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Gedichte über Liebe - Seite 1687


Angst vor der Annäherung

Ich weiß nicht, was mit mir los ist.
Viele Male fragte ich mich, wer du bist.
Einerseits vermisse ich meine Mutter,
auch wenn es in der Kindheit nicht alles war in Butter.

Da wurde ich nur als Putzlappen benutzt
und auch so wurde ich immer nur ausgenutzt.
Andererseits habe ich Angst, das es wieder so los geht.
Wenn ja, dann wird meine Hoffnung vom Winde verweht.

Ich verschwand bei Zeiten von meinem "zu Hause".
Dabei machte ich nicht nur eine Sause.
Ja. Auch ich hatte Fehler begangen.
Nur damals sagte ich, mit gehangen, mit gefangen.

Ich geriet immer wieder an die falschen Männer.
Den, den ich jetzt habe, ja der ist der Renner.
Vergessen konnte ich bei ihm teilweise meine Vergangenheit.
Jetzt bin ich auch zu einer Annäherung bereit.

Aber ist es echt oder nur Getue von Seiten meiner Mutter?
Ich weiß nicht so recht, was sie jetzt vor hat das Luder.
Immerhin wollte sie mir schon meinen Mann mir auspannen.
Am liebsten würde ich sie deswegen in den Boden rammen.

Mein Mann muntert mich immer wieder auf.
Er sagt immer: "lass die Zeit ihren Lauf."
"Mit Ruhe und Kraft bist du bald oben auf."

Weiter sagt er: "denke dran, du hast nur eine Mutter
und auch wenn nicht alles war in Butter,
sollte man ihr immer wieder eine Chance geben.
Immerhin hat sie dir geschenkt das Wichtigste. Das Leben!"

Nur. Die Angst ist nun mal da, wieder nur ausgenutzt werden.
Ist ja richtig, das man hat, nur eine Mutter auf Erden.
Ich werde es immer wieder versuchen.
Eine Beziehung zu ihr zu suchen.
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Der Maler und die fremde Frau..

Der Maler und die fremde Frau..

Kalle wie sieht es aus?" Marcel nahte einer Kampfmaschiene. Ja, einer richtigen Kampfmaschiene. Kalle..?" Ja, ich glaub ich bin platt, lange mach ich nicht mehr. Wie?" Wie, lange machst du nicht mehr?" Marcels Tonfall ging repide bergab. Wie du bist platt?" Platt?" Bei dir remmelt wohl der Sender!" Platt, tttth platt.. Na, du machst mir ja Spass. Kalles Blick ähnelte einer Dampfwalze, so derbst sauer sah er obendrein. Ja Jung, ich kann halt net mi. Um 20 Uhr kommt Fussball, den Anstoss muss ich erleben. Marcels Blick sagte durchaus mal alles, wenn Blicke töten könnten.. Fussball?" Fussball hast du hier, unseren Auftrag dieses Hauses hier, es immerhin bis spätestens nächster eingehender Woche fertig gestellt sein muss. Ich weiss, ich weiss.. Bis nächste Woche ist es aber noch lang lang hin, da macht der Tag heute mal rein garnichts. Garnichts!" Kalle liess nicht locker, ganz typisch für ihn. Also?" Was also?" Marcel reagierte nicht gerade kulant, eher schon sehr abweisend seiner bitte gegenüber. Aber.. Aber wie immer, gab er schliesslich nach. Verzieh dich!" Verziehe dich.. Ok ok, bin schon weg. Und weg war Kalle, so schnell konnte Marcel nicht mal ansatzweise gucken, wie schnell Kalle letztenendes einmal verschwunden war. So ein Aff!" Marcel dachte laut. Bitte, wass?" Marcel erhörte eine zarte Stimme. Bitte, wass?" Butterzart war sie. Marcel fiehl vor lauter schreck rückwärts in seinen weissen Farbeimer. Aber in solch einem Karacho, dass die fremde Unbekannte gleich mit zu Boden fiehl. Oh!" Oh, dass tut mir echt leid, entglied es Marcels Mundwinkel. Leid?“ Es tut ihnen leid, leid?“ Ja leid, wass etwas barsch hinausragte. Marcels Blick glich einem barschem Flegel. Nun ja, wass soll ich denn nun sonst noch sagen?" Ich hab mich bei dir entschuldigt, muss reichen!" Bei dir?" Ja, siehst du hier mehrere?" Entflauste es aus Marcels vorlauten Mund. Wiebitte?" Bei ihnen piepst wohl!" Marcel er nach wie vor am Boden lag, mit seinem Po auf der Folie, sowie mit seinem rechten Arm im Farbeimer, entsauste ein schelmisches grinsen. Wieso piepst es bei mir?" Sie wollen doch hier gesitzt werden, nicht ich.. Ja klar möchte ich das, ich bin ja auch Maja von Relling!" Weisst du wie latte mir das ist!" Marcel scheinte wütend zu werden, sehr wütend. Nach wie vor mit einer Hand im Farbeimer. Aber gut, Maja also!" Maja wirkte extrem blass. Na nu, hat es ihnen, ihnen nun etwa mal die Sprache verschlagen?" Marcel wirkte stichelnd. Ja, richtig stichelnd. Was soll das, wass bildest du dir eigentlich ein, du Vollidiot?" Maja glich einer Kratzbuerste!" Du, na es geht doch!" Marcel grinste dreckig und hob seinen rechten Arm endlich aus dem Farbeimer. Hey!" Hey sie machen mich ganz dreckig.. Maja lag auf der Folie am Boden. Sie machen mich ganz dreckig.. Oh, sind wir jetzt wieder beim Sie?" Marcel grinste und wedelte mit seinem Arm extra umher, so das es genau in Majas Gesicht gelangte. So ein verdammter Vollidiot, echt!" Und in diesem Moment passierte es, Maja sackte zur Seite und ihre Augen waren urplötzlich zu. Zu. Hallo hallo Maja, hörst du mich?" Hallo.. Marcel rüttelte an ihr, an ihren Schultern.. Einfach immer weiter und weiter. Nichts. Garnichts tat sich. Nun ertappte sich Marcel im Selbstgespräch wieder, oh Mist, sie sah vorhin schon etwas blass aus. Ich Aff!" Oh man, hallo hallo.. Maja!" Maja, mach die Augen auf, sofort!" Marcel war der Verzweiflung nahe. Maja bitte.. Maja.. Maja musste spucken. Der ganze Speichel entrinn ihrem zur Seite gelassenen Mundwinkel. Sie hustete. Marcel schien äusserst besorgt um sie zu sein. Maja, alles gut?" Maja.. Maja.. Maja machte nun ihre Augen auf und sah Marcel urplötzlich ungewollt in seine. Marcel war wie starr über sie gebeugt. So starr, sodas nun auch automatisch sein Blick wie gefesselt an ihr kleben blieb. So kleben blieb, dass sich ihrer beider Augen beidseitig buchstäblich aneinander auszogen. Auszogen in einem elektrisierenden Bann, er dem purem Wahnsinn glich. Dem purem Wahnsinn!" Leise Stille umzingelte sie und liess ihre beider Zungen ineinander verschmelzen, bis zum wiederkehrenden Morgen.
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gez.: Mareike Rauh
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