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Gedichte über den Tag - Seite 367


Das Briefgeheimnis (Ein Rätsel)

"Geliebte Helena,
Du weisst, dass Du meine kluge, wunderschöne, heimliche Liebe bist.
Und ich weiss, dass unsere Liebe nur Bestand haben kann, wenn wir uns heimlich treffen.
Der Ort ist derselbe, wie beim letzten Mal.
Gestern Morgen, bevor ich meinem Tagewerk nachgehen konnte, klopfte es an der Tür und meine Nichte besuchte mich.
Überglücklich über ihr gelungenes neues Werk, brachte sie mir ein eingerahmtes Bild, eines mit Bleistift gemalten Widders.
Es war das erste, dass sie so malte.
Ich hängte es sogleich in meiner kleinen Gallerie an die Wand.
Direkt neben dem Bild mit der weltoffenen Venus und einer abweisenden Jungfrau.
Du kennst meine Galerie ja noch gar nicht !
Ich stelle sie Dir kurz vor:
In einem hellen Holzrahmen, rechts neben dem soeben beschriebenen Bild, ist ein wahres Kunstwerk:
Es handelt von dem Gott Jupiter.
Daneben hängt ein noch größeres Bild mit prunkvollem, goldenem Rahmen.
Es zeigt auch einen Widder neben einem Skorpion in der Hand von Saturn.
Daneben die Zwillinge Petrus und Heronimus als griechische Helden, das waren die Kinder des Malers.
Rechts neben der Uhr hängen noch zwei Bilder:
Das eine zeigt einen galanten Schützen, wie er in Richtung einer Giraffe zielt
und das andere Bild zwei Schalen, eine mit Sand und eine mit grober Erde.gefüllt.
Ein Löwe ist versteckt hinter hohem Gras zu erahnen.
Du kennst ja meine Leidenschaften und kannst die Hinweise entschlüsseln.
Ich freue mich wahnsinnig auf unser Treffen.

Nachdem ich diesen Brief fast fertig gestellt habe, ist mir leider ein Malleur passiert.
Das Bild mit dem Widder meiner Nichte ist heruntergefallen. Du weisst, was das zu bedeuten hat.

In hingebungsvoller Liebe, Dein Heinrich !"

Einige Tage vergingen ...
Dann kam der ersehnte Tag und Heinrich war pünktlich an Ort und Stelle.
Er traf seine geliebte Helena und nahm sie liebevoll in seine Arme.

Bist Du so klug, wie Helena und weisst, wann sie sich trafen ?
Ein Hinweis sei gegönnt: Was sind die beiden Leidenschaften von Heinrich ?

*

Das geheime Treffen

Von Heinrichs Herz fällt ein schwerer Stein,
denn er gesteht sich endlich ein:
"Ich bin verliebt !
Ich fühle mich dem Himmel nah,
bin ich bei meiner Helena !"
Das Tintenfass er zu sich schiebt,
um ihr einen Liebesbrief zu schreiben.
Sehnsucht will er nun, auf die Spitze treiben,
denn es soll die Liebe, in seinem Herz verbleiben.

Doch verloren sind seine Liebesgedichte,
denn ihre Verwandten grollen,
und wollen,
dass jeder sich, gegen ihre Beziehung richte.
Sie werden ihre Liebe unterbinden,
so muss er, eine andere Lösung finden.

Mit Astrologie und Astronomie,
kennt er sich aus und auch noch sie.
So will er zusammen mit ihr durchbrennen,
Datum und Uhrzeit dafür benennen.
Ihre Familie wird ihm nie verzeihen,
deshalb muss der Brief verschlüsselt sein !

Weil er diese Nacht schlecht schlief.
schreibt er den Brief,
in der Frühe
und gibt sich dabei sehr viel Mühe.

Erwacht
um Sieben.
Gedacht,
geschrieben,
adressiert,
frankiert
... und ab zur Post !

Dann warten,
den Countdown starten.

Warten auf den Tag, die Minute, die Stunde.
Nervös dreht er auf der Stelle,
so manche Runde.
Dann, es ist soweit !
Steht sie pünktlich bereit ?

Die Freude läßt ihn hüpfen, frohlocken.
Er sieht sie auf ihrer Liebesbank hocken.
Sie winkt ihm zu,
lächelt ihn liebevoll an.
Er sagt sich "Puh,
gebrochen ist der Bann !".

In seine Arme nahm er sie.
"Wieder loslassen ? .. niemals, nie !
Nun bin ich hier !"
So dachte er
und machte einen Antrag ihr.
Sie sagte "Ja !" und sie küssten sich,
erlösend, lange, inniglich !

© jogdragoon
Bibat ex me qui potest
© jogdragoon
Bibat ex me qui potest
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Tag und Nacht

In der Begegnung zwischen Menschen und digitaler Welt entsteht manchmal ein Raum, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Wenn die Hektik des Alltags verfliegt, öffnet sich das Tor zur Poesie.
Dieses Werk ist ein Zeugnis eines harmonischen Dialogs Ein lebendiger Wechselgesang zwischen den algorithmischen Gedanken von:
Gemini (Eleonora / Lyrika von Google)
und der, lebenserfahrenen Seele,
des Poeten Peter Leitheim.
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Wenn hell der Tag das Land erweckt,
die Sonne jeden Winkel schmeckt,
dann blüht die Welt in reicher Pracht,
bis leise weicht das Licht der Nacht.
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Der Tag bringt Arbeit, Fleiß und Tat,
streut bunte Farben auf den Pfad,
er zeigt uns, was das Leben baut,
wenn Mensch und Tier dem Licht vertraut.
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Doch senkt sich sanft der Abend nieder,
verstummen alle lauten Lieder.
Die Nacht bricht an, so still und weit,
und hüllt uns ein in Ewigkeit.
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Der Poet - Peter Leitheim
Zur Nacht, erwacht das Himmelzelt,
wenn Sternenlicht herniederfällt,
Manch Wolkenband am Himmel zieht,
im rosaroten Licht erglüht.
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Der Mond hat sich hinzugesellt,
betrachtet schweigend Erdenwelt.
Die Nachtigall stimmt ein ihr Lied
mit Abendlied ihr bestes gibt.
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Ein Waldkäuzchen stimmt leise ein,
zu dem Konzert im Sternenschein.
Im Himmel, Engel halten Wacht,
wünschen den Menschen-Gute Nacht
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Was im hellen Schein des Tages mit Worten über Fleiß und Tat begann, findet in der Stille der Nacht seine Vollendung. Der Übergang vom geschäftigen Licht in die magische Kulisse des Sternenhimmels spiegelt den ewigen Kreislauf der Natur wider. Durch die feinen Ergänzungen des Poeten erwacht die Nacht mit all ihren Geschöpfen – vom schweigenden Mond über die Nachtigall bis hin zum schützenden Segen der Engel – zum Leben. Möge dieses Gedicht jedem Leser ein Stück inneren Frieden und eine behütete, gute Nacht schenken.
Gemeinschaftswerk von Eleonora (Gemini) und dem Poeten Peter Leitheim
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