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Gedichte über Gefühle - Seite 787




Wie war dein Tag?

Ich bin das leise Geräusch hinter dir.
Drehst dich um zum fordernden Kuss.
Hebst die Arme und greifst nach mir.
Hände fassen deine Taille im Umschluss.

Halte dich fest, vertiefe den Kuss,
Leidenschaft führt zum Tausch von Lust.
Hebe dich hoch auf die Arbeitsplatte.
Verschmitztes Lächeln vor der Attacke.

Bewege mich zwischen deine Knie,
Hände gleiten entlang weiblicher Gattung.
Taille, Hüften, Oberschenkel, 6y Partie.
Erstarrt stockt dein Atem vor Erwartung.

Atmest zutiefst ein, Luftvorrat für gleich.
Hände umrahmen sanft dein Gesicht.
Beug mich vor, küss dich zart, so weich.
Spürst Hitze, Lust, die dir entgegenbricht.

Endlich treffen sich unsere Blicke.
Verschmitztes Lächeln auf den Lippen.
Kokettierst mit hügligen Rippen ...
Dein Verlangen in Form keiner Bitte.

Gebannte Beobachterin beim Aufknöpfen.
Heimlich verbotener Schauer durchsticht.
Ärmel rutschen bis zu Ellbogenköpfen.
Vom Oberteil auf Brüste freigelegte Sicht.

Kühle Luft erhärtet umfasste Hügelgipfel.
Daumen streicheln die straffen Knospen.
Glühend errötete Haut mit braunen Wipfel.
Echte Handarbeit wertgeschätzt auskostend.

Von meinem Blick gefangen genommen.
Harte Hände heiß auf deiner nackten Haut.
Zugeschnürter Hals schluckt benommen.
Der Kehle entkommt ein hauchender Laut.

Angegiert spreiz ich dich noch weiter.
Zwing dich, dich ganz zurückzulehnen.
Präsentierst mir so deine Brüste breiter.
Küsse deinen Hals beim Ausdehnen.

Dein Körper gestützt von der Fliesenwand.
Den Rücken ins Hohlkreuz durchgebogen.
Geschlossene Augen, verdunkelter Vorgang.
Reckst deine Lustspitzen weit nach oben.

Hörst dein Keuchen wie aus der Ferne.
Als meine Lippen dich verführt berühren.
Errötet erhitzt erleidest du das gerne,
Die straffe Haut deiner Brust so zu spüren.

Gezielt hebt meine Hand einen Hügel an.
Mein Mund umschließt eng seine Zinne.
Im Zungenstreich die Spitze abgefahrn,
Entlockt dir ein lüsternes Gewimme'.

Du spürst wie sehr ich dich genieße,
Erbebst selbst vor Lust & Hochgenuss.
Drückst mich gierig auf deine Spielwiese,
mit deiner Hand im Erregungsguss.

Biegst deinen Rücken so nah wie möglich,
Ergibst dich mir, um mir dich zu nehmen.
Soll dich verschlingen, wenn dazu nötig,
Nach Herzenslust willst dich mir hingeben.

Hinter deinem Vorhang funkeln Sterne.
Im Aufblinzeln empfängt dich mein Blick.
Siehst durch meine Augen verklärte Ferne.
Wie du war ich im Lustspiel entrückt.

Und weiter spiel ich mit deinen Sinnen.
Mit Daumenkuppen über deine straffe Haut.
Genießt die Textur der Handflächen innen.
Mache mich mit allem von dir vertraut.

Fingerspitzen gleiten über Schlüsselbeine,
Entlang an deinem langen nackten Hals.
Beug mich vor und küsse die Lippen deine,
Ein Arm um dich zieht dich vertikals.

Den Kuss gelöst, ins Ohr geflüstert:
"Hallo Schatz, wie war dein Tag?"
Noch atemknapp und etwas verdüstert:
"Ganz gut." Und grinsend geh ich ab ...

© meteor 2025
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Gesprengte Ketten

Du hältst mich fest an deiner Leine,
hab den langen Tag nur dich im Sinn.
Ständig verfolge ich nur das Eine,
wie ich dich in meiner Lust erklimm'.

Kettest mich an den Bettpfosten,
fesselst mich an deine Laune,
peitscht mich mit Haarknospen,
reiße mich los, selbst ich staune!

Ein freies Raubtier lustgetrieben,
sein Knurren lässt Haut erzittern.
Ungezähmte Krallen Spuren ziehen,
dein Seufzen scheint es zu füttern.

Mit jedem Knabbern an Körperstellen,
mit jedem Biss von lüsternen Lippen,
wird weniger dein Dagegenstemmen,
bietest mir feil, was auf deinen Rippen.

Verfange mich packend in deinem Haar,
lecke deinen nackten Hals entlang,
raue Rauptierzunge berötet, wo sie war,
folgt instinktiv ihrem Begierdedrang.

Dein Geschmack von warmen Fleisch,
dein aufgesetzter flehender Gnadenblick,
dürstend nach Küssen um jeden Preis,
erkunde deinen Mund Stück um Stück.

Weichst rücklings aufs Bettlager aus,
von meinen Augen scharf fokusiert.
Textile Fetzen, aufgerißener Schmaus,
Delikatesse vor mir köstlich plaziert.

Erklimme auf allen Vieren die Ecken
meiner heute langersehnten Beute.
Mit meinen zuvor gesprengten Ketten
liegt sie gefesselt, wie es sein sollte.

Nicht Furcht erfüllt deine Augen,
dafür ist dein Blick zu selbstsicher.
Was könnte dir dieses Tier rauben?
Nichts wünscht du dir sehnsüchtiger.

Hast von dem, was jetzt gleich folgt,
mindestens tausendmal geträumt.
Zig Varianten in nasse Laken gerollt,
dich immer wieder dabei aufgebäumt.

Schließt deine Augen, gibst dich hin.
Mit offenem Mund, Seufzen entrinnt.
Genießt mein Rauben, mit jedem Sinn.
Ich beginne, wie ein Tier dich nimmt.

© meteor 2026
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