Spiegelung der Regenpfütze
Ein Gedicht von
jogdragoon
Ich ging spazieren.
Beim flanieren,
durch den Wald,
machte ich schon bald,
halt.
Denn vor mir sah ich eine Gestalt,
auf dem Boden.
In einer Pfütze, gefüllt mit des Regens Wasser,
sah ich dieses Gedichtes Verfasser:
Ein Spiegelbild,
das weder lächelte, noch lachte !
Ich sah hinein und dachte:
"Liebe ich mich ?
Ja, das tue ich !
Wenn man auch schnell vergisst,
dass es manchmal nicht sichtbar ist,
wie wundervoll die eigenen Körper sind.
Die eigenen Körper, fragt der Wind ?
Ja, und derer gibt es sieben
und diese sieben, lernt ich lieben !
-
Meinem geliebten, physischen Körper:
Ich liebe jede Zelle.
Ich liebe die Komplexität.
und die Regelsysteme.
Ich liebe die Kraft
und die Selbstheilungskräfte.
Ich liebe es, ihn zu nähren, zu schützen und zu heilen,
denn gesund will ich in ihm verweilen.
Er ist mein Zuhause
und arbeitet ohne Pause.
Er bewegt,
überlegt,
erschafft,
angeführt durch des Seins und der Seele Kraft.
Mein geliebter physischer Körper, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !
Ich umarme, heile, schütze Dich !
Spüre meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend auf Dich legen !
-
Meinem geliebten, ätherischen Körper:
Du bist ein Abbild meines physischen, körperlichen Seins.
An eine höhere Schwingungsebene gebunden,
entzogen der Wahrnehmung der Blinden,
die glauben zu verstehen,
dass alles, was sie nicht sehen,
nicht existiert.
Dass es die Fantasie gebiert.
Mein geliebter ätherischer Körper, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !
Ich umarme, heile, schütze Dich !
Spüre meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meinem geliebten Astralkörper:
Weicher, energievoller ist Dein Sein
Wenige erkennen Deinen Auraschein.
Du schwebst um mich in höheren Sphären
auch Dir will ich meine Zuwendung, Liebe stets gewähren !
Mein geliebter Astralkörper, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !
Ich umarme, nähre, schütze Dich !
Spüre meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meinem geliebten Mentalkörper:
Gefühle, Emotionen liegen in Dir verborgen.
Genährt durch Freude, erkrankt durch Sorgen.
Du durchwirkst mich mit Deinen Energien
Lasse negative Gefühle ziehn.
Freude und Glück mögen Dich erfüllen.
Meine Zuwendung, Liebe soll Dich umhüllen !
Mein geliebter, Mentalkörper, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !
Ich spüre, nähre, schütze Dich !
Erfühle meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meiner geliebten Seele:
Du suchst nach Erfahrungen in Räumen, Zeiten,
erschaffst dafür Gelegenheiten:
Abenteuer der Distanz oder im Gefecht,
erzeugen Karma, mal gut, mal schlecht.
Meine geliebte Seele, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !
Ich spüre, nähre, schütze Dich !
Erfühle meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meinem geliebten Adonai:
Wie wenig weiss ich von Dir,
doch aus Dir wird Wir.
Ohne Dich bin ich nicht vollkommen.
Gedanken, die aus der Tiefe kommen,
nahmen ihren Weg durch Dich.
Mein geliebter Adonai, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !
Ich spüre, nähre, schütze Dich !
Erfühle meinen Segen.
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !
-
Meiner geliebten Monade:
Du bist Gott so nah,
weil Du als Teil in ihm wohnst.
Niemand, der Dich je sah,
weil Du das primitive Sein stets schonst.
Meine geliebte Monade, ich danke Dir,
heute, morgen, dort und hier !
Ich spüre, erfühle, nähre Dich,
nehme meinen Segen !
Liebevoll werde ich ihn nun,
wohlwollend in Dich legen !"
© jogdragoon
Veritas in reflexione est.
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