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Gedichte über Zufriedenheit - Seite 101


Ach wie herrlich ist unsere Welt!

Ach wie herrlich ist doch unsere Welt -Gedicht - Nr.765
Ein Gedicht für Mutter Erde und unseren Globus.
Ein Gedicht der Zuversicht mit lieben Worten.
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Ich sehe am blauen Himmelszelt
die Schäfchenwolken fliehen,
sehe der Vögel bunte Gefiederwelt
dort ihre Bahnen ziehen
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Ich sehe Gräser - Wiesenpracht
rieche die duftend` herrlich Blüten,
ich sehe Hummeln voller Tatenkraft
vernimm von heiteren Grillen zirpen.
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Ich sehe Gipfel die im Sonnenlicht
im Purpurrot erglühen,
aus einer Schmiede klingt Hammerschlag
dort sehe ich glühende Funken sprühen.
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Ich sehe die Wellen, ihr wogenden Gang
mit seinen weißen, schäumenden Kronen,
ich lausche dem Meer, und dem tosenden Gesang
wenn wilde Stürme um uns umtoben.
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Ich sehe die Wälder - ihr sattes Grün
seh Baumwipfel die im Wind wogen,
und lausche den Vögeln, dem Jubelsang
die ihren Schöpfer lauthals - loben.
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Ich sehe manches wogend` Weizenfeld
den Klatschmohn dort erblühen,
und höre den Regen, wenn er fällt
kann die Erfrischung, Kühle, fühlen.
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Ich sehe des Nebels wogenden Gang
hör Rabenrufe - laut erklingen,
ich sehe den Himmel, Mond - Sterne nächtlichen Gang
im goldenen – Licht blinkend erklimmen.
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Ich sehe ein großes Spinnennetz im Tau
geschmückt mit Wassertropfen- Diamanten,
auf Gartenbänken, Mann, Kind, und Frau
ich sehe kleine Mücken wirbelnd, tanzen
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Ich sehe den frischen glitzernd` Schnee
auf Flur und weiten Feldern,
und sehe auch manch scheues Reh
eintauchen in die dunklen Wälder.
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Ich sehe Schiffe, die Segel, ihre Pracht
auf dem Meer, in Sonnenstrahlen funkeln,
erschaudere von Stürmen ihrer Macht
die das Sonnenlicht - verdunkeln.
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Ich höre von Kindern ihr frohes Lachen
bei ihrem Tanze und heiterem Spiel,
und seh am Himmel bunte Drachen
frag´ nicht die Wolken nach ihrem Ziel.
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Ich sehe und fühle noch viel mehr
auf dieser wunderschönen Welt,
doch wünsche ich mir dabei so sehr
dass dies noch lange bleibt und hält!
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Peter Leitheim: Buchautor von Spiegelbild der Seele
Gedichte, Märchen, Fabeln, Kurzgeschichten, Gebete
www.leitheim-gedichte.de
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Eigentlich zufrieden

Ich sah die vielen Städte dieser Welt
und fragte selten nur nach Macht und Geld.
Ob Amsterdam, ob Prag, Berlin oder Wien –
was ich dort sah, ist tief in mir gediehen.

Ich sah das Licht, das Dunkle nahm ich auch,
den schnellen Glanz und jenen leisen Hauch.
Nicht nur der Schein bestimmte meinen Blick,
ich nahm auch das Zerbrechliche zurück.

Ich kannte keinen Krieg, kein großes Leid,
war nie verstrickt in Macht und blinden Streit.
Kein großer Held und kein Mitläufer ganz,
ich ging den Weg auch abseits von dem Glanz.

Ein Spiel im Sommer ’88 blieb mir nah,
als es in Deutschland friedlich, sicher war.
Zwei Tore fielen, schlicht und wunderbar –
und ich war einfach mittendrin, mein Jahr.

Ich hörte Stimmen, die mich heute tragen:
Bob Dylan, Joan Baez in den frühen Tagen.
Und Nächte laut, von Klang und Licht beschienen,
mit Scorpions, mit Status Quo im Grünen.

Und einmal still, fast wie ein Nebengleis,
sang dort Max Prosa, zärtlich und ganz leis.
Ein Lied, das tief in meinem Innern blieb,
weil es mir mehr als tausend Worte schrieb.

Ich traf sie alle, eben Groß und Klein,
vom hellen Licht bis hin zum Schattensein.
Vom Herrn am Thron bis zu dem, der nichts hat,
vom vollen Tisch bis hin zur leeren Stadt.

Ich hätte mehr erreichen können wohl,
die Wege offen, doch die Hände voll –
nicht mit Gewinn, nicht mit Erfolg und Sinn,
das Wahre lag oft leise mittendrin.

Ich habe Kinder, die nun weitergehen
und eine Frau, die blieb – durch alle Wehen.
Seit vielen Jahren fest an meiner Seite,
mehr wert als jeder Glanz in ferner Weite.

So schau ich nun zurück mit stillen Fragen,
doch ohne Bitterkeit in meinen Tagen.
Was ich erlebt’, hab’ ich in Wort’ gelegt,
damit nichts schwindet, was mich tief bewegt.

Und wenn auch nicht stets alles vollkommen war,
so klingt es weiter, Jahr um neues Jahr.
In jedem Vers ein echtes Stück von mir –
mein Leben bleibt für immer hier, auf dem Papier.
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