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Gedichte über die Zeit - Seite 184


Das weibliche und männliche Prinzip

Ein WEIBLICHER Gedanke drängte sich an die Oberfläche des Seins !
Er SCHLÄNGELTE sich durch die Möglichkeiten,
aus dem Reich der nicht manifesten Existenz in der Unendlichkeit in ein neues Reich der Konsequenzen,
unterstützt durch Liebe, sehr viel Liebe !
Der Gedanke an DIE GEBURT von etwas Neuem !
Der Gedanke zeigte sich als Punkt, dann als RUNDER Kreis mit der Öffnung für den Geburtskanal (0) und er wuchs,
bis seine Reife sich als Manifestation in die Realität entlud.

MÄNNLICHE, GERADE Strahlen des Lichtes (1) erzeugten aus dem Nichts
eine SYNCHRONE KONTINUIERLICHE Abfolge
vom Nachher über das Jetzt in das Vorher - der Zeit !

LEMNISKATENARTIGE SCHWINGUNGEN DREHTEN sich um sich selbst
in Resonanz zueinander und erzeugten die scheinbaren Bausteine der Materie,
die als Illusion einer konsequenten Realitiätswahrnehmung auf Basis des WEIBLICH und MÄNNLICHEN Prinzips im GLEICHGEWICHT entstand.
Die Kräfte heißen GARIL und ILUA (2).

Der Ursprung verband KREIS- und ELLIPSENFÖRMIG (3) die Bausteine miteinander,
die sich voneinander an- und abstießen
so dass sie neue Körper bilden konnten.

MÄNNLICHE, DIREKTE Energien wurden ergänzt (4) und die Komplexitäten stiegen weiter an.

Die Zahlen, eines Zwölfer Zahlensystems, durchlaufen dabei die Folgen der Prinzipien von WEIBLICH, MÄNNLICH, WEIBLICH-MÄNNLICH:
<0 - 1 - 2> - <3 - 4 - 5> - <6 - 7 - 8> - <9 - A - B>
Ab dann wurde alles gewendelt auf ein neues Niveau gehoben (x * 12 + y)
<10 - 11 - 12> - <13 - 14 - 15> - <16 - 17 - 18> - <19 - 1A - 1B> usw.

*

Achte auf den weiblichen, männlichen und weiblich-männlichen Anteil der Zahlen und Buchstaben,
indem Du der jeweiligen Linienführung einer Zahl folgst.

Das weibliche Prinzip bezieht sich auf das runde, indirekte, schlangenförmige.
Man(n und Weib) erkennt dieses z.B. an den Rundungen und Gedanken eines Weibs und in allem, was natürlich ist.
0, (2), 3, (5), 6, (8), 9, (B), C

Das männliche Prinzip bezieht sich auf das gradlinige, eckige, direkte.
Man(n und Weib) erkennt das an den künstlichen Gebäuden, an Strassen und vielen Dingen, insbesondere der Denkweise der Männer.
1, (2), 4, (5), 7, (8), A, (B)

Der männliche Anteil der 8 ist das Kreuz in der Mitte.

Wie wahrscheinlich ist, dass die Zahlen genau dieser Logik folgen ?
Anzahl Möglichkeiten pro Zahl: w,m,wm = 3
Anzahl Zahlen: 0..12 = 13
Anzahl Möglichkeiten: 1 aus 3*3*3*3*3*3*3*3*3*3*3*3*3 ‎ = 1.594.323

Ja, Zufälle gibt’s, die gibt's nur, weil man die Ursache nicht verstehen will !

© jogdragoon
Bibat ex me qui potest
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Zeitbetrachtungen aus verschiedenen Blickwinkeln (2)

-1-
Wo ist die Zeit nur hin?

Schnell rauschen vorbei die Jahre
im reißenden Fluss der Zeit,
auf dem ich stromaufwärts fahre
begleitet von Freud und Leid.

Die meisten Jahre vergingen
im Strom verflossener Zeit,
Zukunft breitet aus die Schwingen,
verdunkelt Vergangenheit.

Es treibt Richtung Heimathafen
das Schiff des Lebens dahin,
wo bisher sich alle trafen
und ich Herz und Seele bin.
-2-
Jahreszeiten des Lebens
-1-
Flüchtig wie ein Augenzwinkern
verschmelzen Kindheit und Jugend
zu einem Stück Vergangenheit –
des Lebens Herbst überwintern
in frühsommerlicher Tugend
wird gänzlich zur Unmöglichkeit.
-2-
Unaufhaltsam schreitet die Zeit
mit uns durch die Jahreszeiten,
es verblüht, verwelkt der Sommer,
doch gegen Todesangst gefeit
lässt sich zum Herrgott geleiten,
wer zu Lebzeiten ward frommer.
-3-
Niemand wird je dazu taugen
die Unsterblichkeit zu erben,
um zu erlangen Göttlichkeit –
schnell wie ein Brechen der Augen
verschmelzen Leben und Sterben
zu einem Stück Vergangenheit.
-3-
Der Lauf der Zeit

Die Zeit vergeht, kaum dass sie gekommen ist,
setzt uns allen nur eine kurze Frist,
um uns ans Älterwerden zu gewöhnen,
obwohl wir Zeichen der Zeit verpönen.

Die Würde des Alters lässt auf sich warten,
als alter Mensch hat man schlechte Karten,
weil man nicht mehr mitspielt im Gewinnerspiel,
Geld fehlt für gehobenen Lebensstil.

Die Glorifizierung der Jugend hält an,
tunlichst vermeidet man die Frage „Wann?“,
denn sie weist in die Zeit, welche vor uns liegt,
Gedanke ans Altwerden davor flieht.
-4-
Die Zeit
-1-
Der Uhrzeiger dreht vierundzwanzig Runden,
so viel Runden, wie der Tag zählt an Stunden.
Die Einteilung dieser Zeit fällt uns oft schwer,
denn wir laufen ihr fast immer hinterher.
-2-
Die Zeit verrinnt wie der Sand im Stundenglas,
doch kennt sie keinerlei einheitliches Maß.
Sobald sie vergeht, kommt sie niemals wieder,
im Kampf um die Zeit bleibt man stets Verlierer.
-3-
Die Zeit wird uns von Tag zu Tag neu geschenkt,
durch ihren Strom wird unser Leben gelenkt.
Das Fließen der Zeit, so unveränderbar,
wird bald am eigenen Altern wahrnehmbar.
-4-
Die Zeit verrinnt durchs Stundenglas des Lebens,
Versuche, sie zu stoppen, sind vergebens.
Die Zeit ist einmalig und lebenswichtig,
vergeude sie nicht, dann handelst du richtig.
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