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Gedichte Über Arroganz - Seite 4


Mitgefühl ?

Mitgefühl ohne Worte ...
Leere Worte ich oft genug verorte...
Da Manches anders lief als Es anfänglich schien...
Hoffnungslos überfüllt mit Sehnsucht und ungeträumten
Fantasien...
Irgendwo im nächtlichen Inferno sich mancher Gedanke sich verirrt
Richtiger Irrgarten der tiefsten Gefühle
Richtig dummes Gewühle...
Ja im Dunkeln erblicke ich schemenhaft eine kleine Engelsgestalt
Dessen Gebet von mir galt...
Sie wie ich traurig da sitzt und mit mir ihre Tränen teilt
Doch schon in Gedanken an neuen zukünftigen Plänen pfeilt
Sie weiß genau wie mir zumute ist
Leise die Seele mir neuen Mut und Hoffnung und somit Trost zu spricht...
Dieser kleiner Wicht genau Es erkennt Was in mir brennt....
Leise die Eule zwischen den Blättern der Bäume ihr nächtlichen Gruß mir sendet
Das Blatt des Buches des Lebens sich wieder wendet...
Der Wind der treue Gesell'
meine Tränen trocknet schnell.
Es ist wie ein sanftes Hauch eines flüchtigen Kusses...
Ich wieder leichten Fußes meine Wege begehen kann...
Insgeheime Wünsche
sich darin wiederspiegeln da in den Träumen
Es ist ein Aufräumen der Seele
Erleichternd und befreiend
Balsam und Trostpflästerchen für schwierige schwere Tage
Das steht außer Frage
Im gleichen Herzenstakt immer wieder ein neuer toller Pakt
So klappt so mancher Spagat
Guter Auftakt des realen Mienenspiel
Wir sind immer die Randfriguren in diesem oft maligen Trauerspiel
Doch Es gehört zum Lebensgefüge
Beständiger Wechsel des Schicksals Züge
Vom Schatten ins Licht
So wie immer der neue Tag anbricht und die Nacht durchbricht
Seele vergiss Es nicht
Nimm Es an wie ein Geschenk
Bessere Zuversicht gibt Es nicht



© K.J

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Die Ballade vom Rittersporn

Im Garten stand Prinz Rittersporn
sehr hoch und stolz und blau und vorn.
Ihm schmiegt sich keusch bis an den Bauch
ein rosa Margeritenstrauch
und grüne edle lange Halme...
dies bracht den Stolzen auf die Palme!

Ich bin der Schönste hier inmitten,
erhaben über Margeriten
und über lächerliche Gräser,
er reckte sich, ward immer größer...

Am Nebenbeet, die weiße Lilie
(stammt auch aus vornehmer Familie)
erhebt voll Stolz die weiße Nase
und wendet sich von Dem im Grase...
doch Der schaut blau und spöttisch nur
auf diese weiße Kreatur.

Die Margeriten bebten blass,
sie liebten den Ritter - nein so etwas?

Da ringelt rasch zum Gartenpfad,
wo er ‘ne nasse Nessel trat,
Herr Ringelhold, der Wetterwurm,
verkündet stürmisch: Es kommt Sturm!

Und schon fegt‘s „Forte“ durch die Hecken
in einem fort, ‘s war zum Erschrecken -
es biegt sich Baum und Halm und Korn...
doch nicht der stolze Rittersporn,
stemmt starrköpfig seinen stolzen Stiel
dem Sturm entgegen... bis er fiel
den Margeriten in den Schoß.
Er, der so stolz und blau und groß!

Scheu säuselten die sanften Mädchen:
Kein Bast hilft mehr... kein Bindefädchen...
und bibberten und bebten sacht,
mein Gott, wer hätte das gedacht?

Die Gartenschere Zwick und Zwack
schnitt ihm den Lebensfaden ab.
Da lag er nun, dahin gemäht.
Ja, die Erkenntnis kam zu spät,
denn Hochmut kommt stets vor dem Fall,
so ist es all und überall.

Die Lilie aber, einst im Wappen,
schaut starr auf schlappe Blätterlappen
des tief gefallnen Rittersporn,
der ihr lange schon ein Dorn
im Auge war.
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