

Ich hüllte alle Glücksgefühle
in Seifenblasen, sandt sie dir.
Doch du entzogst mir Tisch und Stühle,
mehr noch: du gingst fort von mir.

Kein Abschied, der als Abschied kenntlich...
und ohne Grund, der Wahrheit sprach:
So machtest du den Schmerz unendlich.
Mein Seelenfeld liegt öd und brach.

Warfst unsere Bilder in den Staub der Zeiten,
hast selbst die Schatten fort getrieben,
und nicht mal aus mir unbekannten Weiten
ein einzig Zeichen mir geschrieben.

Dabei erbat ich nur die Klärung dessen,
was meine Seele nicht verstehen kann …
Kann so nicht leben, atmen, nicht vergessen…
Ich war dir Frau einst – du mir Mann.

Ich spürte längst, dass Schwärze einzog,
erflehte mir so oft der Wahrheit Licht.
Du warst’s, der „Wahres“ hübsch zurechtbog.
Sag, rührte dich mein Zweifel nicht?

Ich bat um LIEBE, FREIMUT, SORGE - du hingegen,
... sag mir, bitte, wie war deine Sicht?!
Ich wollte Wert auf WAHRE Werte legen…
Allein als WORT zählt Liebe für mich nicht.

Ich wünschte stets ein sich-Umkümmern,
sich sicher bergen in des Andren Arm.
Mein armes Herz – hörst du es wimmern? – :
Du birgst nun Fremdes eng und warm.

Ich hab dich stets ersucht um Urvertrauen.
Erbat mir Liebe, Jovialität …
Doch leider Gottes spürte ich zu spät:
Ein Himmelreich kann man auf Sand nicht bauen.

Ich war stets da für dich, auch wenn du kranktest.
Ich war stets da ... tat dir doch ... gut...?!
Du sagtest „ja“, nahmst alles an und danktest.
Nun sterbe ICH – du nimmst den Hut...
... UND WENDEST DICH AB.

UND DOCH... Ich hör niemals auf, dich leis zu lieben.

Ich schluchze laut, ich wimmer leise,
allein mein Herz weint niemals aus,
birgt dich auf nimmermüde Weise
sacht in seinem Schoß zuhaus.
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