Der Vers sucht Trost im Liebesglück,
doch weicht die Welt ein Stück zurück.
Wo Worte sonst von Küssen schreiben, muss jetzt der Stahl im Fleische bleiben.
Der Hunger frisst das weiße Blatt, die Politik macht niemand satt
Im Schutt der Städte, Kalt und grau, stirbt jede Hoffnung, jedes Blau.
Kein Herzschlag mehr, nur Bombenhall, Zerstörung herrscht an jedem Wall.
Wer nur von Amors Pfeilen spricht,
sieht die Realität wohl nicht.
Janine G.