Ich laufe weg.
Nicht vor Straßen, nicht vor Städten,
vor dem leisen Schritten
hinter meinen Gedanken.
Irgendwer kennt meinen Namen,
trägt mein Gesicht wie eine Maske,
Maske die nie abfällt.
In Schaufenstern sehe ich ihn stehen,
ruhig, wartend,
als wüsste er,
dass jeder meiner Wege ein Kreis ist.
Ich tausche Horizonte,
werde Fremder in fremden Zimmern,
lerne viele Sprachen für das Schweigen.
Nachts,
wenn die Welt nur aus Atem besteht,
setzt er sich an mein Bett
und zählt meine Gründe.
Vielleicht ist Flucht
nur meine Kunst des Verzögerns,
ein dünner Vorhang
vor dem eigenen Blick.
Irgendwo zwischen Ankunft und Verlust
bleibe ich stehen
und merke:
Ich bin müde geworden,
weil ich Er im Ich bin.