Rauschnächte

Ein Gedicht von Meteor
Dein Rausch überflutet meine Sinne,
zuerst nur tropfen flüchtige Bilder,
gefangen im Netz der fatalen Spinne,
ihr schmerzender Biss gerät wilder.

Das strahlendste Lächeln zum Traum,
deine Hand um den Hals deiner Beute,
bittersüß umhüllt vom Lippensaum,
dein Drogenkuss berauscht zur Revolte.

Erfüllst Körper mit Bestürzung und Eile,
dem Drang, dich einatmen zu müssen,
dich zu lieben, bereit zu sterben, zu teilen,
berauscht vom Verlangen zu ergießen.

Beschenkt mit einer deiner Rauschnächte,
im Wellenritt zum Gipfel des Überfluß',
vermengt vergoßene bi-erotische Säfte,
gelangen gemeinsam zum Hochgenuss.

© meteor 2026

Informationen zum Gedicht: Rauschnächte

21 mal gelesen
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05.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Meteor) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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