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Gedichte über Energie - & Seelenvolles - Seite 1033


Spiegelung der Regenpfütze

Ich ging spazieren.

Beim flanieren,
durch den Wald,
machte ich schon bald,
halt.
Denn vor mir sah ich eine Gestalt,
auf dem Boden.
In einer Pfütze, gefüllt mit des Regens Wasser,
sah ich dieses Gedichtes Verfasser:
Ein Spiegelbild,
das weder lächelte, noch lachte !

Ich sah hinein und dachte:
"Liebe ich mich ?

Ja, das tue ich !

Wenn man auch schnell vergisst,
dass es manchmal nicht sichtbar ist,
wie wundervoll die eigenen Körper sind."

"Die eigenen Körper ?" fragte der Wind.

"Ja, und derer gibt es sieben
und diese sieben, lernt ich lieben !
-
Meinem geliebten, physischen Körper:

Ich liebe jede einzelne Zelle
und ihrer Energie und Nahrung Quelle.
Ich liebe des Körpers komplexe Regelsysteme.
Sie beherrschen die Extreme:
Ob schlecht das Wasser, die Nahrung, Schwingung, Luft,
deren Wirkung später zumeist verpufft.
Ich liebe meine Körpersäfte
und ihre Selbstheilungskräfte.
Ich liebe es, ihn zu nähren, zu schützen und zu heilen,
denn gesund will ich in ihm verweilen.
Er ist mein Zuhause
und arbeitet ohne Pause.
Er bewegt,
überlegt,
erschafft,
angeführt durch des Seins und der Seele Kraft.

Mein geliebter physischer Körper, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !

Ich umarme, heile, schütze Dich !
Spüre meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend auf Dich legen !
-
Meinem geliebten, ätherischen Körper:

Du bist ein Abbild meines physischen, körperlichen Seins.
An eine höhere Schwingungsebene gebunden,
entzogen der Wahrnehmung der Blinden,
die glauben zu verstehen,
dass alles, was sie nicht sehen,
nicht existiert,
dass es die Fantasie gebiert.

Mein geliebter ätherischer Körper, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !

Ich umarme, heile, schütze Dich !
Spüre meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meinem geliebten Astralkörper:

Weicher, energievoller ist Dein Sein
Wenige erkennen Deinen Auraschein.
Du schwebst um mich in höheren Sphären
auch Dir will ich meine Zuwendung, Liebe stets gewähren !

Mein geliebter Astralkörper, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !

Ich umarme, nähre, schütze Dich !
Spüre meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meinem geliebten Mentalkörper:

Gefühle, Emotionen liegen in Dir verborgen.
Genährt durch Freude, erkrankt durch Sorgen.

Du durchwirkst mich mit Deinen Energien
Lasse negative Gefühle ziehn.
Freude und Glück mögen Dich erfüllen.
Meine Zuwendung, Liebe soll Dich umhüllen !

Mein geliebter, Mentalkörper, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !

Ich spüre, nähre, schütze Dich !
Erfühle meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meiner geliebten Seele:

Du suchst nach Erfahrungen in Räumen, Zeiten,
erschaffst dafür Gelegenheiten:
Abenteuer der Distanz oder im Gefecht,
erzeugen Karma, mal gut, mal schlecht.

Meine geliebte Seele, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !

Ich spüre, nähre, schütze Dich !
Erfühle meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meinem geliebten Adonai:

Wie wenig weiss ich von Dir,
doch aus Dir wird Wir.
Ohne Dich bin ich nicht vollkommen.
Gedanken, die aus der Tiefe kommen,
nahmen ihren Weg durch Dich.

Mein geliebter Adonai, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !

Ich spüre, nähre, schütze Dich !
Erfühle meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meiner geliebten Monade:

Du bist Gott so nah,
weil Du als Teil in ihm wohnst.
Niemand, der Dich je sah,
weil Du das primitive Sein stets schonst.

Meine geliebte Monade, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !

Ich spüre, erfühle, nähre Dich,
nehme meinen Segen !
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !"

© jogdragoon
Veritas in reflexione est.
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Zeitlos

Ewig zu leben. In einer Kneipe sitzen.
Mit anderen Trinkern reden. Mit dem
Wirt streiten. Laute Musik hören.
Andere Gäste stören. Selbst ein
paar Lieder singen. Das letzte Geld
ausgeben. Nur an das Morgen denken.
Ohne Plan. Ohne jede Sicherheit.
Mit jeder Schwäche. Und keiner
Vernunft. Und das Leben neu wagen.
Und es nach einigen Tagen wissen.
Der Kopf ist wieder klar. Und ich
werde ewig leben!

Im Park liegen. Ohne Geld. Ohne
Arbeit. Ohne Freunde. Und Pläne
basteln. Und die eigene Kraft sehen.
Und die Phantasie. Und das Denken.
Und die Zeit, die läuft. Und die Kämpfe.
Und die Siege. Nur für das bessere
Leben. Und dabei keine Zeit verlieren.
Und für die Träume da sein. Und die
Kraft sehen. Und die Stärke. Und es
wissen: "Ich werde ewig leben!"

Durch die Stadt laufen. In ein Café
gehen. Die Zeit spielen. Den Tag sehen.
Das Morgen malen. Und wieder die
Ideen finden. Und die Freude. Und
die Feste. Und die Kunst. Und wieder
die Klarheit haben. Ich bin die Welt.
Voller Träume und Wissen. Voller
Stärken und Schwächen. Und ich bin
der Traum. Und das Abenteuer. Und
das Gold. Und ich werde ewig leben.

Gut! Ich liege im Bett. Neben mir steht
der Rollstuhl. Auf dem Nachttisch liegen
Tabletten gegen Schmerzen. Und für
das Herz. Und gegen den Krebs. Und
ich kriege keine Bewegung mehr hin.
Und dann mit dem Geist spielen. Mit
jedem Blick. Mit jedem Wort. Mit
jedem Gefühl. Und nur auf das Herz
hören. Und nur Liebe geben. Und es
dann wissen. Ich werde ewig leben!

Und jetzt lese ich im Internet. Ein paar
Gedichte. Etwas über das Klima. Und
einige Texte über die Politik. Die
Wirtschaft. Und die Arbeitslosen. Und
die Leute ohne Wohnung. Ohne Glück.
Und ohne Zukunft. Und rufe eine
Freundin an. Lache. Mache ein paar
Späße. Und rede über Erfolge. Und der
Tag lebt. Und sagt: "Gib nie auf!" Und
ich weiß! Ich werde ewig leben!

(C) Klaus Lutz


13.8.2026
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