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Gedichte über Kinder - Seite 194


Loslassen

Ist es nicht kürzlich erst geschehen,
Dein erster Blick, deine Unschuld voraus.
Die ersten Schritte von Neugier umgeben,
Vertrauen auf Liebe, die Brücken dir baut.

Die Welt Schritt für Schritt hast erkundet,
Geborgen von Armen mit Wärme umhüllt.
Das Herz wohl beschützt, trotz dass es verwundet,
dein Wesen mit Kraft und Stärke gefüllt.

Die Kindheit in all seinen großen Etappen.
die Steine, die deinen Weg haben erschwert.
Die feste Hand, dich für die Welt hat gewappnet,
gibt nach, lässt dich wachsen, mit Liebe genährt.

Und wenn du dem Schutz des Daches entfliehst,
hab Mut, lass dich tragen von deinem Gespür.
Dir Flügel sollen wachsen, aus dem Nest du entfliegst.
Die Macht deiner Wurzeln trag immer bei dir.

Lös Dich aus Ketten, die dein
Wirken begrenzen.
Deinem Geist verschließ niemals die Tür.
Hör auf dein Herz, lass deine Sicht nicht verblenden,
Du bist wertvoll, lass Missgunst hinter dir.

An deiner Seite solang bis du entscheidest zu gehen.
Du selbst bestimmst, dich deiner Freiheit umgibst.
Auch wenn du weg bist, wird mein Herz dich verstehen,
weil die Liebe niemals im Verborgenen liegt.

Für jedes Lebensjahr wünsch ich dir Glück,
dass dein Lebensweg viel Gutes beschert.
Auch wenn es mal holprig, schau nach vorn nicht zurück.
Deine Seele von jeder Erfahrung genährt.

Mit dem Erwachsenwerden lass dir noch Zeit.
So schnell ist das Buch der Kindheit geschrieben.
Probier Dich noch aus, bis du fühlst dich bereit,
die Seiten deiner nächsten Kapitel zu versiegeln.
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Spielt Kinder spielt

Auf dem Spielplatz voller Heiterkeit und Spiel,
da tummeln sich die Kinder, frech und wild.
Die Sonne strahlt warm, der Himmel so blau,
ein Ort voller Abenteuer, fantasievoll und Sandburgen bau.

Sie springen und klettern auf dem Spielplatz hier,
voller Lust und Freude, sie rennen und schreien wirr.
Im Gras liegen sie, lachen und sind frei,
ein fröhliches Miteinander, so herrlich dabei.

Ein Spiel nach dem anderen wird ausprobiert,
mit Spielzeug und Fantasie, nichts wird ignoriert.
Die Rutsche hinab, hoch zum Himmelszelt,
ein lustiges Treiben, das die Herzen erhellt.

Doch plötzlich der Regen, er fällt nieder,
die Kinder aber stören sich nicht weiter.
Sie hüpfen durch Pfützen, tanzen im Nass,
der Spielplatz ist ihr Paradies, frei von jeglichem Hass.

Die warmen Tropfen auf der Haut so klar,
bringen Freude und Lachen, sie sind wunderbar.
Im Matsch und Dreck, im fröhlichen Tun,
verwandelt sich der Spielplatz in ein Zauberland, wie im Nu.

Die Kinder entdecken neue Welten im Spiel,
mit Fantasie und Freundschaft, einfach und schlicht.
Sie bauen Burgen aus Sand, erobern das Universum weit,
xer Spielplatz wird zur Bühne, voller Herrlichkeit.

Sie spielen und toben, bis die Sonne untergeht,
der Spielplatz wird zur Erinnerung, die für immer besteht.
In ihren Herzen bleibt die Wärme und der Spaß,
die Zeit auf dem Spielplatz, ein kostbares Stückchen im Lebensglas.

Ein Ort voller Leben, voller Magie und Glück,
der Spielplatz, Ort der Kindern ihre Flügel schmück'.
Mit lachenden Augen und herzlichem Sinn,
genießen sie den Spielplatz, wo das Leben beginn'

Robert Späth
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Mutter und Sohn Theema Schule

Mama ich bin zu hause,
gönnst du mir wenigstens mal eine Pause?
Hausaufgaben ab ich glaub ich nicht,
und wenn, mach ich morgen noch vor dem Unterricht.

Was Machst du mein Kind im Unterricht?
bekomme ich denn ein Bericht?
Was habt ihr so gemacht?
Wäre denn nicht lernen mal angebracht?

Ach quatsch sowas Mama machen nur die Streber,
und wir brauchen nicht noch mehr Lehrer.
Die rauben uns die Freizeit,
und ich brauche meine Freiheit.

Freizeit hast du genug in den Ferien,
da kannst du noch genug schauen deine Doku-Serien.
Also Was hat der Tag heute gebracht,
was habt ihr denn so gemacht?

Mama, du nervst wie die Lehrer,
ach so ich brauch noch Schere und ein Kleber,
und du wirst dich freuen,
ich brauch ein Tuschkasten, einen neuen.

Wann wurde euch das denn gesagt?
Ich habe dich doch jeden Tag gefragt.
Hast du noch was auf dem Herzen
oder willst du nur scherzen?

keine Ahnung seit wann,
aber es ist schon eine Weile bekannt.
Ich kann mein Hausaufgabenheft nicht finden
,
die wollen uns damit eh nur schinden.
Können wir jetzt das Thema wechseln, Mama?
Was gibt es denn zu futtern, Mama.
Ich verhungere hier,
und bei mir läuft nichts mehr vor vier!

Das stimmt, Du hast recht,
auch kein PC, da hast du Pech.
Erst die Hausaufgaben,
und dann werden wir in den Laden traben.

Nein Mama, das kannst du doch nicht machen,
ich gehe bei den Hausaufgaben krachen,
weißt du wie viele das sind?
das schafft nicht mal ein Streberkind.

Das sind nicht meine Sorgen,
verschiebe halt nicht immer alles auf morgen.
Der PC kann warten,
Ich will sehen deine Taten!

Bitte Mama, nur eine kleine PC-Pause,
ich esse nebenbei und trinke Brause,
ich mache sie danach wirklich,
Versrochen, ganz ehrlich.

Mein Kind, Ich stelle den Wecker in eine Stunde,
dann geht s an die Einkaufsrunde.
Frische Luft fördert das denken,
und dann wirst du deine Blicke auf die Hausaufgaben lenken

.
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