Allverzehrend wiegt ins Wesenhafte
bis zum sternumsäumten Sonnenuntergang
verbergend weise Wehmut wie in
schwellend Wellen sich und wie zum Verbleib
ein ungestillter Pfefferminzendunst im
glutvertrocknet blitzend Ich
Entfernt enthüllt sich dein Geruch
Anmutig leicht durch Buchenblätter wimmelnd
in Spitzen kräuselnd fliedernd Richtung West
Verbirgt in rotorangener Kehle
Vorwitzig sich ein federspringend Blick
der sich stumm mit meinem kreuzt
In deinem Nicken liegt die Zeit
die wir so aufmerksam
verbraucht gehaucht wie durch gekühlten
Wind Gazellen wirken körperlos im
Schatten über meinem Nacken
Streifen dich wie ausgewrungen
Und um Schritte zu verwalten
Fliegen wir im Herbstzeitlosen
Erdend im Genuss Vorboten feiner Feenflügel
Über unserm aufwärts Schrauben
Und im bleichen Gras verwesen weich
Gefallen die wir eingegangen einst
Losgelöst vom Traum verwassern wir
bis in später Lese leiser Zauber über
Menschenleere Wiesentrassen
Tief in traumerwachte warme
Gläser unser Schatten
Sich in golden Rändern sanft ergießt
Aus dem murmelblauen Tag
Erwählt ein Blasenblau der Himmel
Und sein Spiegel wächst in unsre Seelen
Dort wo hell im Wein die Sterne glitzern
Im perfekten Punkt verhangen
Glimmt der Rest der Tagesglut …
Wie ausgelassene Geschwindigkeit
verklinget dann auch noch im Letzten
Staubgeflimmertes Verlangen in
tiefschwermütiges Berühren
Vermischt sich Regenbogengischt
Im Inniglichen seiner Neigung
© by Zoray