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Gedichte über Humor - Seite 1218


Aphorismen über Liebe, Freundschaft, Glauben und....

Die BEDINGUNGSLOSE Liebe ist eine Liebe, bei welcher von Anfang an die BEDINGUNG gestellt wurde, dass sie BEDINGUNGSLOS ist...

Ohne den Mythos der romantischen Liebesbeziehung würden viele Psychotherapeuten arbeitslos werden...

Freundschaft ist oftmals situationsbedingt: Brichst Du aus erstarrten Strukturen aus, änderst Deine Lebensweise oder den sozialen Status, wirst Du sehr schnell erkennen, wie viele wirkliche Freunde Du hast...

Religion ist wie Medizin: Allein die Dosis entscheidet, ob sie heilsam oder tödlich ist...

Glück ist immer partiell und niemals exhaustiv.

Eine Internet-Freundschaft macht ihrem Namen alle Ehre: Zuerst drückt man ENTER und wenn sie nicht mehr den Erwartungen entspricht, auf ESCAPE...

Es ist so viel leichter, sein Schicksal in die Hände Gottes zu legen. So entledigt man sich des Verantwortungsbewusstseins...

Als bekennender Atheist muss ich mich den Doktrinen eines imaginären, himmlischen Wesens nicht unterwerfen. Auf diese Weise habe ich eine wunderbare neue und freie Sichtweise auf das Leben erhalten.

Gegen eine Frau, welche Schwäche gekonnt vermittelt, hat selbst der stärkste Kerl nichts entgegenzusetzen...

Manche Zeitgenossen sehen die Welt und ihre Mitmenschen permanent in schwarz-weiß, selbst dann, wenn sie ihre rosarote Brille aufsetzen...

Eitelkeit und Geltungsbedürfnis sind keine Privilegien der Jugend.
Woher käme sonst der Begriff der "junggebliebenen Alten?"

Eine Freundin fragte mich, was ich von Männern halte. Darauf antwortete ich: "Nur das Beste!".
Dieselbe Frage in Bezug auf Frauen konnte ich nicht beantworten, da ich bisher noch nie "ETWAS" von Frauen "gehalten" habe...
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Im Saarländchen - Teil 2

Vor der Imbissstube „Fifty 6“
trank ich und aß manche Snacks.
Wie ein Trutz gegen Wind und Sturm,
steht auch da ein alter Bismarckturm.
An seinem Fuße gebaut drum herum
lockt das Saarländische Bergbaumuseum.

Dort wollte ich ganz gern hinein,
es sollte dort sehr bildend sein.
Schnell erledigt war der Kartenkauf,
nur die Einlasserin hielt mich auf.
Ich musste ganz kurz stille steh‘ n
und ihr tief in die Augen seh‘ n.

„Junger Mann, ich kenne sie doch.
Sie waren früher hier im Kohlenloch.“
„Dass sie mich kennen stimmt mich froh,
doch heute und hier bin ich inkognito.“
Sie nickte erst als würde sie verstehen,
lachte vergnügt und ließ mich gehen.

Später sah ich sie mit Kolleginnen tuscheln
und hörte meinen Namen nuscheln.
Dabei ist alles nur ein Märchen,
wir waren noch nie ein Pärchen.
Ich besuchte bisher nie dieses Ländchen
und hielt deswegen nie ihr Händchen.

Bei langsamer Fahrt durch dieses Land
sieht und erlebt man doch so allerhand.
Irgendwo traf ich eine Verletzten Schar,
es war die gesunde Mimentruppe Saar.
Bei Übungen der Feuerwehr und Polizei
sind sie als blutige Opfer stets dabei.

Neulich kam nachmittags sogar eine Reiterei,
die ritt an mir jedoch sehr schnell vorbei.
Weil ich mich gerade halbnackt sonnte,
ich sie leider nicht verfolgen konnte.
Fragend, was sie in Püttlingen machten,
hörte ich, dass nur die Männer lachten.

Als ich mal zur Wahlversammlung gekrochen,
hat ein rechter Chef doch fest versprochen,
sie ersetzen, gewinnt seine Partei die Wahlen,
die arabischen Ziffern durch deutsche Zahlen.
Da die Rede- und Meinungsfreiheit vogelfrei,
las ich zur Wahl sogar von einer Satirepartei.

In der Sommersonne sah ich manche Maid,
in kurzen Hotpants oder einem weitem Kleid.
Angeblich ohne Buchsen die jungen Dinger,
denn im Kohlerevier gibt es schmutzige Finger.
Schlecht, dass man Arbeit und Kohle verlor,
gut, dass er blieb, der saargetaufte Humor.

Die Grünen wollen auch hier die Kohle abdanken,
Autos mit Mondlicht und Windflauten betanken.
In Dillingen wurde es dann sogar ganz extrem,
dort machte es sich ein nackter Mann bequem.
Beim Näherkommen sahen ganz klar alle
es war nur eine Sex Puppe vor der Radarfalle.

07.10.2017 © W.R.Guthmann
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