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Gedichte über das Gedicht - Seite 367


Die wahren Schätze des Universums der Kreativität

Irgendwo
in so Schachteln
irgendwo,
liegen Farben, Pinsel + Leinwände,
die darauf warten - entdeckt zu werden.

Die wahren Schätze des Universums der Kreativität,
findet man im Ungewöhnlichen.

Zieh ein altes T-Shirt an, leg Zeitung auf deinen Küchentisch,
tauche deine Finger in die Farben, deine Nase oder was dir sonst noch einfällt ;)
Spür sie, die Farbe...und mach irgendwas....egal was...
Male sie übereinander, vermische sie,
hab kein Ziel vor Augen,
probier einfach rum
und sieh - wie viel Spaß das machen kann,
was Erstaunliches raus kommen kann
und male dir - die Farbe deiner Welt....
;)

In einer anderen Schachtel....wartet eine kleine Kamera auf dich...
Geh auf Entdeckungsreise, sieh durch die Linse
und bemerke,
dass dein Augenmerk anders ist,
dass du Dinge siehst, die auf dich warten.
Ich weiß, es klingt banal,
vielleicht ergibt es auch für dich keinen Sinn,
doch gerade im Sinn-losen
liegt manchmal der Sinn..
...und es lebt.... ;)

In irgendeiner weiteren Schachtel...liegt eine Flöte
und auch wenn es verrückt klingt,
mach den Rattenfänger von Hameln,
spiel sie
spiel mit ihr,
wie mit einer Zauberflöte.
Auch wenn du noch nie eine Flöte in der Hand hattest,
probier`s aus,
irgendwelche Töne kommen,
es ist deine Musik....deine ganz eigene...
und vielleicht, tanzt du dazu auch deinen ganz eigenen
Lebenstanz?
;)

In der nächsten Schachtel....
findest du einen CD-Player mit Radio und Kassettendeck.
Wie klingt dein Lied?
Das, das dein Herz berührt?
Suche es,
dreh es auf,
volle Lautstärke...
Es ist dein Herzschlag, dein Bass
den du spüren kannst
und mit ihm
den Herzschlag der Welt.

...es gibt noch ganz viele solche Schachteln...
Viel Spaß beim Entdecken...

© A. Namer
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Richtung Süden

(Straßen…)

Verflochten, gerastert und geteert
Führen die Straßen mal gerad‘, mal auf und ab, über Berg und Tal
Ohne sie ist unsere Bewegung sehr erschwert
Für manchen sind sie gar der heil´ge Gral

Aus der Stadt schnell raus auf‘s Land
Wie geht das ohne Qual?
Über ein geradgebogenes dunkelgraues Band
Hin zur Autobahn der Wahl…

Die Fahrt führt Richtung Süden
Der Himmel blau und tief
Dazu sich Sonne und kleine Schäfchenwolken fügen
Wer hier ans Gestern denkt, liegt sicher schief…

Bald schon fällt die Reise aus gewohntem Rahmen:
Luxemburg, Paris, San Sebastian!
Die Länder und Städte wechseln ihre klangvollen Namen
Sind zu finden auf jeweils neuem Meridian

Abseits der Bahn, die Straßen kurvig über weite Strecken
Braucht das Fahren ziemlich Zeit
Der Fahrer muss das Haupt oft seitwärts recken
Trotzdem scheint die Welt ihm groß und weit


Die Landschaft draußen wirkt grandios!
Als Nachbar der Atlantik. Ist das nicht famos?
Am Hang duftet ein ganzer Wald von Eukalyptusbäumen!
Kork-Eichen auf Wiesen die schmalen Straßen säumen

Die Sonne scheint den lieben langen Tag
Das ist, was der Reisende am Süden so sehr mag
Eine warme Brise weht vom Meer
Streichelt uns, da fällt Träumen nicht mehr schwer

Kapellen, blau-weiße Häuserwände, verziert mit Muschelschalen
Große Araukarien in den Gärten lassen den Betrachter staunen
Über die Vielfalt und Schönheit der Natur lässt sich ganz zwanglos prahlen
Hört man dazu des Atlantiks leises Raunen

Man will Dörfer und Städtchen am Wege malen
Sie laden zum Verweilen ein
Reisende auf verschlungenen Pfädchen aus den Augen strahlen
Abends fröhlich sinnend unter der Pergola bei schwerem Wein

Die Tage, einfach wunderbar, ziehen zunehmend schnell daher
Die Nächte der Reisenden sind alldieweil nur kurz
Am nachtschwarzen Himmelszelt ein gleißend helles Sternenmeer
Ist das Morgen heut´ den Menschen gewissermaßen „Schnurz“

Am letzten Tag gehts nochmal bis zum Strand
Rauschende Wellen schieben dort den weißen Sand umher
Das Panorama von Azur und Türkis bis Meeresblau erscheint brillant
Der Abschied am Abend betrübt die Reisenden wohl sehr …

Nicht viel später sind sie zurück im heimischen Gefilde
Die farbige Erinnerung bleibt noch für ein Weilchen wach
Freunde und Bekannte sind baldigst über den Urlaub ganz korrekt im Bilde
Doch allzu schnell verblassen die Eindrücke, werden stumpf und schwach …

© Auris cAeli
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