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Gedichte über Energie - & Seelenvolles - Seite 724


Letzte Wahrheiten Nr. 47

Ich bin! Da ich bin! Das Gegenteil wäre das ich nicht bin!
Und das kann nicht sein! Da ich bin!

(C)Klaus Lutz


Abendlichter!

Heute war ein Tag der Freude. Denn: "Ich bin!" Ich habe
am Fenster gesessen. Mir den Garten angesehen.
Einen Tee getrunken. An Zeiten in Indien gedacht.
Einen Bericht über den Nordpol gelesen. Mir alte
Bilder angesehen. Und die Notizen an der Wand. Von
allem was ich Montag erledigen muss. Beobachtet
wie es langsam Abend wurde. Und wusste: "Ich bin!"

Dann habe ich die Wohnung geputzt. Einige e-mails
geschrieben. Den Schreibtisch etwas geordnet.
Überlegt was ich im Supermarkt brauche. Mir einen
Einkaufszettel geschrieben. Mir meine letzten
Kontoauszüge angesehen. Noch etwas Plus entdeckt.
Das Radio eingeschaltet. Etwas Musik gehört. Und
habe das Leben geatmet. Und wusste: „Ich bin!“

Dann habe ich mir einige Dokus angesehen. Über
Corona. Die Erderwärmung. Die Politik im
Allgemeinen. Habe mir gedacht, wie kompliziert doch
die Welt ist. Dann zwei Plätzchen gegessen. Den
Rollstuhl geputzt. Und ein paar Briefe, von Ämtern,
gelesen. Und so mein Leben gesehen. Wie ich mich,
jeden Tag, so schlage. Und wusste: „Ich bin!“

Dann habe ich mich, einfach, in die Ecke gesetzt. Und
die Zeit genossen. Und jede Erinnerung gefeiert. Wie
einen Geburtstag. Und bin mit den Worten geflogen.
Und habe mit der Zeit gelächelt. Und war in jedem Land.
Auf jedem Stern. In allen Gedanken. Mit allen Träumen
Mit allem Denken. Und alles war Leben. Gestern, Heute
und Morgen. Und wusste: „Ich bin!“

Ich sage Dir mein Freund: "Das Leben ist ein Fest!“ Es
ist einfach die Freiheit. Den Müll raus zu bringen. Mit
Menschen zu reden. Den Himmel zu bewundern. An
Gott zu denken. Die unendliche Schönheit zu sehen.
Die in jedem Wort wohnt. In jedem Atom. In jedem
Gedanken. In jedem Blick. In jedem Mensch, der etwas
verstehen will. Und der das Leben liebt!

(C)Klaus Lutz
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Strandblicke

Einen Adler auf der Schulter. Einen
Löwen an der Seite. Einen Blitz im
Herz. Einen Donner im Denken. Für
die Tage mit Klarheit. Ich bin der
Sieger. Ich bin der König. Ich bin
der Herrscher. Wenn die Bettler
eine Hilfe brauchen. Wenn die
Armen eine Rettung wollen. Wenn
die Einsamen keine Liebe finden.
Wenn die Wahrheit zu verlieren
scheint! Und der Mensch seinen
Glauben verliert!

Eine Sonne in den Worten. Einen
Stern in der Seele. Eine Idee im
Herz. Ein Lied im Reisen. Für die
Zeit mit Licht. Ich bin der Künstler.
Ich bin der Kämpfer. Ich bin der
Gott. Wenn die Kranken eine
Rettung wollen. Wenn die
Schwachen keinen Frieden sehen.
Wenn die Fremden keine Kraft
finden. Wenn die Sprache zu
verlieren scheint. Und der Mensch
seinen Willen vergisst!

Einen Clown in den Schritten.
Einen Zauberer in der Phantasie.
Einen Kuss im Gebet. Ein Lächeln
im Blick. Für die Reise mit Engeln.
Ich bin der Jongleur. Ich bin der
Tänzer. Ich bin der Sänger. Wenn
die Krieger einen Frieden wollen.
Wenn die Denker keine Vernunft
finden. Wenn die Mächtigen keine
Grenzen sehen. Wen die Wege
keine Ziele haben. Und der
Mensch seine Stärken verliert!

Einen Platz am Fenster. Einen Sitz
in der Ecke. Eine Frage mit Stille.
Ein Wand mit Rätseln. Für das
Leben mit Glück. Ich bin der
Träumer. Ich bin der Clown. Ich
bin die Liebe. Wenn die Wahrheit
nur Blumen zeigt. Wenn die Macht
mit Sternen redet. Wenn die Zeit
nur Lieder singt. Wenn der Himmel
seinen Garten öffnet. Und Gott
das Leben zeigt. Und der Mensch
seine Schätze findet. Und Du mein
Freund sein willst!

(C)Klaus Lutz

PS. Am21.3.2023 um 17:40 Uhr
die copyrights gesichert!
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Die Sonne

Schwarz ist die Nacht,
finster die Stunde.
Erst als die Sonne erwacht,
bringt sie Licht in die Runde.

Das Schwarz wird zu Blau,
ein Streif färbt sich rot,
aus Herz und Augen ich schau,
sitz hier bei Kaffee und Brot.

Die Vögel, sie singen,
sie zwitschern und pfeifen,
mit Tönen sie ringen,
ihr werbendes Tun lässt sich unschwer begreifen.

Strahlend, ja, gleißend und hell,
als die Sonne erscheint,
verschwinden die dunklen Farben recht schnell,
werden zu gelbem, wärmendem Lichte vereint.

Die Schatten noch lang,
erscheint in den klaren Tautropfen im Gras,
neben der Lerche Gesang,
die Sonne wie im glitzernden Glas.

Das Taggestirn hebt sich dann schnell hoch in den Himmel empor,
da wirkt es bald schon heiß, stechend und klein.
Die Kühle der Schatten sich längst schon verlor,
in der Hitze des Tages will sie nicht länger sein.

Untätigkeit breitet sich nicht nur unter uns Menschen aus,
die flirrende Sonnenglut macht uns müde und trotzdem beschwingt.
Die Fensterläden geschlossen, gehen wir nicht aus dem Haus,
des Sommers Wollust hat unsere Herzen mit einem Luftzug umringt.

Der Augen Sicht durch Schlieren in der Luft gebrochen,
spiegelt die Hitze den Horizont über dem Asphalt,
so geht es nun schon seit ein paar Wochen,
wir sind Opfer des sonnigen Sommers Gewalt.

Später am Tag, der Mittag schon ewig vorbei,
frischt der Wind auf, eine Brise rauscht durchs beblätterte Geäst.
Es türmen sich Wolken hoch in des blauen Himmels Einerlei,
blitzend, donnernd wird der Boden mit ein paar Regentropfen benässt.

Noch erhitzte, staubig schwere und pollenschwangere, feuchte Luft,
umfängt uns, ja, benebelt unsere Sinne.
Durchsetzt mit betörend süßem, sonnengelbem, rotem und blauem Blütenduft
frischt sie auf und macht sie stumm, die Klagelaute unserer inneren Stimme.

Bald danach die Sonne sich in Milde dem Horizont anschmiegt,
ihn dann unterfängt,
die Welt in sanfter Ruhe sich für Minuten tief ins Blaue biegt,
ja, zur Blauen Stunde längt.
Die Vögel heben erneut an in ihrem Gesang,
sie loben den Abend,
der sonnenbeschienene Mond sich leis‘ ins funkelnde Firmament hoch hängt,
in seinem Drang,
uns durch milde Kühle labend.

Es kehrt die Nacht ein, die nicht gar so finster, mit den vielen hellen Sternen.
Nahezu alle davon sind Sonnen, von deren Königin wir Menschen doch allzu gerne schwärmen …

© Auris Caeli
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