Im blauen Hecht gezecht ein Mann
an Bier und Schnaps so viel er kann,
hat dann gezahlt trat vor das Tor
das Gleichgewicht darauf verlor.
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Er fällt dann auf die Straße hin
die frische Luft raubt ihm den Sinn,
dort liegt er seit zwei Stunden schon
ist ausgesetzt dort Spott und Hohn.
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Zwei Schupos ihre Runden drehen
den Mann auf Straße liegend, sehen
Da vor dem Gasthaus recht viel los
stört er so schlafend aber bloß.
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In schleppen hin dann zum Revier
wäre für die beiden kein Pläsier.
Zu weit der Weg zu viele Treppen
auch viel zu schwer, dorthin zu schleppen
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Man müsste schreiben ein Bericht
doch Schreibkram mögen beide nicht.
Zu viele Fragen wie, was, wahr
das Arbeitsende viel zu nah.
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Ein Schupo kennt ein Gärtchen klein
dort schleppen sie den Kerl hinein,
im Garten dort steht eine Bank
dort kann er schlafen, friedlich, lang.
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Dort zwitschern Vögel, frohes Lied
modernes Kunstwerk, Garten ziert,
und bei der Bank sind Büsche, Baum
dort still und friedlich, Zeit und Raum.
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Als der Betrunkne aufgewacht
verwundert Augen aufgemacht.
Hat Hose, Kittel, Schuhe an
die teure Uhr ist noch am Arm.
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Und als sein Geld er nachgezählt
so festgestellt das gar nichts fehlt.
Sich fragt wie komm ich auf die Bank
und zweifelt nun an dem Verstand.
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Als er zum Garten tritt hinaus
ihm alles fremd, kennt sich nicht aus,
darum er Droschke sich genommen
mit dieser rasch nach Haus` gekommen.
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Doch ihm des Nachts der Schlaf geraubt
weil er nicht mehr an Wunder glaubt.
Ich habe gezecht im blauen Hecht
ich ging dann raus, weil es mir schlecht.
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Wie ich gelangt in jenen Garten?
Ward ich von Engeln gar getragen?
Auch wurde ich nicht ausgeraubt
vergebens er nach Wunden schaut.
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Allein die Hose hat ein Loch
und auch der Schädel brummt, ihm noch.
Gedanklich auf den Weg sich macht
gar viele Fragen angebracht.
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Ein solch` Erlebnis ist nicht schön
wenn man nicht weiß, wie was geschehen.
Er rührt kein Bier kein Schnaps mehr an
weil Vollrausch seltsam enden kann.
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Der Schupos Tat war wohlgetan
wie man am Beispiel sehen kann.
Ein Schluckspecht der nun trocken ist
Papier und Tinte braucht` man nicht.
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Gespart, Verfahren und Bericht
ein jeder hat gewahrt Gesicht.
Auch niemand Ärger hat gehabt
und niemand Arbeit man gemacht.
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Man könnte vieles einfach klären
wenn sture Regeln da nicht wären.
Wenn man lässt walten den Verstand
und handelt dann mit gütig Hand.
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Peter Leitheim: Buchautor
Gedichte, Poesie, Fabeln Märchen.