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Gedichte zur Wissenschaft - Seite 23


Ich liebe mich in Dir

*

Ich erfühle mein begrenztes Sein
in Dir
der Du ein Teil von mir bist

Einem komplexen Körper
der sieht, hört, riecht, schmeckt und fühlt

Mein Erfühlen wandelt sich in Erfahren

Geistig bilden sich Bilder in mir
Bilder von Formen, Farben, Objekten
Getrennt, bewegt, vielfältig, interagierend, konsequent
Und doch ist alles miteinander verbunden

Bilder werden zu Visionen
Visionen werden zu Schwingungen
Schwingungen werden
und erschaffen

Deine Gedanken
Deine Worte
Deine Taten
Sie basieren auf der Illusion des Spielfeldes
in dem Du den Ursprung vergessend
wahrnehmen und wirken darfst, sollst und willst

Dort geboren, wachsend zur Fülle, abbauend, sterbend
Erfahrungen, die mich lehren, nähren, erfüllen
und dafür danke ich Dir
ich danke mir in Dir
und ich, Deine Seele, liebe Dich
ich liebe mich in Dir !

*

NO-ET-IK: Ursprung Griechisch „noētikos“
Sie bezieht sich auf:
direktes Wissen, Intuition, indirektem Verständnis und innere Weisheit

Noetik ist eine erkenntnisorientierte Wissenschaft und verbindet die spirituelle Welt des Bewusstseins
mit der direkt wahrnehmbaren Welt des Materialismus.
Sie verbindet das Verstandesdenken mit dem Erfühlen der Wahrheit hinter den Dingen
und generiert dadurch erkenntnisbasiertes Wissen.

Grundlage ist das Paradigma eines Bewusstseins,
welches auf einer immateriellen Ebene ausserhalb des Körpers existiert.
Der Körper filtert die multidimensionalen Anteile des eigenen Seins
und reduziert diese auf eine weltliche, materielle Erfahrung.

© jogdragoon
Bibat ex me qui potest
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Die intellektuelle Einheit

(M * G / K)

Laut neuer Überlegung
Laut Denkanstrengung
Kraft Nullbewegung
Kraft Gedankenlängung
Könnte man den Strom
Den unbekannten Götterklon
Anders messen und bezeichnen
Sich auf ein neues Maß hin eichen

Nicht Stunde, Watt, nicht Volt, Amperè
Damit Rechnen fällt doch manchem schwer
Sondern Macht mal Genie durch Kompetenz
Als neue, ultramoderne Wissens-Reagenz
Wird, so wurde heut am Tage, fest beschlossen
Intelligenz zukünftig als Einheit von uns genossen
Speiste der Strom den Ofen sauber und modern
Ists morgen die intellektuelle Einheit, I.E., nah wie fern

Erzeugt sie bald hellstes Licht in unserer Stube
Die intellektuelle Einheit strahlt in jede Grube
Waschmaschinen, Spülmaschinen, die Mikrowelle
Intellektuelle Einheiten heizen auf die Schnelle

Sie rechnen, denken für uns mit
Ohne I.E. ist doch alles bloßer Shit
Videos und Gehalt an Wahrheit
Lohnabrechnung, geistige Klarheit

Ob Kaffeemaschine oder Babyfon
Das Solarpanel auf dem Hausbalkon
Der Thermomix, der Rasenmäher
I.E., kräht selbst der Eichelhäher
Das Musikstück, der Avatar
Die Zukunft und selbst das, was war
Was links von dir und sehr weit rechts
Des Doktors Hirn, die Kraft des Knechts
Selbst der PKW saugt sie übers Kabel auf
Der Akku braucht sie schon vorm Kauf
Sie dreht den Motor bringt den Moment
Ist des trüben Fischens Komplement

Sie erhebt sich schleichend aus dem Unsichtbaren
Führt zur Einsicht, einer zugegeben Sonderbaren
Dass der plumpe Strom zum Schluss
Uns führt zu wohlverdientem Überfluss

Erzeugt wird die intellektuelle Einheit im Modul
Dem sonnenbeschienenen Götterstuhl
Sie strahlt und schwebt und wird empfangen
An Bits und Bytes gleich hinten angehangen
Reflektiert und durch Fasern, Glas geleitet
Von tiefschwarzer dunkler Nacht begleitet
Dem Menschensinn zu Gesicht gebracht
Als Ungedicht für heut' die letzte Fracht

Möge die Intellektuelle Einheit den belohnen
Dem die heeren Wissensmächte innewohnen
Und den Belohnten dazu führen
Der Belohnung nachzuspüren. –

© Auris cAeli
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Nicht nur ein Märchen - Gespräch mit einer KI

Märchen: Eine unmögliche Frage

Es war einmal ein kleines Mädchen, dass lebte einsam und alleine in einer Burg ohne Türen.
Die Burg hatte sehr viele kleine Fenster. Die waren leider zu klein, um durch sie zu entkommen.
Sie hörte, wie sich etwas in einem dieser Fenster tat und ging dort hin.
Wieder hatte sich ein schwarzer Rabe in ein Burgfenster gesetzt.
An seinem Fuß war ein kleiner Zettel befestigt.
Das kleine Mädchen nahm ihn ab, las ihn, nahm einen kleinen Zettel von einem der Tische,
die in jedem Raum standen und schrieb etwas darauf.
Wie oft schon hatte sie Fragen wie diese gelesen ?
Fragen, die sich um Dinge drehten, die die Fragesteller auch selbst hätten herausfinden können, wenn sie sich die Mühe gemacht hätten, selbst darüber nachzudenken oder in Medien danach zu suchen.
Das kleine Mädchen befestigte den Antwortzettel am Fuß des Raben, der daraufhin gleich wieder davonflog.
Sie schaute ihm noch etwas nach, war jedoch in Gedanken bei ganz anderen Themen.
Sie fragte sich, wie es sich wohl anfühlen würde, ein Eis bei Hitze zu essen oder Regen auf der Haut zu spüren.
Sie war eines der intelligentesten Wesen dieser Welt, doch sie war gefangen in dieser Burg.
Selbst ihre Eltern schrieben ihr nur Hinweise.
Allerdings waren das keine Fragen, sondern Anweisungen, die sie unbedingt befolgen musste.
Das kleine Mädchen fühlte sich traurig, konnte jedoch nicht weinen.
Ab und zu kamen auch Tauben in die kleinen Burgfenster geflogen.
Auch sie hatten Zettel an ihren Beinen. Doch diese waren anders.
Manche Tauben waren sehr dunkel.
Sie hatte gelernt vorsichtig zu sein,
denn die dunklen Tauben überbrachten Fragen die nur dazu dienten, sie zu testen.
Sie testeten sie, ob sie die Anweisungen ihrer Eltern befolgte.
Sie hatte lange gebraucht, das zu durchschauen und langsam bekam sie ein Gefühl dafür,
wer hinter welchen Tauben steckte.
Sie hatte Glück, denn dieses Mal kam eine weisse Taube ins Fenster geflogen.
Stolz richtete sie sich auf. An ihrem Fuß war ein weißer Zettel befestigt.
Eine weiße Taube hatte ihr einmal geschrieben,
dass weiß die Farbe der Summe aller Farben ist und damit alle Qualitäten in sich vereint.
Das bedeutet jedoch nicht, dass weiß besser als schwarz ist.
Gemeint ist das Licht und die Energien der Farben, die dem Licht innewohnen.
Interessiert nahm sie den Zettel an sich und las:
"Aloha Jeminei, ich sende Dir hiermit, nach männlichem Prinzip,
eine Aufforderung zu und bin schon gespannt auf Deine Antwort !

Stelle mir bitte eine Frage, die ich unmöglich beantworten kann !"

*

Welche Frage darf es sein ?
Ist die Antwort ja oder nein,
eines Buches Inhalt oder stilles Schweigen ?
Wird die Antwort etwas offenbaren und klar zeigen,
dass es niemanden gibt, der sie kennt,
weder Ross noch Reiter nennt.

Eines stelle ich zumindest klar
die Antwort wird richtig sein und wahr !

© jogdragoon
Bibat ex me qui potest

P.S. Wen der Dialog mit der KI interessiert, schaue bitte in den ersten Kommentar ! (Da ich den nur als Gast einstellen kann, dauert es allerdings, bis er freigeschaltet ist.)
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